8 Tage | inkl. Flug & Programm 3* Hotels***
Termine von 10.07.2020 bis 07.08.2020


Verpflegung: Leistungspaket

Frankreich | Bretagne Impressionen

Dauer: 7 Nächte ab € 1.445
St. Malo Cote de Granite Rose Guimillau Vannes

Mächtige Klippen, tief eingeschnittene Buchten und eine Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten prägen die Landschaft der Bretagne. Die Kraft des Meeres und das Miteinander von Geschichte und Moderne machen die Bretagne einzigartig. Maler wie Paul Gauguin stellten ihre Staffeleien in der Bretagne auf. Wer durch das malerische Örtchen Pont-Aven und den Liebeswald schlendert, versteht, warum sich die Künstler hier niederließen. Unsere Route führt von der historischen Hauptstadt Nantes in die alte Korsaren-Stadt Saint-Malo an der Smaragdküste und weiter zum "Wunder des Abendlandes", dem Mont-St-Michel. Weiter geht es über die Côte de Granit Rose (rosa Granitküste), die für ihre rötlichen Felsen berühmt ist, zu den Kalvarienbergen und den prähistorischen Menhiren. Eine Studienreise in die Bretagne bedeutet moderate Preise, köstliches Essen, vor allem aber herrliche, unberührte, wilde, geradezu poetische Natur!

Linienflüge Wien - Nantes - Wien (Direktflüge)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. € 162,-)
Transfers/Ausflüge im bequemen Reisebus mit Aircondition
7 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 3*)
7x Frühstück und 1x Abendessen (erster Tag)
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Eintritte laut Programm mit * gekennzeichnet: Abtei Mont-Saint-Michel, Abtei von Beauport, Kalvarienberge in Guimiliau und St-Thégonnec, Prähistorische Kultstätten von Carnac, Château des Ducs de Bretagne/Nantes,
Fotostopp beim Gezeitenkraftwerk Saint-Malo
Quietvox-Kopfhörer ab 15 Personen
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Qualifizierte Studienreiseleitung: Wolfgang Dirnbacher (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Nantes (A) Direktflug von Wien nach Nantes, der "historischen Hauptstadt" der Bretagne. Transfer zum Hotel und Abendessen in einem typischen Restaurant, wo wir einander näher kennen lernen. Freuen Sie sich auf gute französische Küche!

2. Tag: Korsarenstadt Saint-Malo (F) Wir fahren über Rennes nach Saint-Malo, dem bedeutendsten Hafen an der bretonischen Nordküste. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt im 16. Jahrhundert. Durch Fischfang und Handel (auch Sklavenhandel) erlangte Saint-Malo Wohlstand und rief 1590 sogar eine eigene Republik aus. Gefürchtet war Saint-Malo bei Handelsschiffen, denn die Stadt war auch Heimat von Piraten und Korsaren, die mit kleinen, wendigen Schiffen auf Kaperfahrt gingen. Die malerische Altstadt mit einem Gewirr enger Straßen und schmucken Häusern aus dem 18. Jh. liegt an der Côte d'Émeraude und wird von drei Seiten vom Wasser umspült. Nach einem ausführlichen Spaziergang können Sie in der Bucht von Saint-Malo den größten Gezeitenunterschied Europas bestaunen: bis zu zwölf Meter Differenz zwischen Niedrigwasser und Hochwasser.

3. Tag: Wunder des Abendlandes, der Mont-St-Michel (F) Heute besuchen wir die Abtei Mont-Saint-Michel*, "Wunder des Abendlandes" und ein Gesamtkunstwerk. Ein Benediktinerkloster, eines der besten Beispiele französisch-normannischer Architektur, dominiert die winzige Insel. Im Kloster lebten und arbeiteten bis in die 1960er Jahre Benediktinermönche, seit 2001 leben dort Ordensleute der "Fraternités monastiques de Jérusalem". Der Berg und seine Bucht gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Entlang der Grande Rue, die von winzigen Geschäften und gemütlichen Restaurants gesäumt ist, steigen wir langsam zur Abtei, die durch hohe Wälle geschützt ist. Im Mittelalter strömten die Pilger in die Abteikirche und verehrten hier den Heiligen Michael. Das Kloster war im Mittelalter ein Zentrum der Geisteswissenschaft und wurde nach der Revolution zu einem Gefängnis. Heute wird die Abtei jährlich von einer Million Touristen besucht. Bevor wir zu unserem Hotel zurückkehren, halten wir noch am Gezeitenkraftwerk in der Mündung des Flusses Rance. 1961 - 1965 erbaut, liefert dieses technische Großprojekt jährlich 600 Mio. kWh an elektrischer Energie und versorgt damit ca. 330.000 Einwohner.

4. Tag: Die rosa Granitküste (F) In der Nähe von Paimpol besichtigen wir die Ruine der Abtei* von Beauport. Die Abtei vermittelt heute inmitten üppig wachsender Sträucher, Bäume und Blumen einen sehr romantischen Eindruck. Von der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche steht noch die Fassade. Der lange Kapitelsaal im Osten des Klosters ist ein ausgezeichnetes Beispiel anglo-normannischer Gotik. Im Nordwesten befindet sich der Zugang zum weiträumigen Refektorium, das sich mit Rundbögen zum Meer hin öffnete. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist die Fahrt entlang der "Côte de Granit Rose", jenem Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne, der als Touristenattraktion wegen seiner bizarren Felsformationen aus rötlichem Granitstein bekannt wurde. Beeindruckend sind die gewaltigen Gezeiten dieser Küste: Bei niedrigen Wasserständen kann man über ausgedehnte Sandflächen und vorgelagerte Inseln wandern. In Tréguier besuchen wir die prächtige Kathedrale* mit dem Grab des Heiligen Yves, Schutzheiliger der Juristen. Alljährlich pilgert eine Schar von Juristen in ihren Amtsroben zu seinem Grab. Bezaubernd ist die Altstadt mit den aus rosa Granit errichteten Häusern. Abends erreichen wir die Gemeinde Roscoff.

