10 Nächte | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 4 Sterne Hotels****
Termine von 04.06.2022 bis 17.09.2022


Türkei | Antikes Erbe - Osttürkei & Kappadokien

Dauer: 10 Nächte ab € 1.290
Kappadokien Gazianthep Hattuscha Nemru Dagi

Diese Reise führt Sie in das Herz Anatoliens. Wir beginnen in der türkischen Hauptstadt Ankara, von dort führen uns uralte Karawanenstraßen hinein nach Kappadokien - in eine der bizarrsten Landschaften der Erde. Kulturhistorisch besonders interessant: Tausende Wohnungen und Kirchen sind in den weichen Fels getrieben, teilweise ausgemalt mit farbenprächtigen Fresken. Einer der Höhepunkte dieser Reise: der 2.150m hohe Nemrut Dagi. Hier ließ Antiochos I. ein Grabheiligtum mit bis zu zehn Meter hohen Statuen für sich errichten.

Linienflüge Wien - Ankara - Wien (via Istanbul) mit Turkish Airlines
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 185.-)
Transfers/Rundreise in einem modernen Reisebus mit Klimaanlage
10 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (Kat. 4*)
Verpflegung lt. Programm: 10x Frühstück, 10x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Atatürk-Mausoleum, Tempel des Augustus, Museum für anatolische Zivilisationen, Hattuscha, Nemrut Dag, Mosaik-Museum in Gaziantep, Karatepe, Hierapolis, Klosteranlage von Eski Gümüş, Ihlara-Tal, unterirdische Stadt von Derinkuyu, Freilichtmuseum von Göreme,
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Teilweise örtliche deutschsprachige Führer
Qualifizierte deutschsprachige Studienreiseleitung: Dr. Renate Rems (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Ankara (A) Flug nach Ankara. Transfer in das Hotel.

2. Tag: Ankara (F/A) Stadtbesichtigung in Ankara, u.a. mit dem Atatürk-Mausoleum*, wo wir Einblicke in das Leben und die Ideen des Schöpfers der modernen Türkei erhalten. Vom Ehrenhof aus tritt man durch Bronzetüren in die Halle mit dem Marmorkenotaph des Republikgründers. In einer Halle in der Nähe werden die Staatskarossen, die Atatürk fuhr, präsentiert. Eine Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände des Landesvaters sowie von Staatsmännern überreichte Geschenke. Besichtigung des Tempels des Augustus* mit dem Rechenschaftsbericht des Kaisers. Im Museum für anatolische Zivilisationen* bestaunen wir die weltweit umfangreichsten Sammlungen hethitischer Altertümer. Sie zeigen in chronologischer Reihenfolge die Errungenschaften der verschiedenen anatolischen Kulturen, von Steinwerkzeugen bis hin zu hellenistischen und römischen Skulpturen. Zu den wertvollsten Exponaten gehören ein römischer Marmorkopf, ein Serviertisch (ein Meisterwerk der phrygischen Handwerkskunst vom Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr.) und ein neuhethitisches Relief aus dem 9. Jahrhundert v. Chr., das einen Sphinx darstellt. Sehenswert sind auch die bronzezeitlichen Schätze aus den Königsgräbern in Alacahüyük. Am Nachmittag Fahrt durch das Hochland nach Bogazkale.

3. Tag: Hattuscha - Hauptstadt der Hethiter (F/A) Heute besichtigen wir ausführlich die Reste der berühmten Stadt Hattuscha* (das moderne Bogazkale), die um 1500 v. Chr. zum Sitz der hethitischen Könige ausgebaut wurde. Diese antike Stätte gehört zu den bedeutendsten ganz Anatoliens, die vielen Tausend hier gefundenen Ton- und Bronzetafeln lieferten der Wissenschaft eine Fülle von Informationen über die Zivilisation der Hethiter. Dieses Volk mit indoeuropäischen Wurzeln kam um 2000 v. Chr. aus dem Kaukasus nach Anatolien. In den folgenden Jahrhunderten bauten sie einen mächtigen Staat auf und rivalisierten mit Ägypten und Babylon. Die Hethiter galten als meisterliche Steinmetze und Metall-Verarbeiter. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören die Reste des großen Tempels, die Königsburg und das Löwentor.

4. Tag: Nach Malatya (F/A) Spaziergang in der geschichtsträchtigen Altstadt von Kayseri. Bereits in antiker Zeit war Kayseri ein bedeutender Marktort, später sogar Hauptstadt der römischen Provinz Cappadocia. Weiterfahrt nach Kültepe, wo wir die Ruinen einer assyrischen Handelsniederlassung besichtigen. Vorbei an Karawansereien aus seldschukischer Zeit erreichen wir am Abend Malatya.

5. Tag: Der Nemrut Dagi (F/A) Ein unvergesslicher Tag! Zunächst fahren wir von Malatya nach Katha, um einen der Höhepunkte unserer Reise zu erreichen - den Nemrut Dagi. Unterwegs besuchen wir KusTepe, wandern über eine alte Römerbrücke und besuchen die Heiligtümer von Amasya. Den späten Nachmittag erleben wir auf dem Gipfel des Nemrut Dagi*, inmitten riesiger Kolossalstatuen, die von Antiochos I. errichtet wurden. Lange vergessen, wurde die Kultstätte 1881 vom deutschen Ingenieur Karl Sester wiederentdeckt. Seitdem führen türkische, amerikanische und deutsche Archäologen hier Ausgrabungen durch. 1987 wurde das Grabheiligtum als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen.

