7 Nächte | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 3/4 Sterne Hotels
Termine von 25.04.2020 bis 12.09.2020


Spanien | Der Pilgerweg nach Santiago

Dauer: 7 Nächte ab € 1.330
Bergkamm von Cebreiro Bilbao Santa Maria de Eunate Santiago de Compostella

Das Grab des Heiligen Jakobus in Santiago di Compostela war im Mittelalter Ziel eines gewaltigen Pilgerstromes und neben Rom und Jerusalem der bedeutendste Wallfahrtsort. Kunst und Kultur auf der Strecke sind überwältigend: wir sehen prächtige Kathedralen, imposante Klöster, ursprüngliche Dörfer sowie die gut erhaltenen historischen Zentren der alten Königsstädte. Eine unserer schönsten Spanien-Reisen!

Linienflüge Wien - Bilbao/Porto - Wien (Lufthansa via München)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 187,-)
Transfers/Rundreise in einem modernen Reisebus
7 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (Kat. 3*/4*)
Verpflegung lt. Programm: 7x Frühstück, 7x Abendessen
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Guggenheim-Museum Bilbao, Santa María de Eunate, Kathedrale Santa María in Burgos, Kartäuserkloster Miraflores, Santa Domingo de Silos, San Miguel de la Escalada, San Isidoro in Léon , Santa Maria de Regla in Léon
Informationsmaterial
Reiseliteratur
Teilweise örtliche deutschsprachige Stadtführer
Qualifizierte deutschsprachige Studienreiseleitung: Mag. Juan Vera (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Bilbao (Guggenheim-Museum) - Pamplona (A) Linienflug nach Bilbao. Am Nachmittag besuchen wir das Guggenheim-Museum*: das spektakuläre Gebäude wurde vom amerikanischen Architekten Frank Gehry entworfen und gilt seit seiner Eröffnung als das Wahrzeichen des Baskenlands. Bereits sein Äußeres setzt die Besucher in Erstaunen. Blendfreies, hochpoliertes Titanblech erinnert an die Stahlbautradition der Stadt. Im Museum wird eine breite Palette von wechselnden Ausstellungen angeboten, die mit dem New Yorker Guggenheim koordiniert sind. Weiterfahrt nach Pamplona, ehemals Hauptstadt des Königreichs von Navarra und Keimzelle der Reconquista. Die Stadt ist bekannt für die im Juli stattfindenden Stierläufe. Während dieses berühmten mehrtägigen Festes werden Stiere von wagemutigen Läufern durch die Straßen getrieben. Pamplonas Altstadt wird bei einem Spaziergang erkundet: Wir sehen u.a. die große gotische Kathedrale mit Kreuzgang und Grabmal von Karl III., die zentrale Plaza del Castillo, das wunderschöne barocke Rathaus, die aus der Renaissance stammende Zitadelle.

2. Tag: Durch die Rioja nach Kastilien, von der Hochkultur zur Weinkultur (F/A) Wir fahren nach Puenta la Reina, wo sich die vier Wege, die nach Santiago führen, zu einem einzigen vereinen. Hier sehen wir die berühmte Brücke aus dem Mittelalter, über die heute noch die Pilger ziehen. Inmitten weiter Felder liegt die zauberhafte Kapelle Santa María de Eunate*, eine romanische Kostbarkeit in Form eines unregelmäßigen Achtecks. Ein eigenartiger Zauber geht von dem harmonischen Zentralbau aus, dessen ursprüngliche Gestalt und Funktion noch immer nicht ganz geklärt sind. Nach einem Stadtrundgang in Estella gelangen wir in das Weinanbaugebiet von Rioja. Bevor wir Burgos erreichen, sehen wir die Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada* mit ihrem prächtigen Glockenturm. Im Inneren erinnern Votivketten befreiter christlicher Gefangener und ein Stall mit einem gackernden Hühnerpaar an das ausgefallenste und im gesamten Abendland bekannt gewordene Wunder des Heiligen Domingo. Sein Hochgrab ist ebenfalls mit erbaulichen Wunderszenen dekoriert.

