2 Wochen Rundreise inkl. Bescichtigungsprogramm Rundreise
Termine von 05.06.2022 bis 04.09.2022


Verpflegung: Leistungspaket

RUMÄNIEN | mit Besuch des Donaudeltas

Dauer: 12 Nächte ab € 1.668
Donaudelta Brasov Bukarest Schloss Peles

Transsylvanien, das "Land jenseits der Wälder", nannten die Ungarn das Gebiet westlich des Karpatenbogens, das ihr legendärer König Stephan 1104 eroberte. Die Ungarn holten deutsche Siedler ins Land, die Städte nach deutschem Vorbild mit starken Befestigungsanlagen und Wehrkirchen bauten und ihr neue Heimat Siebenbürgen nannten. Neben den wunderschönen Altstädten Siebenbürgens besuchen wir auch die Bukowina, wo die kunsthistorisch bedeutendsten Schätze des Landes zu finden sind. In kurzer Zeit entstanden hier Klöster mit prachtvollen Fresken als Gegenpol zu den islamischen Bauten der Türken. Am Ende dieser neukonzipierten Reise sehen Sie die trendige Metropole Bukarest mit ihrer malerischen Altstadt und anschließend das weltberühmte Donaudelta! Hier finden Sie das letzte große Naturparadies Europas und Lebensraum für über 4.000 Tier- und Pflanzenarten.

Linienflüge Wien - Bukarest - Wien (Austrian Airlines)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 150,-)
Transfers/Rundreise in einem bequemen Reisebus
12 Übernachtungen in guten Hotels (3*/4* Kat.)
Verpflegung lt. Programm: 12x Frühstück und 12 Abendessen - davon 1x Abendessen im Traditionslokal Caru' cu bere in Bukarest, 1x Abendessen bei einer rumänischen Bauernfamilie in Sibiel, 1x Abendessen in der Wehrkirche von Wolkendorf, 1x typisches Abendessen bei Familie Henning in Sibiu
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Schloss Peles, Schwarzen Kirche in Kronstadt, Kloster Voronet, Kloster Moldovita, Kathedrale von Târgu Mureș, Kirchenburg von Birthälm, Burgruine von Kelling, Brukenthalpalais/Sibiu, Ausgrabungsstätte Halmyris
Rundgang in Hermannstadt inkl. Sonderführung durch die evangelische Kathedrale
Bootsfahrten im Donaudelta laut Reiseverlauf
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Erstklassige örtliche deutschsprachige Stadtführer
Qualifizierte Studienreiseleitung: Mag. Michael Hasegan (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Schloss Peles - Kronstadt (F/A) Flug in die rumänische Hauptstadt Bukarest. Ankunft gegen Mittag und Weiterfahrt nach Sinaia, Rumäniens ältestem Wintersport- und Luftkurort. Wir besichtigen Schloss Peleș *, das mit seinen Erkern und Türmchen tatsächlich an ein Märchenschloss erinnert. Das Schloss wurde Ende des 19. Jahrhunderts für König Carol I. als Sommerresidenz erbaut. Das kommunistische Regime beschlagnahmte das Anwesen. Diktator Nicolae Ceaușescu hielt als oberster Genosse hier gerne Hof und bewirtete seine Staatsgäste. Der Erker und die Fachwerkmauern des Gebäudes erinnern an die deutsche Heimat des Königs. Wir unternehmen eine Führung durch einen Teil der 160 Innenräume, die Carol I. mit einem Sammelsurium kostbarer Möbel aus vielen Epochen ausstatten ließ. Weiterfahrt nach Kronstadt/Braşov. Zwei Übernachtungen.

2. Tag: Prächtiges Kronstadt (F/A) Nach dem Frühstück spazieren wir durch die Altstadt von Kronstadt/Braşov, einem der wichtigsten kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Ausgangspunkt ist der weitläufige Marktplatz, wo das ehemalige Rathaus zu bewundern ist. Tief herabgezogene Dächer, Laubengänge und Gaubenfenster prägen das Bild der Altstadt. Markantes Wahrzeichen ist die 1477 gebaute evangelische Schwarze Kirche mit ihrer Buchholz-Orgel. Die sogenannte Schwarze Kirche* wurde bei einem Brand derart geschwärzt, dass sie fortan diesen Volksnamen trug. Dank einer intensiven Renovierung ist die Brandschwärzung kaum mehr zu sehen. Am Abend besuchen wir die Kirchenburg* in Vulcan (Wolkendorf), die zahlreiche Häuser, Stallungen und eine kleine Kirche beherbergt. Sie wurde 1215 vom Deutschen Orden erbaut und ist gut erhalten. Abendessen innerhalb der Wehrkirche mit kleinem Orgelkonzert.

