8 Nächte | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 3/4 Sterne Hotels
Termine von 23.05.2021 bis 05.09.2021


Armenien | Im Schatten des Ararat

Dauer: 8 Nächte ab € 1.498
Erewan

Die Kaukasusrepublik Armenien liegt zwar geografisch in Vorderasien, kulturell gehört sie jedoch zu Europa. Das Christentum wurde hier schon sehr früh heimisch - im 4. Jahrhundert - und blieb bis zur Gegenwart entscheidender Kulturträger. Die isolierte Lage in der grandiosen Bergwelt führte dazu, dass die zahlreichen prächtigen Kirchen und Klöster des Landes einen eigenständigen Stil entwickelten. Ihnen gilt neben der unvergesslichen landschaftlichen Vielfalt das Hauptaugenmerk dieser Studienreise.

Linienflüge Wien - Erewan - Wien (Direktflug mit Austrian Airlines )
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Transfers/Ausflüge im landestypischen Reisebus
8 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 3*/ 4*)
Verpflegung lt. Programm: 8x Frühstück bzw. Frühstücksbox, 7x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Sonnentempel, römisches Badehaus, Höhlenkloster/Geghard, historisches Museum/Erewan, Handschriftensammlung, Kloster Sanahin, Kloster Hachpat, Sewankloster, Goschavank, Norawank, Chor Virab
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Teilweise örtliche Führer in den Klöstern
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Hrayr Baghramyan (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Erewan Am späten Abend Flug mit Austrian Airlines in die armenische Hauptstadt Erewan (Flugdauer ca. 3 Stunden). Ankunft nach Mitternacht und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Sonnentempel & Höhlenkloster (F/A) Ausflug zum Sonnentempel* von Garni. Erbaut im 1. Jh. n. Chr. ist das Heiligtum das einzige Relikt hellenistischer Kultur im Land. Es wird vermutet, dass der Tempel von König Tiridates I. erbaut wurde, wahrscheinlich mit Geld, das er von Kaiser Nero während seines Besuchs in Rom erhalten hatte. Bei jüngeren Ausgrabungen wurde ein römisches Badehaus* mit gut erhaltenem Mosaikfußboden entdeckt. In Geghard besichtigen wir das in einer romantischen Schlucht gelegene Höhlenkloster*, das zu den schönsten im Kaukasus zählt. Die Gründung des Klosters am Ort einer heidnischen Quelle wird dem Heiligen Gregor, dem Patron der Armenischen Apostolischen Kirche, zugeschrieben. Der Klosterkomplex besteht aus einer ganzen Reihe von Gebäuden. Die Kirchen selbst sind zum Teil im Felsen verborgen und nach außen hin nicht zu sehen. Bemerkenswert: die wertvollen Votivsteine - Meisterwerke armenischer Handwerkskunst!

3. Tag: Erewan (F/A) Stadtbesichtigung in Erewan: Im historischen Museum* erfahren wir alles über die Geschichte des Landes, dessen dunkelstes Kapitel am Genozid-Mahnmal deutlich wird. Dunkelgraue Basaltquader gruppieren sich schützend um eine ewige Flamme in Gedenken an die rund 1,5 Millionen Armenier, die in den Jahren 1915 und 1916 auf Befehl der jungtürkischen Regierung umgebracht wurden. Im Museum* werden die Schmuckstücke armenischer Kirchenarchitektur präsentiert. Anschließend werfen wir einen Blick in die weltberühmte Handschriftensammlung Matenadaran*. Bücher und alte Handschriften haben einen unermesslichen ideellen Wert für die armenische Tradition und Geschichte. Die Bibliothek wurde Mitte des 20. Jahrhunderts erbaut, um den vielen tausenden armenischen und fremdsprachigen Handschriften ein Zuhause zu geben und sie vor dem Zerfall zu bewahren.

4. Tag: Gebirgsklöster (F/A) Wir fahren in das schwer zugängliche Waldgebiet im Nordosten des Landes, wo sich die bedeutendsten Klöster des armenischen Mittelalters befinden. Im Kloster Sanahin* stehen wir vor den Familiengräbern des armenischen Königshauses der Zakariden. Das weltberühmte Kloster Haghpat* besteht aus drei Kirchen, einer Bibliothek und einem Refektorium und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Über das Gelände verteilt finden sich einige Chatschkare (Steine mit kunstvollen Gravuren). Neben dem Kloster befindet sich das spektakulär auf einem zerklüfteten Plateau gelegen Dorf Haghpat. Übernachtung im romantischen Hotel Dzoraget.

