8 Tage | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 3/4 Sterne Hotels
Bereiste Länder: Spanien
Termine von 04.04.2020 bis 04.09.2020


Portugal & Spanien | Nordportugal und Galicien

Dauer: 7 Nächte ab € 1.355
Porto Porto Porto Jakobsweg Santiago de Compostella Santiago de Compostella

Galicien, der landschaftlich reizvolle "wilde" Nordwesten Spaniens, ist vom Rest des Landes durch hohe Bergketten im Osten abgetrennt und steht somit nicht nur aufgrund der Topographie Portugal näher als Spanien: Der "galego-português", das Galicisch-Portugiesische, bildet die gemeinsame Grundlage der modernen galicischen und portugiesischen Sprache. Im Hochmittelalter war es gar die wichtigste Sprache der Lyrik auf der Iberischen Halbinsel. Auf unserer Kultur- und Studienreise erkunden wir die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten Nordportugals und der - mit Ausnahme von Santiago de Compostela - weitgehend unbekannten Region Galicien. Von Porto aus machen wir uns über Guimarães und Braga auf den Weg in die nordwestlichste Region Spaniens: Schroffe Steilküsten erinnern an die Normandie oder Irland, A Coruña bezaubert mit wundervoll ausgestalteten Verandafenstern und in Ourense begegnet uns das römische Erbe. Eine Reise, die uns die wild-romantische Seite der Iberischen Halbinsel vor Augen führt!

Linienflüge Wien - Porto - Wien via Frankfurt oder Brüssel (Lufthansa/Brussels Airlines) in der Economy-Klasse
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Transfers/Rundreise im bequemen Reisebus mit A/C
7 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (Kat. 3*/4*)
Verpflegung lt. Programm: 7x Frühstück, 7x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte lt. Programm: Kirche São Francisco (Porto), Börsenpalast (Porto), Paço dos Duques (Guimarães), Stadtrundgang inkl. Besuch des Parador in Santiago de Compostela, Ausflug A Coruña, Ausflug nach Ourense inkl. Besuch der Kathedrale

1. Tag: Wien - Porto (A) Nach der Ankunft am Flughafen Porto und dem Transfer zu unserem Hotel an der malerischen Praia de Ofir steht Ihnen die Zeit zum Akklimatisieren zur freien Verfügung. Der Strand an der Atlantikküste liegt im Naturschutzgebiet Litoral de Esposende, umgeben von Dünen und Pinienwäldern: eine wahre Idylle! Abendessen.

2. Tag: Porto (F/A) Heute unternehmen wir eine ausführliche Stadtbesichtigung von Porto, der geschäftigen und traditionsreichen Handelsstadt, die durch den Portwein weltbekannt geworden ist. Porto ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes und liegt am Douro vor dessen Mündung in den Atlantischen Ozean. Sie ist eine der ältesten Städte Europas und trägt auch den Beinamen "Hauptstadt des Nordens". Wir besichtigen die frühgotische Kirche São Francisco (1382-1410), in der sich das Renaissancegrab Francisco Brandão Pereiras, eines engen Freundes von Dürer, befindet. Ein Stückchen weiter, am Platz mit dem Denkmal Heinrich des Seefahrers, befindet sich der Börsenpalast mit seinen eleganten Räumlichkeiten. Er ist mit erlesenem Mobiliar ausgestattet, von besonderem Interesse ist auch der sog. "arabische Saal". Eine kleine Straße führt uns zum Ribeiro-Kai am Fluss, wo sich das typische Porto der "kleinen" Leute, der Arbeiter, Fischer, Marktfrauen und Straßenverkäuferinnen befindet. Hier steht auch das Geburtshaus Heinrich des Seefahrers. Anschließend besuchen wir eine der typischen Portweinkellereien - eine Kostprobe des edlen Tropfens darf dabei natürlich nicht fehlen. Genießen Sie die einzigartige Atmosphäre Portos!

3. Tag: Guimarães - Braga (F/A) Am Vormittag fahren wir nach Guimarães, auch "Wiege der Nation" genannt und Geburtsort des ersten portugiesischen Königs Afonso Henrique. Wir besichtigen den Paço dos Duques, einen Palast, den die Herzöge von Bragança im 15. Jahrhundert erbauen ließen. Die geräumigen Säle des Palastes sind geschmackvoll eingerichtet und geben Einblick in die Lebensweise des Adels im 15. Jahrhundert. Weiterfahrt nach Braga, auch das portugiesische Rom genannt. Die Stadt ist geprägt durch seine über dreißig Kirchen. Seit Beginn des zwölften Jahrhunderts war Braga die Residenzstadt der portugiesischen Könige. Aus dieser Zeit stammt die reizvolle Altstadt mit ihren reichen Bürgerhäusern. Ein Abstecher führt uns zum Santuário Bom Jesus do Monte, einer prachtvollen barocken Wallfahrtskirche, die hoch über der Stadt thront. 2015 erhielt die Kirche durch Papst Franziskus den Titel einer Basilica minor verliehen, im Juli 2019 wurde das römisch-katholische Heiligtum zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hier finden auch die aufwendigsten Karprozessionen des Landes mit Fackeln, Flößen, Volkstänzen und Feuerwerken statt. Weiterfahrt über Tui (spanisch Tuy), der wichtigsten galicischen Grenzstadt zu Portugal und Sitz des römisch-katholischen Bistums Tui-Vigo, nach Santiago de Compostela.