3. Tag: In die Bukowina (F/A) Wir fahren durch die wunderschöne Landschaft der Ostkarpaten zum Roten See und weiter durch die Bicaz-Klamm in die Bukowina. Wir passieren dabei den 2000 m hohen Berg Ceahlau, auch "Olymp der Moldau" genannt. Am Abend Ankunft in Gura Humorului. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt von Österreich besetzt. In der Folge strömten viele Siedler in die Bukowina, die von der deutschen und jüdischen Kultur geprägt wurde. Noch in den 1930er Jahren waren Bukowinadeutsche die größte Bevölkerungsgruppe im Ort. Heute ist das jüdische Leben ebenso wie die ehemaligen deutschen Bewohner weitgehend verschwunden. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Die Moldauklöster (F/A) Heute besuchen wir drei der berühmtesten Moldauklöster in der Bukowina: Moldovița, Sucevița und Voroneț. Gemeinsam sind ihnen die herrliche Lage in bewaldeten Tälern, die harmonische Bauausführung und die prächtigen Fresken. Am bekanntesten ist das Kloster Voroneț*, auch die "Sixtinische Kapelle des Ostens" genannt. Wunderschön ist das monumentale Fresko des "Jüngsten Gerichts", welches die gesamte Westwand der Klosterkirche bedeckt. Berühmt geworden ist das Kloster Moldovița * mit seinen eleganten Proportionen insbesondere durch seine dramatische Darstellung der "Belagerung Konstantinopels". Am späten Nachmittag besichtigen wir das Kloster Sucevița * mit seinen berühmten Außenfresken, die in kräftigen Rot-, Blau- und Gelbtönen leuchten. Unser Abendessen wird heute bei einer Bauernfamilie serviert - Gastfreundschaft vom Feinsten.

5. Tag: Durch die Ostkarpaten nach Neumarkt (F/A) Wir verlassen die Bukowina, die bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörte, und fahren über mehrere Karpatenpässe nach Siebenbürgen. Tagesziel ist Schäßburg. Unterwegs besichtigen wir die imposante orthodoxe Kathedrale* von Târgu Mureș /Neumarkt. Sehenswert sind auch der imposante Kulturpalast und das monumentale Rathaus. Zwei Übernachtungen in Schäßburg.

6. Tag: Im "Siebenbürgisches Rothenburg" (F/A) Sighișoara/Schäßburg trägt den Beinamen "Siebenbürgisches Rothenburg". Die Stadt war seit ihrer Gründung jahrhundertelang überwiegend von Siebenbürger Sachsen bewohnt. Wir unternehmen einen ausführlichen Spaziergang durch die Altstadt. Schäßburg gilt als eine der schönsten Städte Rumäniens und besitzt einen nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Architekturkern. Von den Stadtbefestigungen sind noch mehrere Türme mit den Namen der Zünfte, von denen sie einst erbaut und verteidigt wurden erhalten. Am Nachmittag besuchen wir die Kirchenburg von Birthälm* (UNESCO-Weltkulturerbe): Innerhalb ihrer extra starken Mauerringe mit der spätgotischen Hallenkirche hatte die evangelisch-altsächsische Kirche drei Jahrhunderte lang ihren Bischofssitz.

7. Tag: Alba Iulia/Karlsburg (F/A) Die bewegte Vergangenheit Alba Iulias beginnt schon in der Jungsteinzeit und setzte sich mit den Dakern, die hier ihr Zentrum hatten und später mit den Römern, die Alba Iulia zum Verwaltungszentrum machten, fort. Unter dem Habsburger Kaiser Karl VI. wurde aus dem ungarischen Weißenburg kurzerhand Karlsburg. Prinz Eugen ließ eine riesige Festungsanlage rund um die Altstadt zum Schutz gegen die Türken errichten. Hier befand sich auch die Münzprägeanstalt des ungarischen Teils der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Nächstes Ziel ist die Burgruine* von Kelling (UNESCO Welterbe), die im 15. Jahrhundert von den neuen bäuerlichen Besitzern mit starken Mauern, Kapelle und einem Turm ergänzt wurde. Abends erreichen wir Hermannstadt.

