8 Tage Busreise Mittelklassehotel***
Termine von 28.05.2022 bis 17.09.2022


Verpflegung: Leistungspaket

UNGARN | Zwischen Pusztaromantik und Schauplätzen der Weltgeschichte

Dauer: 7 Nächte ab € 1.299
Puszta Gödöllö Budapest Tihany

Diese Studienreise führt Sie von der pulsierenden Donaumetropole Budapest nach Nordungarn mit Eger als kulturelles Zentrum und weiter in die Ungarische Tiefebene, zur ungarischen Puszta - Sinnbild für romantische Steppen und traditionelle Hirtenkultur! Unser Streifzug durch unser Nachbarland bringt Sie schließlich nach Westungarn und an den Balaton, ein bei In- wie Ausländern beliebtes Erholungsgebiet. Auf dem Rückweg nach Wien halten wir in einer der ältesten ungarischen Städte, Veszprém, und statten der bekannten Grenzstadt Györ einen Besuch ab. Ein Land voller Schätze und Schönheiten erwartet Sie!

Fahrt im klimatisierten Komfortbus inkl. Straßensteuern & Mauten
7 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotel : 2 Nächte in Budapest, 1 Nacht in Eger, 1 Nacht in Kecskemét, 1 Nacht in Pécs, 2 Nächte in Balatonfüred
Verpflegung laut Programm: 7x Frühstück, 7x Abendessen
Eintritte: Basilika Esztergom, Hofburg (Visegrád) Matthias-Kirche & Fischerbastei in Budapest, Schloss Gödöllö, Paprikamuseum in Kalocsa, Kathedrale & Bischofsplast & Zsolnay Viertel in Pécs, Kloster Tihany, Festetics-Schloss in Keszthely
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung ab Esztergom bis Györ

1. Tag: Über Esztergom nach Budapest (A) In der Früh brechen wir vom Wiener Hauptbahnhof per Bus Richtung Budapest auf. Unterwegs halten wir in Esztergom. Die an der Donau gelegene Stadt gilt als die erste Hauptstadt Ungarns und ist bis heute Zentrum der katholischen Kirche des Landes. Die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die klassizistische Basilika, die wir ebenso wie die Schatzkammer besichtigen. Die Basilika ist als Sitz des Primas von Ungarn, des Erzbischofs von Esztergom-Budapest, zweifellos das Herz des ungarischen Katholizismus. Unser Weg führt uns weiter nach Visegrád im Komitat Pest. Der Name der Stadt hat slawische Wurzeln und bedeutet so viel wie "hohe Burg", schließlich wird das Stadtbild durch die auf einem Bergkegel gelegene "Obere Burg" beherrscht. Sie wurde im 13. Jh. von König Béla IV. errichtet und in den folgenden Jahrhunderten erweitert, sodass so gut wie jeder Herrscher bis ins 15. Jh. seine Handschrift hinterließ. In Szentendre erwartet uns schließlich das weit über die Grenzen Ungarns hinaus bekannte Keramikmuseum, das ganz dem Schaffen der Künstlerin Margit Kovács gewidmet ist. Sie studierte u.a. in Wien und München; zu ihren bevorzugten Motiven gehören Szenen aus dem Land- und Familienleben sowie Motive mit religiösem bzw. biblischem Bezug. Nach einer Stadtbesichtigung erreichen wir unser Tagesziel: die Hauptstadt Budapest.

2. Tag: Budapest, das Paris des Ostens (F/A) Budapest, das "Paris des Ostens", die "Perle an der Donau", geht eigentlich auf zwei Schwesterstädte zurück: das höher gelegene, vom Ofner Bergland geprägte Buda (Ofen) und das auf der Ostseite der Donau gelegene Pest. Die ungarische Hauptstadt hat heute rund 1,7 Millionen Einwohner und ist somit die mit Abstand größte Stadt Ungarns und die neuntgrößte Stadt der EU. Seit dem Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn residierte Kaiser Franz Joseph mehrere Wochen jährlich in der ungarischen Hauptstadt und nahm in seiner Rolle als König von Ungarn die Amtsgeschäfte wahr. Die Stadt wurde in den folgenden Jahren zusehends modernisiert: Wussten Sie zum Beispiel, dass die erste U-Bahn auf dem europäischen Festland in Budapest eröffnet wurde? Das Projekt wurde im Rahmen des "Ungarischen Millenniums", der Tausendjahrfeier anlässlich der sog. "Landnahme", fertiggestellt. Auf einer ausführlichen Stadtrundfahrt sehen wir u.a. den Heldenplatz mit dem Millenniumsdenkmal die Andrássy-Straße mit dem Opernhaus und die Sankt-Stephans-Basilika. Ein Spaziergang im Burgviertel mit Besichtigung der Matthiaskirche und der Fischerbastei mit herrlichem Panoramablick auf Stadt und Donau ergänzen das Erlebnis.

3. Tag: Gödöllö und Eger (F/A) Nach dem Frühstück Fahrt zum wunderschönen Schloss Gödöllö, einst der Lieblingsaufenthaltsort von Kaiserin Elisabeth. Wir besichtigen das Schloss, das im sog. ungarischen Barockstil erbaut wurde. Das Treppenhaus, Arbeitszimmer und andere Räumlichkeiten können in ihrer Origianlform bewundert werden. Weiterfahrt nach Eger (dt. Erlau): die historische Stadt im Norden des Landes ist für seine traumhafte Innenstadt bekannt, die wir bei einem Rundgang erkunden. Die Höhepunkte sind zweifellos die Burg und der Erzbischöfliche Palast. Fahrt mit der Kleinbahn in das "Tal der schönen Frauen". Uns erwartet ein traditionelles Abendessen, und da die Region für ihre ausgedehnten Weinbaugebiete bekannt ist, darf eine Weinprobe selbstverständlich nicht fehlen. Anschließend fahren wir mit dem Bus zurück nach Eger.

