6 Nächte | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 4 Sterne Hotels****
Termine von 05.04.2020 bis 06.09.2020


Verpflegung: Nächtigung Frühstück

Kastilien | Das Zentrum Spaniens

Dauer: 6 Nächte ab € 1.249
Kastilien | Spanien Madrid Toledo Segovia

Das Königreich Kastilien war seit jeher das Herz Spaniens. 1469 vereinigten sich Kastilien und Aragonien und schufen die Keimzelle des heutigen Spanien. Das "Burgenland" (Castillos) war christliches Bollwerk gegen den Herrschaftsbereich der Mauren in Andalusien, viele der alten Festungen können heute noch bewundert werden. Im Grenzland kam es zu einem regen Austausch der Kulturen, es entstanden Klöster, Synagogen, Moscheen und Adelspaläste als Folge der Begegnung zwischen Orient und Okzident.

Linienflüge Wien - Madrid - Wien (Iberia)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren ( € 174,-)
Transfers/Rundreise in einem bequemen Reisebus
6 Übernachtungen im gemütlichen und zentral gelegenen Hotel Ganivet (Kat. 3-4*)
Verpflegung lt. Programm: 6x Frühstück
Besichtigungsprogramm It. Reiseverlauf
Panorama-Besichtigung von Madrid am Ankunftstag
Geführter Besuch des Prado-Museums
Geführter Rundgang im Escorial inkl. Panteon, Bibliothek und Basilika
Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Prado, Kathedrale/Toledo,
Synagoge/Toledo, Escorial
Informationsmaterial & Reiseliteratur
Audiosystem Quietvox ab 20 Personen
Teilweise örtliche deutschsprachige Stadtführer
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Isabella Campos (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Wien - Madrid Mittagsflug nach Madrid. Am späten Nachmittag erkunden wir die von den Habsburgern im Zentrum der iberischen Halbinsel gegründete Stadt. Als Felipe II. Madrid 1561 zu seiner Hauptstadt erkor, war es ein unbedeutendes kastilisches Städtchen. In den folgenden Jahren entwickelte es sich zum Zentrum eines mächtigen Imperiums. Nach den regierenden Habsburgern wurde die Stadt des 16. Jahrhunderts auch "Madrid der Österreicher" genannt. In jener Zeit entstanden viele Klöster, Kirchen und Paläste. Im 17. Jahrhundert kam die Plaza Mayor hinzu und die Puerta del Sol wurde zum Herz und Verkehrsknotenpunkt nicht nur Madrids, sondern ganz Spaniens. 1701 brach der Spanische Erbfolgekrieg aus, der mit der Übernahme des spanischen Throns durch die Bourbonen endete. Unter ihrer Herrschaft entstand der heutige Königspalast. Von 1808 bis 1813 war Madrid von den Franzosen besetzt: Die Besatzer ließen Klöster und ganze Stadtviertel niederreißen, um Platz für Neubauten zu schaffen. Die Panoramastadtrundfahrt führt uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

2. Tag: Der Prado - Kunstmuseum der Superlative (F) Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Als Kern der Altstadt gilt die wunderschöne Plaza Mayor, ein architektonisches Juwel! Der Rundgang endet am Mercado de San Antón: Hier können Sie kulinarisch durch die spanischen Regionen reisen. Reisgerichte werden ebenso serviert wie köstliche Tapas oder Fisch auf galicische Art. Am Nachmittag besuchen wir das Museum Prado*, dessen Sammlungen von den Habsburgern gegründet wurden. Der Reichtum an ausländischen Werken spiegelt die historische Macht der spanischen Krone wider. In der größten Gemäldegalerie Spaniens begegnen Ihnen Meisterwerke verschiedener Stilrichtungen und Epochen, z.B. von Hieronymus Bosch bis El Greco, Velázquez und Goya. Besonders sehenswert sind die Werke der spanischen Malerei aus dem 17. Jahrhundert (Jusepe de Ribera und Francisco Ribalta). Der zweifellos bedeutendste Maler des Goldenen Zeitalters war jedoch Diego Velázquez, der Hofmaler von Felipe IV. Rund 30 Jahre arbeitete er für den spanischen König und schuf in dieser Zeit Porträts der Königsfamilie, aber auch religiöse Bilder und Gemälde mythologischen Inhalts. Sein wahrscheinlich bekanntestes Werk ist "Las meninas" (Die Hoffräulein). Ein anderer großer spanischer Maler, Francisco de Goya, prägte die Kunst des 18. Jahrhunderts. Zunächst auf Teppichkartons spezialisiert, stieg er bald zum Hofmaler auf. Später zeigte er in seinen Werken die Gräuel des Krieges und schuf zuletzt eine Serie düsterer Schreckensvisionen.

3. Tag: In die Königsresidenz Toledo (F) Fahrt in die alte Königsresidenz Toledo, dem bedeutendsten Kunstzentrum Kastiliens. Die einzigartige Lage der vom Tajo umflossenen Stadt bezaubert jeden Besucher. Das großartige mittelalterliche Stadtbild ist unverändert geblieben. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt auch zu einem Schmelztiegel der Kulturen: Juden, Christen und Mauren lebten friedlich zusammen. Toledo galt aber auch als Hochburg der Waffenschmiede (Toledostahl). Von Toledo aus wurden schon die römischen Truppen mit Schwertern versorgt und auch Kaiser Karl V. (1500-1558) ließ dort seine Schwerter fertigen. Auf dem Rundgang besichtigen wir u.a. die gotische Kathedrale* (mit dem berühmten Altarbild "Expolio" von El Greco), die Synagoge* und die Kirche Santo Tomé. In der Kirche befindet sich das bekannteste Bild El Grecos, das "Begräbnis des Grafen von Orgaz" (Besichtigung fakultativ, abhängig von den Öffnungszeiten). Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert, wurde jedoch Anfang des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Großherrn von Orgaz vollkommen erneuert. Der Turm ist eines der eindrucksvollsten Beispiele des Mudéjar-Stils. Zeit zur freien Verfügung, um selbst durch das Labyrinth von Gassen, Alleen und Treppen zu bummeln. Erholen können Sie sich in den Konditoreien, die Toleder Marzipan offerieren!

