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Polen | Zu den Höhepunkten Ostpreußens mit Königsberg


3*/4* Hotels Termine von 08.06.2019 bis 10.08.2019

Dauer: 7  Nächte

Verpflegung: Leistungspaket

7 Nächte  ab € 1.498,-

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Danzig
Danzig

Diese mehrfach ausgezeichnete Studienreise führt in das Herz des alten Ostpreußens: Das Gebiet erstreckt sich an der Ostseeküste vom Weichseldelta bis nördlich der Memelmündung bei Memel/Klaipeda, "wo bei Nimmersatt das Reich sein Ende hat". Nach den Kreuzzügen wurde das Stammland der baltischen "Prußen" den Rittern des Deutschen Ordens überantwortet. Heute ist das historische Ostpreußen aufgeteilt zwischen Polen und Russland. In acht Tagen reisen wir zurück in die bewegte und zuletzt tragische Geschichte dieser Region, entdecken Danzig, Königsberg und die monumentale Marienburg. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz: Ob die Kurische Nehrung oder die großartige Masurische Seenplatte, überall können wir einzigartige Landschaften genießen! Die Wolfsschanze, Kadinen und der Salon Marion Dönhoff sind weitere Facetten dieser Reise, die unter fachkundiger Leitung steht. Wir übernachten in sehr guten Hotels, auch in Königsberg!

Inkludierte Leistungen

  • Linienflüge Wien - Danzig - Wien (LOT via Warschau)

  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren

  • Transfers/Rundreise in einem modernen Reisebus

  • 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels (Kat. 3*/4*)

  • Halbpension beginnend mit Abendessen am 1. Tag und endend mit Frühstück am 8. Tag (F=Frühstück, A=Abendessen)

  • Besichtigungsprogramm lt. Reiseverlauf

  • Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Mennonitenkirche/Elbing, "Kopernikusturm"/Frauenburg, Kant-Museum/Königsberg, ehem. "Kommandobunker der deutschen Wehrmacht"/Königsberg, Bernsteinmuseum/Königsberg, Vogelwarte Rossitten, "Wolfsschanze"/Rastenburg, Salon Marion Dönhoff, Kirche Heiligelinde, Marienburg, Marienkirche/Danzig

  • Quietvox-Kopfhörer ab 19 Personen

  • Informationsmaterial

  • Reiseliteratur

  • Speziell qualifizierte örtliche, deutschsprachige Stadtführer

  • Qualifizierte Reiseleitung: Mag. Agnieszka Biesiadecka, Mag. Friederike Raderer (Änderungen vorbehalten!)

Reiseverlauf

1. Tag: Wien - Elbling - Kadinen (A)

Linienflug von Wien (via Warschau) nach Danzig, eine der reizvollsten Städte Nordeuropas. Nach der Landung Fahrt nach Elbing/Elblag, einst eine bedeutende Hafenstadt, die 1246 vom Deutschen Orden gegründet wurde. Wir unternehmen einen Rundgang in der Altstadt, wo einige prächtige Kaufmannshäuser erhalten geblieben sind. Ein architektonisches Kleinod ist die Mennonitenkirche*, die im Stil des niederländischen Manierismus als mehrstöckiges Giebelhaus gebaut wurde. Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für die Praxis der versteckten Kirchen. Da mennonitische Kirchen in vielen Territorien bis ins 18. Jahrhundert nicht als Kirchengebäude erkennbar sein durften, wurden sie nach außen hin entsprechend als Wohnhäuser oder Scheunen konzipiert. Weiterfahrt nach Kadinen/Kadyny. 1720 errichtete die Grafenfamilie von Schlieben ein Gutshaus, das Wilhelm II. 1898 erwarb und zur Sommerresidenz ausbauen ließ. Der deutsche Kaiser veranstaltete in den Gutswäldern Jagden, er ließ ein Pferdegestüt einrichten und eine Majolika-Werkstatt gründen, deren Produkte als "Cadiner Kacheln" bei mehreren U-Bahnhöfen in Berlin, beim Alten Elbtunnel in Hamburg und anderen repräsentativen Bauten Verwendung fanden. Kadinen stieg bald zu einem Ferienort von europäischer Bedeutung auf.


