10-tägige Rundreise ab/bis Wien
Termine von 22.05.2020 bis 21.08.2020


Verpflegung: Leistungspaket

Ukraine | umfassend mit Kiev und Odessa

Dauer: 9 Nächte ab € 1.555
Lemberg Lemberg Lemberg

Die Ukraine ist sowohl sehr alt - im Sinne einer langen, regionalen historischen Tradition - als auch zugleich sehr jung als unabhängiges Land. Diese Reise verläuft durch die verschiedensten Regionen der Ukraine. Sie werden erstaunt sein über die historisch-kulturelle Vielfalt der Ukraine und ihre Gastfreundschaft. Von den Karpaten zum Schwarzen Meer, zwischen EU und Russland: ein Land im Aufbruch! Für Reisende übt die Ukraine einen besonderen Reiz aus: überzeugen Sie sich auf unserer Reise selbst davon!

Linienflüge Wien - Kiew - Wien in der Economy-Klasse (voraussichtlich Austrian Airlines)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Transfers/Rundreise im bequemen Reisebus
9 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 3*/4*)
Verpflegung lt. Programm: 9x Frühstück, 2x Mittagessen, 9x Abendessen
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Osterei-Museum, Huzulen-Museum, Jüdischer Friedhof/Czernowitz, Sophia-Park, Höhlenkloster Lavra, Geburtshaus von Joseph Roth, Armenische Kirche/Lemberg
Fallweise örtliche deutschsprachige Stadtführer
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Qualifizierte Studienreiseleitung: Mag. Mojmir Stransky (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Kiew (A) Nach der Ankunft in Kiew unternehmen wir eine erste Panoramastadtrundfahrt. Der Rest des Tages steht Ihnen zum Akklimatisieren oder für eigene Erkundungen in der ukrainischen Hauptstadt zur freien Verfügung.

2. Tag: Kiew - Brody - Lemberg (F/A) Wir fahren durch die historische Landschaft Wolhynien nach Brody. Joseph Roth & Brody: wer könnte die beiden Namen voneinander trennen? Es mag bezweifelt werden, ob es das Interesse an Brody heutzutage tatsächlich in jenem Ausmaße geben würde, so einer der größten österreichischen Schriftsteller nicht hier geboren und aufgewachsen wäre. Wir sehen das Geburtshaus* von Joseph Roth und das Gymnasium, an dem er maturierte. Weiterfahrt nach Lemberg, die nun offizielle Hauptstadt der Westukraine. Lemberg war nach Wien, Budapest und Prag die viertgrößte Stadt der Habsburgermonarchie. Als Hauptstadt und Verwaltungszentrum von Galizien und Lodomerien erlebte Lemberg Ende des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Malerische Gässchen bilden das Zentrum einer wiederum von Kirchen dominierten Altstadt. Das österreichische Erbe der Stadt wird auch an den Lokalnamen deutlich: "Café Alt-Wien" oder einfach "Franz Joseph". Der Zauber der alten Handelsmetropole liegt in der Verschmelzung der verschiedenen Kulturen begründet. Juden und Polen, später dann immer mehr Ukrainer und Russen bildeten einen großen Teil der Bevölkerung.

3. Tag: Lemberg (F/A) Wir unternehmen eine ausführliche Stadtbesichtigung, die am Hauptplatz der Altstadt beginnt. Drei prächtige Kirchen von drei Religionsgemeinschaften warten auf unseren Besuch: zunächst die orthodoxe sowie die lateinische Kathedrale, eines der wenigen gotischen Baudenkmäler. Der unerwartete Höhepunkt: die zuvor viele Jahrzehnte verschlossene armenische Kirche*, deren Jugendstilfresko noch heute viele Fragen aufwirft. Ebenfalls sehenswert: das prächtige Opernhaus und der beeindruckende Bahnhof, 1903 fertiggestellt. Am Nachmittag haben Sie Zeit für eigene Erkundungen.

4. Tag: Lemberg - Czernowitz (F/M/A) Der heutige Tag ist dem Volk der Huzulen und den Karpaten gewidmet. Am Morgen verlassen wir Lemberg und begeben uns auf den Weg nach Czernowitz. Wir fahren entlang der malerischen Berglandschaften: eine wahrlich eindrucksvolle Strecke! Einen ersten Halt machen wir in Werchowyna, das hierzulande als heimliche Hauptstadt des Huzulenlandes gilt. Wir besuchen das örtliche Museum*, um uns mit den Sitten und Bräuchen der Huzulen - der ukrainischen Bergbewohner - vertraut zu machen. Danach führt uns die Route nach Jaworiw - ein kleines karpatisches Dorf, das vor allem durch die Schafwollteppichkunst, die hier seit Jahrhunderten gepflegt wird, bekannt ist. Die Dorfbewohner führen uns in die Herstellung der Schafwollteppiche ein. Anschließend Mittagessen. Weiterfahrt nach Kolomyja, wo wir das interessante "Osterei-Museum"* besichtigen. Übernachtung in Czernowitz.