8. Tag: Hermannstadt (F/A) Sibiu ist seit dem Mittelalter Sitz der Siebenbürgischen Landeskirche. Hier lebte einst der größte Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung Siebenbürgens. Im Mittelalter war die Stadt ein blühendes Zentrum des Handwerks; im 19. Jahrhundert folgte die zweite Blütezeit, Sibiu wurde das kulturelle Zentrum. Die Altstadt erstrahlt nach umfangreichen Renovierungen im alten Glanz. Eine Attraktion ist das Brukenthalpalais*, das sich der damalige Habsburger Gouverneur Transsilvaniens, Samuel von Brukenthal, als Wohnsitz und Residenz errichten ließ. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend sind wir im "Bilderbuchort" Sibiel bei einer rumänischen Familie eingeladen. Es erwarten uns köstliche Speisen und scharfe Getränke!

9. Tag: Bukarest (F/A) Wir verlassen Siebenbürgen und fahren in die rumänische Hauptstadt Bukarest. Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und sehen u.a. das riesige Parlamentsgebäude und die prächtige Patriarchenkirche. Das Stadtbild von Bukarest ist von einer erstaunlich vielfältigen Architektur geprägt. Hinzu kommt der protzige Zuckerbäckerstil, den der Diktator Nicolae Ceaușescu, der Stadt in seinen letzten Amtsjahren aufgezwungen hat. Sein Parlamentspalast ist nach dem Pentagon das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Unser Abendessen wird im Traditionslokal Caru' cu bere serviert.

10. Tag: Ans Schwarze Meer (F/A) Wir fahren ans Schwarze Meer. Tagesziel ist der kleine Ort Murighiol, von dem wir unsere Bootstouren in das Delta unternehmen. In der Nähe von Murighiol befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte Halmyris*, die wir heute noch besuchen. Halmyris war Teil der Grenzbefestigung des Römischen Reiches (Limes). Die Festung wurde unter Kaiser Trajan errichtet und innerhalb von mehreren Jahrhunderten mehrfach erweitert. Drei Übernachtungen in Murighiol.

11. - 12. Tag: Im Donaudelta (F/A) 5000 Quadratkilometer Auwälder, Altarme und Seen, Europas größte Schilfrohrgebiete und extreme Trockenbiotope machen das Donaudelta zu einer ökologischen Wunderwelt. Mit dem simplen Wort "Feuchtgebiet" lässt sich das Gebiet kaum in Worte fassen. Hier gibt es Seen bis zum Horizont, selbst die Einheimischen müssen sich im Labyrinth des Schilfs immer wieder überraschen lassen. In dem Biosphärenreservat konnten bisher etwa 5200 Tier- und Pflanzenarten katalogisiert werden. Wir erkunden das Reservat in den nächsten zwei Tagen auf mehreren Touren mit kleinen Motorbooten, die von fachkundigen, einheimischen Bootsführern zu den schönsten Plätzen gelenkt werden. Je nach Wasserstand, Wetterbedingungen und anderen Auflagen der Naturschutzverwaltung, stimmen Reiseleiter und Bootsführer das Tagesprogramm ab. Wir sehen u.a. die Kolonien des Rosapelikans und des Krauskopfpelikans. Rund 7000 Exemplare des größten Wasser- und schwersten Flugvogels der Erde leben im Donaudelta. Aber auch Eisvögel, Störche und elegante Kormorane sind in großer Zahl zu sehen. Aber auch an Land gibt es einiges zu entdecken, u.a. Nerze, den scheuen Iltis und Wildkatzen.

13. Tag: Abschied vom Delta (F) Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen Bukarest und Rückflug nach Österreich.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen vorbehalten. | (F=Frühstück,A=Abendessen)

Teilnehmerzahl
  • 12 bis max. 26 Personen
Buchungsinformation
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität.
Veranstalter
Termine
  • 05.06.-17.06.2022
  • 04.09.-16.09.2022
Abflüge
  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens
Arrangement Preis p.P ab € EZ-Zuschlag
Rundreise ab/bis Wien 1.668 349
Preisinformation
  • Kleingruppenzuschlag: bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen wird ein Zuschlag von € 149,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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