4. Tag: Santiago de Compostela (F/A) Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galicien, die vor allem als Wallfahrtsort und Ziel des Jakobsweges bekannt ist. Neben Rom und Jerusalem zählte die Stadt zu den bedeutendsten Pilgerzielen des christlichen Mittelalters. Die Altstadt zählt zum UNSESCO-Welterbe. In Santiago de Compostela unternehmen wir einen ausführlichen Stadtrundgang, der uns über die Praza Obradoiro führt: Der Platz liegt inmitten der Fußgängerzone, das Leben pulsiert hier wie nirgendwo sonst in der Stadt und uns bietet sich ein traumhafter Blick auf die Kathedrale mit der wunderschönen barocken Hauptfassade. Weiter geht es über die Praza de Platerias zur Rua de Xelmirez, Rua Preguntoiro und die Parroquia de San Felix de Solovio. Individuelle Mittagspause am Markt und Freizeit: Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps. Am Nachmittag Besuch des Parador mit Führung, die gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingt. Am späteren Nachmittag Rückkehr zum Hotel.

5. Tag: A Coruña (F/A) Nach dem gemeinsamen Frühstück unternehmen Sie einen ganztägigen Ausflug nach A Coruña, Halbinsel und "Stadt aus Glas": Diesen Namen verdankt sie den typischen Glasveranden vieler Häuser. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 14./15. Jahrhundert, da es sich um den Zielhafen englischer Jakobspilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela handelte. Aufgrund der geographischen Lage am Atlantik zeichnet sich A Coruña durch ein vergleichsweise mildes Klima aus. Am Platz María Pita befindet sich das opulente Rathaus, das für seine Arkarden, Galerien und drei Türme mit auffälligen Kuppeln bekannt ist. Um diesen Platz herum finden sich überall Gassen mit wundervoll anzusehenden Jugendstil- und Belle-Époque-Häusern. Eines der Wahrzeichen der Stadt, der sagenumwobene 59 Meter hohe Herkulesturm, behauptet seinen Platz seit dem 1. Jahrhundert an der Spitze der Halbinsel, die von den Wellen des Atlantiks umspült wird: eines der wohl markantesten Wahrzeichen der Stadt. Seit Juni 2009 steht der Herkulesturm auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Die Aussicht um den Leuchtturm ist unvergleichlich. Weiterfahrt: Die Unendlichkeit des Meeres findet man am Ende der Welt: am Kap Finisterre, dem westlichsten Punkt Spaniens. Dieses Kap lockt nicht nur mit grandiosen Ausblicken auf Küste und Meer, auch die Lichtspiele aus Sonne und Wolken sind zauberhaft anzusehen und lassen verstehen, warum sich in dieser Region so viele Mythen und Geschichten um Magier, Hexen und Piraten ranken. Rückfahrt nach Santiago de Compostela.

6. Tag: Ouresene (F/A) Wir unternehmen einen ganztägigen Ausflug nach Ouresene, Regierungssitz der gleichnamigen Provinz. Die heißen Quellen von Ourense waren, neben der Handelsroute nach Portugal, für die Römer ein guter Grund sich in Ourense niederzulassen. Diese Quellen sind als "As Burgas" bekannt. Im 5./6. Jahrhundert erlebte die Stadt als Hauptstadt des Königreichs der Sueben eine Blütezeit; König Teodomiro ließ nach seiner Bekehrung vom Arianismsus zum Katholizismus die erste Kathedrale der Stadt errichten. Der Fluss Miño teilt die Provinzhauptstadt in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Zahlreiche Brücken führen über den Fluss. Die älteste Brücke, Ponte Vella, verbindet das Zentrum mit der Altstadt. Dort thront die Kathedrale Sankt Martin aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, errichtet im romanischen Übergangsstil. Von den drei romanischen Portalen besticht vor allem die Paradiespforte. Auch kulinarisch hat Ourense einiges zu bieten: Eine beliebte Spezialität sind zum Beispiel die sogenannten Empanadas, gefüllt mit Fleisch, Fisch oder Muscheln. Nach unseren ausführlichen Besichtigungen kehren wir nach Santiago de Compostela zurück.

7. Tag: Auf dem Jakobsweg (F/A) Nach dem gemeinsamen Frühstück wandern wir einen kleinen Teil des Jakobsweges entlang. Die erste namentliche Erwähnung des Pilgerweges stammt bereits aus dem Jahre 1047, der spanische Hauptweg wurde 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Am Nachmittag Fahrt nach Portugal.

8. Tag: Heimreise (F) Transfer zum Flughafen Porto mit anschließendem Heimflug.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. | F=Frühstück, A=Abendessen

Nicht inkludiert
  • Besuch einer Portweinkellerei inkl. Portweinverkostung
  • Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
  • Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Sérgio Gonçalves, Dr. Fátima Pereira (Änderungen vorbehalten!)
Teilnehmerzahl
  • 15 bis max. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 04.04. - 11.04.2020
  • 25.04. - 02.05.2020
  • 23.05. - 30.05.2020
  • 04.09. - 11.09.2020
Abreise am Preis p.P. ab Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
04.04.2020 Portugal & Spanien | Porto und Galicien 1.355 295
25.04.2020 Portugal & Spanien | Porto und Galicien 1.355 275
23.05.2020 Portugal & Spanien | Porto und Galicien 1.355 275
04.09.2020 Portugal & Spanien | Porto und Galicien 1.355 295
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-20 Personen, wird ein Zuschlag von € 149,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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