9 Nächte inkl. Flug und Rundreise 4* Hotel****
Termine von 04.04.2020 bis 05.09.2020


Türkei Westen | Auf den Spuren der Antike

Dauer: 9 Nächte ab € 1.049
Hagia Sophia Ephesos Istanbul
 Ruefa Ö1-Reisen

Die westliche Türkei ist seit der Antike die Brücke zwischen Orient und Okzident. In diesem Teil Kleinasiens, der mit seinen malerischen Buchten und fruchtbaren Küstenebenen nach Westen geöffnet ist, liegt eine der Wiegen antiker Kulturen: Heinrich Schliemann entdeckte hier die Ruinen des legendären Troja. Ephesos, Pergamon und Milet entwickelten sich zu den reichsten Städten der römischen Welt und der Apollotempel von Didyma wurde zur weltbekannten Orakelstätte. Neben den vielen antiken Baudenkmälern werden wir auch die Pracht islamischer Sakralbauten bewundern.

Linienflüge Wien - Istanbul/Izmir - Wien (Turkish Airlines)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 188,-)
Transfers/Rundreise in einem modernen Bus mit Klimaanlage
9 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (Kat. 4*)
Verpflegung lt. Programm: 9x Frühstück, 9x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Hagia Sophia und Topkapipalast/Istanbul, Archäologischer Park Troja, Archäologischer Park Assos, Pergamon, Sardes, Sinterterrassen von Pamukkale, Archäologischer Park Aphrodisias, Ephesos, Priene, Milet, Apollotempel von Didyma
Fährfahrt über das Marmarameer
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Fallweise örtliche Stadtführer
Sonderführung in Ephesos durch einen österreichischen Archäologen
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Feridun Kaya (Althistoriker) (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Istanbul (A) Linienflug von Wien nach Istanbul. Wir beginnen unsere Reise mit einer Fahrt an der alten Stadtmauer entlang, die unter Theodosius II. im 5. Jahrhundert erbaut wurde. Anschließend besuchen wir die Sultan-Ahmed-Moschee, in Europa besser bekannt als Blaue Moschee*, mit ihren sechs Minaretten. Die Moschee wurde von Sultan Ahmed I. Anfang des 17. Jahrhunderts in Auftrag gegeben und ist die größte der Stadt Istanbul. Besonders beeindruckend ist die 43 Meter hohe Kuppel.

2. Tag: Hagia Sophia & Topkapi-Palast (F/A) Byzanz, Konstantinopel, Istanbul - die Namen künden vom wechselnden Geschick der Stadt, die von Griechen, Oströmern und Osmanen beherrscht wurde. Zunächst besuchen wir die Hagia Sophia*. Fast tausend Jahre lang war die Hagia Sophia das geistliche Zentrum des Byzantinischen Reiches. Unter Kaiser Justinian wurde der größte Sakralbau der damals bekannten Welt errichtet, die später nach der "Göttlichen Weisheit" benannt wurde. Nach der Eroberung Konstantinopels wurde die Hagia Sophia zur Hauptmoschee der Stadt. In der Folge kamen zu dem ohnehin schon riesigen Bau noch vier stattliche Minarette hinzu. Höhepunkt unserer Rundfahrt ist die Besichtigung des Topkapi-Palastes*, für den auch die Bezeichnung Topkapi-Serail gebräuchlich ist. Die weltberühmte Palaststadt ist auf dem ersten der sieben Hügel der Stadt angelegt. Hier oben befand sich einstmals die Akropolis der von den Griechen gegründeten Stadt Byzantion. Sultan Mehmed der Eroberer (Mehmed II.) ließ Mitte des 15. Jahrhunderts den ersten Palast errichten, der unter Süleyman I. dem Prächtigen zu einer monumentalen Residenz ausgebaut wurde. Das ganze Areal ist von einer zinnenbekrönten, mit Türmen und Toren versehenen Mauer umschlossen. In den einzelnen Palastgebäuden lebten zeitweise bis zu 5.000 Menschen. Später haben Sie Gelegenheit, die Schönheit der orientalischen Metropole vom Wasser aus zu bestaunen.

3. Tag: Byzantinisches Erbe in Bursa (F/A) Per Bus und Fähre geht es nach Bursa, heute eine der größten Städte des Landes. Die ehemalige Hauptstadt des Osmanischen Reiches liegt in einem fruchtbaren Tal und ist von hohen Bergen (Uludag-Gebirge) umgeben. Die Altstadt mit ihren traditionellen Häusern und duftenden Basaren gehört zu den schönsten der Türkei. In Bursa wurde übrigens auch der Iskender Kebap erfunden. Wir besuchen unter anderem die von Mehmed I. errichtete Grüne Moschee (Yesil Camii), - die mit herrlichen Fayencekacheln geschmückt ist -, die Sultansgräber* und die Große Moschee (Ulu Cami).

4. Tag: Mythos Troja (F/A) Fahrt nach Troja und Besichtigung der legendären Stadt des Homer. Mit geschätzten 7.000 Einwohnern in seiner ersten Blütezeit (1300 v. Chr.) gehörte Troja* damals zu den größten Städten des Mittelmeerraumes. Der Rundgang durch die von Heinrich Schliemann ausgegrabene Stadt führt durch zehn "Kulturstufen", unter anderem aus der Bronzezeit, der hellenistischen und römischen Zeit. An Homers Ilias erinnern heute keine Paläste mehr, aber die Mauer- und Torruinen zeugen von einer wohlhabenden Stadt, deren Macht erst nach langem Ringen gebrochen werden konnte. Weiterfahrt nach Assos* (heute Behramkale), das im 9. Jahrhundert von Griechen aus Lesbos gegründet wurde. In der berühmten Philosophenschule lehrte unter anderem Aristoteles.