4. Tag: Klosterpalast El Escorial (F) Am Vormittag besichtigen wir den Klosterpalast El Escorial*. Die ehemalige Größe und Macht der spanischen Könige, in deren Reich die Sonne nie unterging, wird in dem Gebäudekomplex eindrucksvoll vermittelt. Errichtet wurde El Escorial im 16. Jh. zu Ehren des heiligen Laurentius. Der Komplex präsentiert sich in einer in Spanien bis dato unbekannten architektonischen Strenge, die sich im Inneren fortsetzt. El Escorial war nicht nur Klosterkirche und Palast, sondern diente auch als Grabstätte und Museum. Sehenswert sind v.a. das Pantheon der Könige, wo die meisten spanischen Regenten ihre letzte Ruhestätte fanden, und die Bibliothek mit mehr als 40.000 Bänden, darunter kostbare Handschriften. Der Nachmittag steht in Madrid zur freien Verfügung. Unser Tipp: Besuchen Sie das Museo Thyssen-Bornemisza! Die Sammlung illustriert die Geschichte der abendländischen Kunst von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert. Es stechen vor allem die Renaissanceporträts von Künstlern wie Dürer und Francesca hervor. Ein Höhepunkt der europäischen Porträtmalerei der Renaissance stellt das Porträt Heinrichs VIII. von England von Hans Holbein dem Jüngeren aus dem 16. Jahrhundert dar. Doch auch weitere hochkarätige Künstler sind hier vertreten wie Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio.

5. Tag: Ávila & Segovia (F) Fahrt durch die landschaftlich schöne Sierra de Gredos (Heimat vieler Wildtiere, v.a. Steinböcke und Greifvögel) nach Ávila (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Altstadt umschließt eine komplett erhaltene Festungsmauer - die wohl besterhaltene Europas. Viele Kirchen und Klöster Ávilas stehen in Verbindung mit der Heiligen Teresa, die hier geboren wurde. Die Heilige Teresa gehört zu den herausragenden Frauengestalten der Kirchengeschichte, sie gilt als bedeutende Ordenserneuerin der katholischen Kirche und als große Mystikerin. Sehenswert ist auch die Kathedrale* - eine der schönsten romanischen Kirchen Europas. Am Nachmittag besuchen wir Segovia: Malerisch auf einem Felsrücken zwischen zwei Flüssen gelegen, mutet die Altstadt von Segovia wie ein gestrandetes Schiff an: Der Alcázar bildet den Bug, die Türme der Kathedrale ragen wie Masten in den Himmel, und der Aquädukt wird wie ein Ruder nachgezogen. Der Rundgang durch die mittelalterliche Stadt führt vorbei an Adelspalästen und Geschlechtertürmen hinauf zur reich geschmückten Kathedrale. Höhepunkt des Tages ist die Besichtigung des prächtigen Alcázar. Wie die Inkarnation eines Märchenschlosses erhebt er sich mit seinen Türmchen und Zinnen am westlichen Ende der Stadt.

6. Tag: Universitätstadt Salamanca (F) Wir unternehmen heute einen Ausflug in die Universitätsstadt Salamanca. Auch heute noch zählt die 1218 gegründete Universität zu den besten Bildungsinstitutionen des Landes. Die Universität füllt die Stadt mit mehr als 40.000 Studenten, was ihr ein lebhaftes, jugendliches Gepräge gibt. Miguel de Cervantes holte sich in Salamanca das geistige Rüstzeug für seine dichterische Arbeit. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die zwei Kathedralen in der Altstadt und das Dominikanerkloster San Esteban mit seiner schönen Fassade: Christoph Kolumbus hat hier sein Projekt zur Erforschung eines Seeweges nach Indien diskutiert! Als Tagesabschluss bummeln wir über die Plaza Mayor, einen der schönsten Plätze Spaniens. Philipp V., erster spanischer König aus dem französischen Haus Bourbon, machte ihn den Einwohnern 1729 für ihre Loyalität im Erbfolgekrieg zum Geschenk.

7. Tag: Rückflug Madrid - Wien (F) Der Vormittag steht in Madrid für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. Unser Tipp: Besuchen Sie das Museum Reina Sofia. Es beherbergt einige der schönsten Werke moderner Kunst. Es fängt dort an, wo das Prado-Museum, aufhört und ist eine herrliche Ergänzung. Hier sind viele Werke der spanischen Avantgarde zu finden, u.a. Picassos "Guernica". Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. | (F=Frühstück)

Teilnehmerzahl
  • 15 bis max. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 05.04.-11.04.2020
  • 26.04.-02.05.2020
  • 17.05.-23.05.2020
  • 06.09.-12.09.2020
Abreise am Preis p.P. ab Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
05.04.2020 Kastilien 1.390 290
26.04.2020 Kastilien 1.249 290
17.05.2020 Kastilien 1.249 290
06.09.2020 Kastilien 1.249 290
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 119,- pro Person erhoben

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