2. Tag: Königsberg (F/A)

Kurze Fahrt nach Frauenburg/Frombork. In der weithin sichtbaren Kathedrale erfahren wir die Lebensgeschichte des Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. Kopernikus revolutionierte mit seinen Thesen zur Astronomie das mittelalterliche Weltbild. Die Kathedrale ist von hohe Mauern und Wehrtürmen umgeben. Der älteste Turm der Domburg wird heute "Kopernikusturm"* genannt, da er dem Gelehrten gehörte, der dort seine Wohn- und Arbeitsräume hatte. Im unteren Stockwerk wurde ein Raum als typisches Arbeitszimmer eines Renaissance-Gelehrten aus der Zeit Kopernikus' eingerichtet. Weiterfahrt über die russische Grenze (Wartezeiten möglich!) nach Königsberg/Kaliningrad. Seit dem 13. Jahrhundert war Königsberg Domäne des Deutschen Ordens und später Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. Bis 1945 war die nordöstlichste Großstadt des Deutschen Reiches auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region. Nach schweren Kämpfen im April 1945 fiel die durch zwei verheerende britische Luftangriffe schon 1944 weitgehend zerstörte Stadt an die Rote Armee. Die Stadt, die seit 1946 Kaliningrad heißt, wurde wie das gesamte nördliche Ostpreußen in der Nachkriegszeit mit Menschen aus verschiedensten Teilen der Sowjetunion neu besiedelt. Von der alten Schönheit des heutigen Kaliningrad hat sich wenig erhalten, denn die Sowjets wollten jede Erinnerung an die 700 Jahre deutscher Herrschaft auslöschen. Wir besichtigen den Dom, das Kant-Museum*, den düsteren ehemaligen Kommandobunker* der deutschen Wehrmacht und das Bernsteinmuseum*, mit 8.000 Exponaten eines der größten seiner Art. Zwei Übernachtungen im komfortablen Hotel Radisson Blu.


3. Tag: Kurische Nehrung (F/A)

Wir unternehmen einen Ausflug in den russischen Teil der Kurischen Nehrung (UNESCO-Weltkulturerbe). Benannt ist dieser Landstrich nach dem Volksstamm der Kuren, die hier bereits in frühgeschichtlicher Zeit siedelten. Die Nehrung besteht aus Sand, Schlamm, Lehm und riesigen Wanderdünen, die erst im 19. Jahrhundert mittels Bepflanzung stabilisiert werden konnten. Zunächst genießen wir von der höchsten Düne einen wunderschönen Blick über die Ostsee und die Nehrung. Dann besuchen wir die traditionsreiche Vogelwarte Rossitten*, die 1901 von dem deutschen Ornithologen Johannes Thienemann gegründet wurde. Weiterfahrt nach Rauschen/Swetlogorsk. Der Ort war bis 1945 ein bekanntes Seebad und Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt Königsberg. Im Krieg wurde Rauschen im Vergleich zu anderen Orten in Ostpreußen nur sehr wenig zerstört, weshalb hier bis heute viel historische Bausubstanz aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erhalten ist. Wir unternehmen einen ausführlichen Spaziergang durch den Kurort mit den schönen, alten Häusern und Villen, der den Beinamen "Perle der Bernsteinküste" zu Recht trägt. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Königsberg.


4. Tag: Die "Wolfsschanze" und Schloss Steinort (F/A)

Nach dem Frühstück verlassen wir die russische Enklave Kaliningrad und fahren in den nördlichen Teil der Masuren. Erste Station ist Rastenburg, wo die Reste der "Wolfsschanze"* zu sehen sind. In diesem düsteren Ruinenfeld hatte Hitler über drei Jahre lang sein Hauptquartier Ost aufgeschlagen. Als Tagesabschluss besuchen wir Steinort/Sztynort. Der Ort mit dem zugehörigen Gutshof ist der Stammsitz der Familie von Lehndorff. Heinrich Graf von Lehndorff bewohnte mit seiner Familie einen Flügel des Schlosses, in der anderen Hälfte wurde 1941 das "Feldquartier" von Reichsaußenminister von Ribbentrop eingerichtet. Derzeit kann das Schloss nur von außen besichtigt werden, da es stark verfallen ist. Zwei Übernachtungen in Sensburg/Mrangowo.