5. Tag: Der Burgberg von Pergamon (F/A) Heute besuchen wir eine der beeindruckendsten antiken Stätten Kleinasiens: Pergamon*! Während des 2. Jahrhunderts vor Christus war Pergamon Hauptstadt eines Reiches, das sich über große Teile Kleinasiens erstreckte. Unter der kunstsinnigen Dynastie der Attaliden wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten Kulturzentren des Hellenismus. Weltberühmt war die Bibliothek von Pergamon, die an die 200.000 Schriftrollen umfasste. Wir besichtigen das Asklepion und fahren mit der Seilbahn auf den Burgberg. Eindrucksvoll sind das Stadttheater, das steilste in ganz Kleinasien, und der Panoramablick.

6. Tag: Sardes & Pamukkale (F/A) Wir besuchen Sardes* (türkisch Sart), einst die Hauptstadt des antiken Königreiches Lydien. Sardes galt als Zentrum für das Weben von Teppichen. Die Aussage, dass der kleine Fluss Paktolos am Markt über goldenen Sand verlief, kann wohl als Metapher für den Reichtum der Stadt gelten. Nachdem wir die antiken Ruinen gebührend bewundert haben, Weiterfahrt nach Pamukkale, wo wir die berühmten Sinterterrassen* (UNESCO-Naturdenkmal) bestaunen. In hellenistischer Zeit wurden die Thermalquellen sowohl zu Heilzwecken wie zum Färben der Wolle genutzt.

7. Tag: Aphrodisias (F/A) Nach dem Besuch einer Teppichknüpferei Weiterfahrt in die antike Bildhauerstadt Aphrodisias*, die auch Kultort der Aphrodite war. Die Anlage ist in einem sehr guten Zustand und spiegelt den Wohlstand der berühmten Stadt wider. Ein wahrer Genuss ist der Besuch im Museum: Die erhaltenen Statuen zeigen deutlich die vortreffliche Fertigkeit der einst hier ansässigen Bildhauer. Weiterfahrt nach Kusadasi.

8. Tag: Ephesos (F/A) Besichtigung von Ephesos*, der antiken Weltstadt mit sagenhaften Prachtbauten. Ephesos - in der antiken Landschaft Ionien gelegen - war eine der bedeutendsten und mit über 200.000 Einwohnern auch eine der größten Städte des Römischen Reiches und Sitz des Statthalters der Provinz Asia. Zahlreiche öffentliche Bauten entstanden, die sowohl von der Stadt als auch von reichen Bürgern finanziert wurden. Auch in Zusammenhang mit der Entwicklung des Christentums ist Ephesos von Bedeutung: Der Apostel Paulus weilte während seiner 3. Missionsreise in Ephesos. Unser Rundgang beginnt bei der Marienkirche und führt uns über die Hafenstraße zum großen Theater. Wir sehen unter anderem die berühmte Celsusbibliothek, die von österreichischen Archäologen aus Originalteilen wieder aufgebaut wurde, und spazieren über die Kuretenstraße zu den sogenannten Hanghäusern, die vom hohen Lebensstandard im Zentrum der Stadt zeugen.

9. Tag: Priene, Milet & der Apollotempel von Didyma (F/A) Zunächst besuchen wir die antike Stadt Priene*, deren Philosophenschule von Platon gerühmt wurde. Die letzten Einwohner verließen Priene vor 700 Jahren. Es zerfiel, wurde weitgehend verschüttet - und damit zu einer archäologischen Kostbarkeit. Der Grundriss der Stadt ist mit rechtwinkeligen Straßenzügen gut erkennbar. Nirgendwo sonst im Westen Kleinasiens gibt es einen Platz, an dem sich der klassische griechische Städtebau besser studieren ließe. Priene war 140 vor Christus eine Paradestadt des Hellenentums, im Sinne des Thukydides ein Bollwerk gegen das Barbarische, eine Schönheit nach den Anweisungen des Aristoteles und ideal gelegen nach den Vorstellungen Platons. Vom Theater genießen wir einen schönen Blick auf die Landschaft. Weiterfahrt nach Milet*. Die Stadt gilt als Geburtsstätte des rationalen Denkens und der Philosophie im antiken Griechenland. Durch die ionischen Naturphilosophen wurde Milet im 6. Jahrhundert vor Christus als Geburtsstätte der Wissenschaft bekannt. Thales löste sich als erster griechischer Denker von der mythologisch geprägten Weltsicht der Dinge und begann, nach der Arché, also dem Ursprung allen Seins, zu suchen. Entlang der Via Sacra erreichen wir den monumentalen Apollotempel von Didyma*. Das Orakel von Didyma war in antiker Zeit weltberühmt, aus dem ganzen Mittelmeerraum kamen Ratsuchende hierher.

10. Tag: Rückreise von Izmir nach Wien (F) Transfer zum Flughafen Izmir und Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programm­änderungen bleiben vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen)

Nicht inkludiert
  • Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Feridun Kaya (Althistoriker) (Änderungen vorbehalten!)
Teilnehmerzahl
  • 10 bis max. 26 Personen
Veranstalter
Termine
  • 04.04.-13.04.2020
  • 01.05.-10.05.2020
  • 05.09.-14.09.2020
Abreise Leistung Pauschalpreis pro Person Einzelzimmerzuschlag
04.04.2020 Türkei | Auf den Spuren der Antike 1.125 245
01.05.2020 Türkei | Auf den Spuren der Antike 1.049 245
05.09.2020 Türkei | Auf den Spuren der Antike 1.049 245
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 10-18 Personen, wird ein Zuschlag von € 98,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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