4. Tag: Eger - Hortobágy - Kecskemét (F/A) Vormittags besichtigen wir das Lyzeum, wo sich die Zentralbibliothek der Diözese Eger befindet. Hier werden wertvolle Handschriften aufbewahrt, u.a. das erste in ungarischer Sprache gedruckte Buch, die aus dem Jahr 1473 stammende "Ofner Chronik". Weiterfahrt nach Hortobágy, wo wir uns voll und ganz der viel beschworenen Pusztaromantik hingeben: Es erwartet uns ein Puszta- und Reitprogramm im Gestüt von Mátai Ménes. Das Gestüt Hortobágy wurde von der freien königlichen Stadt Debrecen vor 300 Jahren gegründet und ist eines der bekanntesten Symbole der Puszta. Kutschenfahrt und Vorführung der Reitkunst der Hortobágyer Reiter.

5. Tag: Kecskemét - Kalocsa - Pécs (F/A) Am Vormittag Stadtbesichtigung von Kecskemét, eine Stadt mit Komitatsrecht in der Großen Ungarischen Tiefebene, (Nagy-)Alföld. Beeindruckend sind u.a. das Rathaus, das Katona-Jozsef-Theater, die Großkirche, das Haus der Wissenschaft und der Künste. Anschließend Weiterfahrt nach Kalocsa; die Stadt des "roten Goldes" in der südlichen Tiefebene Ungarns ist das Zentrum des Paprikaanbaus. Im Paprikamuseum lernen Sie das typisch ungarische Gewürz näher kennen. Nach dem Stadtrundgang Weiterreise nach Pécs, eine ungarische Stadt wie aus dem Bilderbuch.

6. Tag: Pécs - Balatonfüred (F/A) Pécs (dt. Fünfkirchen), eine der ältesten Städte Ungarns, ist heute die fünftgrößte Stadt des Landes; sie ist Bischofssitz und eine wichtige Universitätsstadt. Bei einer ausführlichen Stadtbesichtigung sehen Sie u.a. die Basilika, den Bischofskeller, die frühchristlichen Grabkammern und die Gázi-Kasim-Moschee, das größte Gebäude des Landes aus der osmanischen Zeit. Weiters unternehmen Sie einen Rundgang im wunderschönen Zsolnay-Kulturviertel. Die Erbschaft der einst hier betriebenen weltberühmten Keramikfabrik der Familie Zsolnay lebt als neues Kulturzentrum der Stadt weiter. Am späten Nachmittag erreichen Sie Balatonfüred, am Plattensee, dem größten Binnensee Mitteleuropas.

7. Tag: Keszthely - Tihany (F/A) Nach dem Frühstück Aufbruch nach Keszthely. Die Stadt Keszthely ist der am dichtesten besiedelte Ort am Plattensee, wo György Festetics das Georgikon, die heutige Agrarwissenschaftliche Universität, gegründet hat. Das Schloss Festetics wurde 1745 nach den Plänen von Kristof Hofstädter erbaut. Es dient heute als Kulturzentrum, Bibliothek und Museum. Nach der Besichtigung des Schlosses von Keszthely geht die Fahrt wieder zurück zur Halbinsel Tihany. Besuch des Klosters Tihany, dessen Ursprünge auf das Jahr 1055 zurückgehen. Den Tag lassen wir bei einem Abendessen in einer typisch ungarischen Csárda ausklingen.

8. Tag: Veszprém - Györ - Wien (F) Veszprém, die Stadt der Königinnen, liegt zwischen dem Balatoner Oberland und dem Bakony-Gebirge. Die Stadt hat herausragende Bedeutung in der ungarischen Geschichte, gilt sie doch als eines der ältesten Bistümer des Landes. Das Bistum Veszprém geht auf Fürst Géza, dem Vater von Stephan I., zurück und wurde 1009 errichtet. Im Jahr 2023 wird die Stadt als Kulturhauptstadt Europas im Rampenlicht steht - zu Recht, wie wir meinen. Bei einer Stadtbesichtigung sehen wir u.a. den Freiheitsplatz, das Burgviertel mit dem Heldentor und die Piaristenkirche. Weiterfahrt nach Györ: Die Stadt mit Komitatsrecht hat fast 130.000 Einwohner und liegt im Herzen der Kleinen Ungarischen Tiefebene. Ihre zentrale Lage brachte ihr schon in der Römerzeit eine strategische Rolle ein. Das Zentrum mit Markt- und Mautrecht wurde sukzessive ein bedeutendes Handelszentrum und Tor Richtung Westen. Zur Zeit der Türkenbelagerung kam der Stadt als Grenzfestung eine Schlüsselrolle in der Verteidigung Europas zu. Wir bummeln durch die engen Gassen der Innenstadt und bewundern das reiche architektonische Erbe der Stadt. Mit wunderbaren Eindrücken im Gepäck verlassen wir Ungarn und fahren zurück nach Wien.

Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Nicht inkludiert
  • weitere Eintritte und Mahlzeiten; Versicherung
Teilnehmerzahl
  • 15 bis 26 Personen
Buchungsinformation
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 28.05.-04.06.2022
  • 17.09.-24.09.2022
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Busrundreise inkl. Besichtigungen 1.299 299
Preisinformation
  • Bei Durchführung einer Kleingruppe (15-20 Personen), wird p.P ein Zuschlag in Höhe von € 103,- erhoben.

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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