5. Tag: Masuren (F/A)

Den heutigen Tag verbringen wir zur Gänze in den Masuren, einer der schönsten Naturlandschaften Europas. Zunächst besuchen wir das Geburtshaus* des mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichneten Schriftstellers Ernst Wiechert; es liegt wunderschön in der Johannisburger Heide (größtes Waldgebiet des Landes). Anschließend (fakultativ & wetterabhängig) unternehmen wir eine Bootsfahrt (mit einem Stakenkahn) auf dem idyllischen Flüsschen Kruttinna. Am Nachmittag besuchen wir den Salon Marion Dönhoff*. Ihre Familie gehörte zu den großen Adelsfamilien in Ostpreußen - eine Familie zwischen Preußen und Polen, die über 700 Jahre in Ostpreußen verwurzelt war. Als Tagesabschluss besuchen wir die masurische Sommerhauptstadt Nikolaiken/Mikolajki. Durch die Lage am Spirdingsee war die Fischerei von jeher ein bedeutender Erwerbszweig in Nikolaiken. Namentlich die Nikolaiker Maränen (ein Speisefisch) machten die kleine Stadt weit über Ostpreußen hinaus bekannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Nikolaiken als eine der wenigen Städte nicht zerstört.


6. Tag: Kirchen & Burgen (F/A)

Fahrt in den Wallfahrtsort Heiligelinde/Swieta Lipka, wo wir die prächtige Barockkirche* bewundern. Während der Gegenreformation war Heiligelinde eine katholische Festung mitten im protestantischen Preußen. Für die Ausschmückung der Kirche gingen großzügige Spenden ein - das Resultat ist die schönste Barockkirche Polens. Besonders sehenswert sind auch die großartige Orgel der Kirche und die silberne Figur der Muttergottes. Nächste Station ist Allenstein/Olsztyn, die größte Stadt in Ermland und den Masuren. Die gotische Burg aus dem 14. Jahrhundert bildete den Grundstock der Stadtentwicklung. Wir unternehmen einen Spaziergang durch die malerische Altstadt, sehen den von Arkaden gesäumten Marktplatz, das barocke Rathaus und die gotische Jakobskathedrale (wunderbares Kristallgewölbe aus dem 16. Jh.). Abends fahren wir die kurze Strecke in das Seebad Zoppot, wo wir am Strand spazieren. Seine Blüte erlebte der Ferienort zwischen den Weltkriegen, als hier einige der reichsten Bürger Europas Villen im Stil des Art nouveau errichteten. Zwei Übernachtungen in Danzig.


7. Tag: Danzig (F/A)

Am Vormittag besichtigen wir die Marienburg* (Malbork), von 1309 bis 1454 geistlicher und weltlicher Hauptsitz des Deutschen Ordens (UNESCO-Weltkulturerbe). Im Inneren residierte der Großmeister mit seinen zwölf Getreuen. Die Pracht des viergeschossigen Großmeisterpalastes war im mittelalterlichen Europa nahezu einzigartig. Den Nachmittag verbringen wir in Danzig. Seine Geschichte reicht mehr als tausend Jahre zurück. Bis 1939 galt die Stadt als reichste in Polen. Im Weltkrieg zerstört, wurde sie komplett wieder aufgebaut. Insgesamt 600 Bauten sind originalgetreu rekonstruiert worden, darunter das Rathaus, prächtige Patrizierhäuser, die Marienkirche und das Krantor. Wir beginnen unseren Besichtigungsrundgang am Radaunekanal. Jahrhundertelang war er für die Ökonomie der Stadt wichtig. Wir sehen die Große Mühle, im Mittelalter eines der größten Industriegebäude Europas, das Alte Rathaus mit dem berühmten Deckengemälde und die Katharinenkirche. Anschließend bewundern wir das Krantor (14. Jahrhundert), ein in Europa nahezu einzigartiges Bauwerk. Weiter führt der Weg zur Marienkirche*, einer der größten mittelalterlichen Backsteinkirchen Europas. Im Inneren ist eine astronomische Uhr von Hans Düringer zu sehen.


8. Tag: Danzig - Wien (F)

Rückflug (via Warschau nach Wien).


Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen | F=Frühstück, A=Abendessen

Gut zu wissen

Nicht inkludiert

  • Visum für Russland (Königsberg): € 105,- (bei Selbstbesorgung € 15,- für die Visumeinladung)

  • Obligatorische Reiseversicherung

Teilnehmerzahl

  • 15 bis max. 26 Personen

Buchungsinformation

  • Bitte um frühzeitige Buchung aufgrund der Visumformalitäten!

Veranstalter

Termine & Anreise

Termine

  • 08.06.-15.06.2019

  • 10.08.-17.08.2019

Abflughafen

  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens

Preis

Leistung Preis pro Person ab EZ-Zuschlag
Höhepunkte Ostpreußens mit Königsberg  1.498,-  320,-

Zuschläge

  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 115,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

Die Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH prüft und aktualisiert ständig die Information auf ihren Webseiten. Trotz aller Sorgfalt können sich Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Information ist daher ausgeschlossen.

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