5. Tag: Am Sewansee (F/A) Fahrt durch eine Region, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und dichten Wälder auch "Armenische Schweiz" genannt wird. Kurzer Stopp im Ort Dilidschan, ehemaliger Urlaubsort der armenischen Könige. Während der Sowjet-Zeiten kamen die Partei- und Politikbonzen aus Moskau hierher zur Kur. Heute ist Dilidschan für viele armenische Künstler und Filmemacher Wahlheimat. Weiterfahrt zum Klosterkomplex von Goshawank*. Die Anlage wurde im späten 12. Jh. gegründet und entwickelte sich bald zu einem erstrangigen Bildungszentrum mit mehreren Kirchen, einer Schule und einem berühmten Skriptorium: Hier findet man die vielleicht schönsten Kreuzsteine des Landes. Über eine Gebirgsstraße erreichen wir den Sewansee. "Blaue Perle Armeniens" wird der wegen seines klaren Wassers und der intakten Natur berühmte Hochgebirgssee genannt. Wir spazieren zum Sewankloster* und bewundern die Grabkreuze am Friedhof in Noratus.

6. Tag: Entlang der Seidenstraße (F/A) Über den Selimpass führt uns der Weg Richtung Süden zu einer uralten Karawanserei. Sie liegt direkt auf der Seidenstraße und wurde Anfang des 14. Jh.s errichtet. Die gut erhaltene Anlage ist ein ausgezeichnetes Beispiel der armenischen weltlichen Architektur des Mittelalters. Als Tagesabschluss besuchen wir die Ausgrabungen bei Sisian: Das weiträumige Gelände liegt auf einem Höhenvorsprung, darauf befinden sich große Kammergräber sowie Mauerreste einer Siedlung. Gräberfeld und Siedlung sind durch ca. 150 aufrecht stehende Felsbrocken (Megalithe) begrenzt. Der Radioastronom Paris Herouni sah in den Megalithen ein hoch entwickeltes Himmelsobservatorium. Das Alter des Bauwerks datierte er auf über 7.500 Jahre. Übernachtung in Goris.

7. Tag: Rund um den Ararat (F/A) Fahrt zum schwer zugänglichen Kloster Norawank*. In völliger Einsamkeit auf einer Erhöhung gelegen, ist es im warmen roten Licht der Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden. Durch eine atemberaubende Landschaft führt der Weg zum Kloster Chor Virap*. Dem Kirchenvater Armeniens, Gregor, wurde hier am Fuße des Schicksalsberges eine herrliche Kirche errichtet. Kein Kloster in Armenien wurde und wird häufiger abgelichtet als dieses Kloster nahe der türkischen Grenze, hinter dem sich wie ein Beschützer der Ararat erhebt. Der Legende zufolge sperrte König Trdat III. im Jahre 288 n. Chr. Gregor den Erleuchter in eine Höhle ein und hielt ihn dort 13 Jahre lang gefangen, um ihn vom christlichen Glauben abzubringen. Da die Folter Gregor nicht beugen konnte und dieser den König von einer Krankheit heilte, ließ sich Trdat III. mit seiner Familie und dem Hof taufen und verfügte, dass die Armenier - als erstes Volk in der Geschichte - das Christentum als Staatsreligion annahmen. Abends Ankunft in Erewan.

8. Tag: Das religiöse Zentrum (F/A) Ausflug zunächst zur Kirchenruine von Swartnoz aus dem 7. Jh. Nicht weit davon befindet sich das Dorf Musa Ler, in dem die Überlebenden des Massakers vom Musa Dagh angesiedelt wurden. Weiterfahrt nach Etschmiadsin, dem Sitz des Patriarchen und Zentrum der armenischen Christen, die aus aller Welt hierher pilgern. Zusammen mit Swartnoz sind die Kirchen von Etschmiadsin UNESCO-Weltkulturerbe. Prächtig sind die zahlreichen Sakralbauten: Wir besichtigen u.a. die Hauptkathedrale und die wertvollen Chatschkare. Die Architektur zeugt vom einzigartigen Kirchenbaustil Armeniens.

9. Tag: Erewan - Wien Am frühen Morgen nonstop Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programm­änderungen bleiben vorbehalten. F=Frühstück | A=Abendessen

Teilnehmerzahl
  • 12 bis max. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 23.05.-31.05.2021
  • 04.07.-12.07.2021
  • 08.08.-16.08.2021
  • 05.09.-13.09.2021
Abflüge
  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens
Anreise
  • Ein offenes Wort: Direktflüge nach Erewan sind teuer, aber dennoch die angenehmste Art in ca. 3 Flugstunden von Wien in die armenische Hauptstadt zu gelangen. Wir haben uns daher für Austrian Airlines entschieden in der Gewissheit, dass unsere Gäste Nonstopflüge schätzen und gerne mit der Heimatfluglinie unterwegs sind - trotz des höheren Preises.
Preis p.P. ab Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Armenien Im Schatten des Ararat 1.498 215
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 12-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 148,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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