5. Tag: Czernowitz (F/A) Betrachtet man die Anzahl jüdischer Witze, welche über Czernowitz und dessen (jüdische) Einwohner gemacht wurden, so gewinnt man den Eindruck, dass in der östlichsten "deutschen" Stadt der Monarchie fortwährend gelacht wurde. Wenn auch die interessante nationale Zusammensetzung der Bukowina, deren Hauptstadt Czernowitz bis 1940 war, für so manches Missverständnis im österreichischen Alltag sorgte, so war das Zusammenleben der vier großen Volksgruppen (Juden, Deutsche, Rumänen und Ukrainer) weitestgehend friedlich. Eine Vielzahl der heute in Czernowitz noch sichtbaren Kulturbauten der k.u.k. Epoche wurde von Czernowitzer Juden finanziert. Wir beginnen die Besichtigung am Ringplatz, dem Zentrum der Stadt, und spazieren anschließend über die Herrengasse, deren Pflaster noch aus der Kaiserzeit stammt, zum Geburtshaus von Paul Celan. Sehenswert ist das von den Wiener Architekten Helmer & Fellner errichtete Theater mit seiner prächtigen Fassade. Das bedeutendste Kulturerbe der Stadt ist der jüdische Friedhof*, den wir am Nachmittag besuchen. Mit über 50.000 Gräbern zählt er zu den größten der Welt.

6. Tag: Durch Moldawien ans Schwarze Meer (F/A) Heute geht die Reise an die Küste des Schwarzen Meeres. Die Route verläuft durch Moldawien, historisch besser bekannt als Bessarabien. Ankunft in Chișinău. Die Hauptstadt Moldawiens ist mit mehr als 700.000 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort, Universitätsstadt und Kulturzentrum. Ausführlicher Stadtrundgang: Wir sehen u.a. das Zentrum, die Christi-Geburt-Kathedrale (19. Jh.), das Parlament, den Puschkin-Park und die "Allee der Klassiker" der rumänischsprachigen Literatur. Danach geht es wieder Richtung ukrainische Grenze. Tagesziel ist Odessa.

7. Tag: Odessa - Jugendstil und Sowjetkult (F/A) Odessa liegt malerisch am Ufer des Schwarzen Meeres. Die ukrainische Millionenstadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich, dennoch: ihre Bewohner sind bekannt dafür, ihren Humor und ihren unabhängigen, kosmopolitischen Lebensstil zu pflegen. Ausführliche Besichtigung. Im Lauf des Tages sehen wir die unterschiedlichen Stilrichtungen der Innenstadt-Bauten von Jugendstil über Klassizismus bis Neogotik. Natürlich fehlen im Besichtigungsreigen weder die berühmte Potemkin-Treppe noch das Rathaus oder das Museum der Schönen Künste. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

8. Tag: Das Gartenparadies der Fürstin (F/M/A) Wir fahren nach Kiew - in die Hauptstadt der Ukraine. Unterwegs machen wir einen Stopp im Sophia-Park (Sofijiwka), einem Meisterwerk der Gartenbaukunst des 18./19. Jh. Der polnische Fürst Stanislaus Potocki ließ 1796 für seine griechische Frau Sophia in Uman den Landschaftspark anlegen. Auf einer Fläche von 150ha beherbergt der Park zahlreiche Seen, Wasserfälle, Brunnen und Fontänen sowie 550 Baumarten, architektonische Ensembles und Skulpturen. Mittagessen in einem gemütlichen Gasthof. Am Abend Ankunft in Kiew.

9. Tag: Kiew (F/A) Der heutige Tag ist Kiew gewidmet, das nicht nur seit mehr als 1.000 Jahren die europäische Geschichte aktiv mitschreibt und über eine beachtliche Anzahl historischer Sehenswürdigkeiten verfügt, sondern das sich auch als eine pulsierende europäische Metropole mit über 3 Mio. Einwohnern auf beiden Uferhängen des Dnipro präsentiert. Wir werden u.a. das Höhlenkloster Lavra*, das Goldene Tor und die älteste Kirche Kiews - die Sophienkathedrale - besichtigen. Der Andreas-Hang mit gleichnamiger barocker Kirche und vielen Straßencafés und Kunstgalerien gilt seit eh und je als eine der kürzesten, dafür aber eine der schönsten Ausgehmeilen Europas. Es darf auch der Unabhängigkeitsplatz mit der quer liegenden Chreschtschatyk-Straße nicht fehlen, Schauplatz der friedlichen Orangen Revolution 2004, wo die Kiewer gerne ihre Freizeit verbringen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

10. Tag: Kiew - Wien (F) Am letzten Tag unserer Kultur- und Studienreise haben Sie Zeit, noch einmal Ihre Lieblingsorte aufzusuchen, bevor wir uns auf die Heimreise nach Wien begeben.

Flug-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten! F = Frühstück, A = Abendessen

Nicht inkludiert
  • Trinkgelder
  • weitere Eintritte und Mahlzeiten
  • Versicherung
Reisedokumente/Visum
  • Österreichische Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass. Ein Visum ist für die Ukraine nicht erforderlich.
Teilnehmerzahl
  • 12 bis max. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 22.05.-31.05.2020
  • 21.08.-30.08.2020
Leistung Doppelzimmer p.P. Einzelzimmerzuschlag
Ukraine | Die umfassende Studienreise mit Kiev & Odessa 1.555 395
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 12-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 169,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

Die Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH prüft und aktualisiert ständig die Information auf ihren Webseiten. Trotz aller Sorgfalt können sich Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Information ist daher ausgeschlossen.

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