5. Tag: Die Kalvarienberge (F) Am Vormittag erkunden wir die Kalvarienberge* in Guimiliau und St-Thégonnec. Kalvarienberge zählen zu den Wahrzeichen der Bretagne und wurden Ende des 15. Jh. (Beginn der bretonischen Renaissance), besonders aber im Barock errichtet. Finanziert wurden diese Kalvarienberge überwiegend von reichen Tuchhändlern und Gerbern, die nach der Öffnung des englischen Marktes im Jahre 1475 bis zu zwei Drittel ihrer Produktion über den Kanal exportierten und so zu großem Wohlstand gelangten. Der Pfarrbezirk von Guimiliau wird von keinem anderen an Figurenreichtum übertroffen und bietet auch als Ganzes einen prächtigen Anblick oberhalb des Dorfplatzes. Anschließend besuchen wir den Wallfahrtsort Locronan: Hier wirkte lange Zeit der irische Mönch Ronan, er soll die Einwohner von Locronan das Weben gelehrt haben. Tatsächlich beruhte der Wohlstand von Locronan im Mittelalter auf der Herstellung hochwertigen Segeltuches. Das Erscheinungsbild des Dorfes ist noch komplett mittelalterlich und zählt zu den schönsten des Landes. Immer wieder ist Loncran Kulisse für Filmproduktionen.

6. Tag: Concarneau & Carnac (F) Fahrt nach Concarneau: Der Name der Stadt geht auf Einwanderer aus Cornwall zurück, was auf die engen kulturellen Verbindungen zwischen der Bretagne und Cornwall hinweist. Die Stadt ist für ihre mauerumgürtete "Ville close" bekannt, die bei Flut ganz vom Wasser umgeben ist. Ein Spaziergang auf der Stadtmauer (fakultativ) bietet schöne Einblicke in die verwinkelte Altstadt. Das Städtchen Pont-Aven, unsere nächste Station, bezeichnet sich selbst als "la cité des peintres", Stadt der Maler. Ab 1886 arbeiteten hier die Impressionisten um Paul Gauguin und Émile Bernard in der sogenannten Schule von Pont-Aven. Nach der Mittagspause fahren wir entlang der Atlantikküste nach Carnac. Die prähistorischen Kultstätten von Carnac* zählen zu den geheimnisvollsten Plätzen dieser Erde. Die unzähligen Menhire, Dolmen und Steinreihen lassen keinen Besucher unbeeindruckt. Welche Zeremonien wurden hier abgehalten, zu welchen Göttern gebetet? Lassen Sie den Zauber dieses einzigartigen Platzes auf sich wirken! Bei Locmariaquer sehen wir den größten jemals gefundenen Menhir (350 Tonnen) und ein riesiges Dolmengrab. Weiterfahrt nach Vannes.

7. Tag: Vannes & Nantes (F) Wir unternehmen einen Spaziergang durch die malerische Altstadt von Vannes, die zu den schönsten städtebaulichen Ensembles des Landes zählt. Der Hauptplatz diente im Mittelalter als Austragungsort von Ritterturnieren. Hier erheben sich prächtige Stadtpaläste neben Fachwerkhäusern und klassizistischen Fassaden des 18. Jh. Interessant ist das sogenannte "Waschhaus". Gut erhalten ist die Stadtmauer aus dem Mittelalter. Weiterfahrt nach Nantes. Jahrhundertelang gab es zwischen Nantes und Rennes einen Konflikt um den Titel der Hauptstadt der Bretagne, den Rennes für sich entschied. Wir besichtigen u.a. das Château des Ducs de Bretagne (Schloss der Herzöge der Bretagne*), eine monumentale, stark befestigte Schlossanlage am Ufer der Loire. Der riesige Komplex war ab dem 13. Jahrhundert die Residenz der bretonischen Herzöge und wurde im 16. Jahrhundert zur Residenz der französischen Könige, wenn sie sich in der Bretagne aufhielten. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben, als König Heinrich IV. am 30. April 1598 das Edikt von Nantes unterzeichnete, das den Protestanten begrenzte Religionsfreiheit zugestand. Auch die Hochzeit von Ludwig XII. mit der Herzogin Anne de Bretagne fand hier statt. Annes Vater Franz II. begann 1466 mit dem Bau des heutigen Schlosses, Anne führte die Bauarbeiten fort. Wir unternehmen einen Rundgang entlang der mächtigen Wehrmauern mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Stadt, besuchen die Kathedrale und bestaunen den Grand Éléphant.

8. Tag: Nantes - Wien (F) Transfer zum Flughafen Nantes und Rückflug nach Wien.

Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.| F=Frühstück, A=Abendessen

Teilnehmerzahl
  • 15 bis max. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet
Veranstalter
Termine
  • 10.07. - 17.07.2020
  • 07.08. - 14.08.2020
Leistung Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Pauschalpreis pro Person 1.445 385
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 119,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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