3. Tag: Burgos (F/A) Wir verbringen den ganzen Tag in Burgos. Die ehemalige Hauptstadt Kastiliens war eine Hauptetappe auf dem Jakobsweg und besitzt zahlreiche Kunst- und Kulturdenkmäler. Vom Burgberg, wo einst der berühmte El Cid seine Hochzeit feierte, haben wir eine schöne Aussicht. Auf dem Stadtrundgang besichtigen wir die großartige Kathedrale Santa María*, die das gesamte Stadtbild beherrscht und zu den schönsten Bauwerken Europas zählt. Weiterer Höhepunkt: das Kartäuserkloster Miraflores* mit einer prachtvollen Altarwand. Hier sind übrigens auch die Gräber von Juan II. und seiner Gemahlin Isabella von Portugal, Mutter der berühmten "katholischen Königin". Am Nachmittag besuchen wir das malerische Dorf Covarrubias und das Kloster Santo Domingo de Silos*. Die Abtei gilt als Meisterwerk der romanischen Architektur (gegründet 929). Nach mehreren Plünderungen durch die Mauren kam es in der Amtszeit von Domingo de Silos zu neuer Blüte, der bis zu seinem Tod 1073 als Abt der Gemeinschaft vorstand. Die Abtei wurde ein bedeutendes Zentrum der Geisteswissenschaften, und ihre Bibliothek sowie das Skriptorium erlangten europaweiten Ruhm. Bedeutende Werke sind u.a. die Beatus-Handschrift, die heute in der British Library in London aufbewahrt wird, mehrere mittelalterliche Landkarten des Mittelmeerraumes sowie das Missale von Silos, das älteste erhaltene christliche Buch (1151) aus Papier, welches bis heute zur Bibliothek des Klosters gehört.

4. Tag: Durch die Hochebene nach Léon (F/A) Heute unternehmen wir einen kurzen Spaziergang auf dem alten Pilgerweg (1h, leichter Weg). Karges Ackerland dominiert die herbe Landschaft der kastilischen Hochebene. Auf dem Weg nach Léon besichtigen wir die uralte Klosterkirche San Miguel de la Escalada*. Im Halbdunkel des Innenraums glaubt man sich in die meditative Stimmung eines islamischen Gebetshauses versetzt. An der Südseite der Kirche befindet sich ein ungewöhnlicher, in regelmäßigen Quadern errichteter Portikus mit zwölf Hufeisenbögen über 13 schlanken, zum Teil wiederverwendeten Säulen mit Blattkapitellen. Die Zahl Zwölf kann als Verweis auf die zwölf Apostel oder die zwölf Tore des himmlischen Jerusalem gedeutet werden.

5. Tag: Léon & Astorga (F/A) Wir unternehmen einen ausgedehnten Stadtrundgang in Léon. Seit dem 10. Jahrhundert gingen von hier entscheidende Impulse zur Rückeroberung Spaniens von den Mauren aus. Vom Grab des Philosophen St. Isidor in der gleichnamigen Kirche (romanische Fresken!) spazieren wir zur monumentalen Kathedrale* Santa Maria de Regla, eine der schönsten Gotteshäuser der Welt, mit ihren herrlichen Buntglasfenstern - Wunderwerke hochgotischer Glaskunst. Ein ungewöhnlich freies Blickfeld ermöglicht die volle Würdigung dieses Meisterwerks französisch-spanischer Gotik. Am Nachmittag bewundern wir den Bischofspalast von Astorga, der vom Jugendstilarchitekten Antoni Gaudí im neogotischen Stil errichtet wurde. Gaudí ließ seiner Fantasie freien Lauf und konzipierte ein tollkühnes Schnörkelwerk aus Granit. Doch das Gebäude gefiel dem Bischof nicht, er zog nie ein. Heute beherbergt der Palast das Museo de los Caminos, das Skulpturen aus Romantik und Gotik zeigt, aber nur mäßig interessant ist.