6. Tag: UNESCO-Welterbe Göbekli-Tepe & das Mosaikmuseum in Gaziantep & (F/A) Am Vormittag besuchen wir das steinzeitliches Bergheiligtum* von Göbeklitepe, das auf dem höchsten Punkt der langgestreckten Bergkette von Germuş liegt. Der 750 Meter hohe Hügel gilt als eine der großen Entdeckungen der Archäologie. Deutsche Archäologen fanden unter den Erdschichten ein gigantisches prähistorisches Heiligtum, das aus mehreren großen Kreisanlagen aus Steinpfeilern bestand und mehr als 1000 Jahre in Betrieb war: der erste monumentale Tempelbezirk der Menschheit - älter als die Pyramiden von Gizeh! Am späten Nachmittag besuchen wir das Mosaik-Museum in Gaziantep*. Hier ist die weltweit größte Sammlung an römischen Mosaiken zu bewundern, viele aus der antiken Stadt Zeugma, die beim Bau des Birecik-Staudammes vor der Überflutung gerettet werden konnten. Anschließend unternehmen wir einen Rundgang in der Altstadt von Gaziantep. Im Zentrum liegt die Zitadelle aus seldschukischer Zeit auf dem zentralen Hügel, der schon in der Antike Befestigungsanlagen besessen hatte. Am Basar kosten wir Süßigkeiten und schauen den Kupferschmieden bei der Arbeit zu.

7. Tag: Späthethitische Stadtstaaten & frühchristliche Stätten (F/A) Unsere Fahrt geht über Osmaniya zum späthethitischen Stadtstaat von Karatepe*. 1946 wurde die Stadt von deutschen Archäologen entdeckt. Bei den Ausgrabungen fanden sie zwei Eingänge mit Reliefs und Inschriften sowohl in Phönizisch als auch in hethitischer Hieroglyphenschrift. Da die phönizische Schrift bereits entschlüsselt war, konnte man mit ihrer Hilfe auch die Hieroglyphen der hethitischen Schrift enträtseln. Der landschaftlich schön gelegene Karatepehügel ragt aus einem See empor. Wir besichtigen die berühmten Stadttore mit ihren hervorragend erhaltenen Reliefs und Inschriftensteinen. Weiterfahrt nach Hierapolis Castabala*. Über der Säulenstraße der römischen Stadt thront eine mittelalterliche Festung, die den Fluss Ceyhan kontrollierte. Nach der Mittagspause überqueren wir durch die Kilikische Pforte den Taurus nach Norden. Über diese Route zog Alexander der Große nach Issos.

8. Tag: Durch die Heimat der Derwische nach Kappadokien (F/A) Wir fahren zur Klosteranlage von Eski Gümüs* (türkisch für Altes Silber). Der in den Felsen geschnittene Komplex gruppiert sich um einen quadratischen Hof und gehört zu den besterhaltenen Anlagen in Kappadokien. Am Nachmittag erreichen wir das Ihlara-Tal*, wo wir eine leichte Wanderung unternehmen und die in die Tuffkegel hineingearbeiteten Einsiedeleien und byzantinischen Höhlenkirchen bewundern.

9. Tag: Byzantinische Kirchen & Klöster (F/A) Wir verbringen den heutigen Tag wandernd und fotografierend in Tälern mit Namen wie "Weingarten des Paschas", "Liebestal" oder "Taubental" und besuchen alte griechische Dörfer wie Cavusin und Mustafapascha. Kappadokien gehört mit den bizarren Tuffformationen, Kegeln und Felskaminen zu den eindrucksvollsten Landschaften dieser Erde. Die Bewohner bauten ihre Dörfer, Kirchen und Klöster teilweise direkt in den Felsen hinein und schufen so einzigartige Ensembles. In der unterirdischen Stadt von Derinkuyu* steigen wir sieben Stockwerke unter die Erde und genießen anschließend die Abendstimmung in der malerischen Tuffsteinlandschaft.

10. Tag: Kappadokien (F/A) Am Vormittag besuchen wir das Freilichtmuseum von Göreme* (UNESCO-Weltkulturerbe), wo wir zahlreiche in den Fels gehauene Kapellen, Kirchen und Wohnstätten bewundern. Besonders sehenswert sind die restaurierten Fresken in der Tokalı Kilisi. Die "Kirche mit Schnalle" ist zweifellos eine der größten und buntesten Kirchen in ganz Kappadokien. Nach der Mittagspause fahren wir nach Ankara.

11. Tag: Heimreise (F) Im Laufe des Tages Rückflug nach Österreich.

Flugplan-, Hotel-, und Programm­änderungen bleiben vorbehalten. | F=Frühstück, A=Abendessen

Teilnehmerzahl
  • 10 bis max. 26 Personen
Veranstalter
Termine
  • 04.06.-14.06.2022
  • 17.09.-27.09.2022
Leistung Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Osttürkei & Kappadokien 1.290 215
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 10-18 Personen, wird ein Zuschlag von € 139,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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