6. Tag: Galicien (F/A) Wir bewältigen heute "die letzte Etappe" des Jakobsweges. Auf dem unwirtlichen Bergkamm von Cebreiro stehen altertümliche Rundbauten, die Wind und Wetter trotzen und heute noch Pilger aufnehmen. O Cebreiro besteht als Pilgerstation, seit Alfons II. der Keusche 836 hier ein Pilgerhospital und ein Kloster zu dessen Betreuung stiftete. Es ist gleichzeitig wichtig für das aktuelle Pilgerwesen: Von hier - der Wirkungsstätte des Pfarrers Don Elías Valiña Sampedro - gingen wichtige Impulse für die Neubelebung des Jakobswegs aus. Berühmt ist Cebreiro durch ein Hostienwunder, das sich im Jahr 1300 hier zugetragen haben soll: Ein frommer Bauer kommt trotz Sturm den Berg hinauf zur heiligen Messe, die ein an Gott zweifelnder Mönch zelebriert. Er macht sich insgeheim lustig über den Bauern. Während der Eucharistie wandelt sich jedoch tatsächlich Brot und Wein in Fleisch und Blut Christi, worauf der Mönch geheilt ist. Das "Wunder von O Cebreiro" ist ein durch die katholische Kirche offiziell anerkanntes Hostienwunder. Die Katholischen Könige stifteten ein Bergkristallfläschchen für "Fleisch und Blut", die Wallfahrt zu Ehren des Wunders findet jeweils am 8./9. September statt. Dieser "galicische Heilige Gral" soll teilweise Inspiration für Richard Wagners musikalisches Schaffen gewesen sein (Parsifal). Über die Königliche Abtei von Samos führt uns der Weg auf den Monte de Gozo - von hier erblicken wir zum ersten Mal die prachtvolle Altstadt von Santiago de Compostela. Wir sind am Ziel!

7. Tag: Santiago de Compostela (F/A) Die Altstadt ist eine kunsthistorische Kostbarkeit ersten Ranges (UNESCO- Weltkulturerbe). Trotz der Pilgerströme hat sich bis heute der Charme aus traditionsreichen Zeiten erhalten. Die Silhouette wird von der großartigen romanisch-barocken Kathedrale mit dem Apostelgrab, dem Ziel aller Pilgerträume, geprägt. Das Gotteshaus ist trotz seiner heute barocken Fassade eines der hervorragendsten Denkmäler frühromanischer Baukunst. Die Westseite, 1738 in verschwenderischem Barockstil ausgeführt, zählt zu den eindrucksvollsten Kirchenfassaden der Welt. Über dem Mittelgiebel, von zwei Türmen flankiert, erhebt sich das Standbild des Heiligen Jakobus. Eine prächtige Freitreppe führt zum Portal. In der einst offenen Westvorhalle befolgen die Pilger noch heute folgendes Ritual: man presst die fünf Finger der rechten Hand an den Schaft der mittleren Säule, über der ein gütiger Jakobus mit Stab thront. Den 94m langen, in der Kuppel 33m hohen Kirchenraum, beherrscht die über dem Grab des Apostels errichtete, verschwenderisch gearbeitete Capilla Mayor. Unter dem Altar liegt die Krypta mit den Gräbern von Jakobus und seiner Schüler Theodorus und Athanasius. Die silberne Kassette mit den Gebeinen des Apostels wurde im 19. Jahrhundert gefertigt. Unter dem Altar geht es hinab zur Krypta mit den Gräbern des Jakobus und seiner Schüler Theodorus und Athanasius.

8. Tag: Porto - Wien (F) Nach dem Frühstück haben Sie noch Zeit zum Ausruhen oder für einen letzten Besuch der zauberhaften Altstadt. Anschließend Transfer (durchgehend Autobahn - 230 km) zum Flughafen Porto. Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F= Frühstück A=Abendessen)

Teilnehmerzahl
  • 15 bis max. 26 Personen
Buchungsinformation
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Termin
  • 25.04.-02.05.2020
  • 16.05.-23.05.2020
  • 12.09.-19.09.2020
Abflughafen
  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens
Abreise am Leistung Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
25.04.2020 Spanien | Der Pilgerweg nach Santiago 1.330 320
16.05.2020 Spanien | Der Pilgerweg nach Santiago 1.398 320
12.09.2020 Spanien | Der Pilgerweg nach Santiago 1.330 320
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 138,- pro Person erhoben

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