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Emilia Romagna | Kunst für alle Sinne


4 Sterne Hotels**** Termine von 26.05.2019 bis 07.09.2019

Dauer: 7 Nächte

7 Nächte  ab € 1.149,-

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Bologna
Bologna

Die Ebene der Emilia Romagna liegt wie ein Schachbrettmuster von Feldern zwischen dem Po im Norden und den waldbedeckten Hängen des Apennins im Süden. Die Region ist wenig besucht, obwohl bekannte Kulturstädte wie Ferrara und Bologna mit prachtvollen Palazzi und stolzen Kirchen locken. Einzigartig sind die Mosaiken von Ravenna, die Renaissancestadt Urbino und die romanische Kathedrale von Modena. Aber auch kulinarische Genüsse kommen nicht zu kurz.

Inkludierte Leistungen

  • Rundreise im Komfortbus ab/bis Wien

  • Straßensteuern, Parkgebühren und Mauten

  • 7 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 4*)

  • Verpflegung laut Programm: 7x Frühstück

  • Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf

  • Eintritte: Kathedrale in Aquileia, San Vitale/Mausoleum, Galla Placidia; Neonische Taufkapelle/Sant’Apollinare, Mausoleum Theoderichs‘ in Ravenna, Benediktiner-Kloster in Pomposa, Palazzo Ducale in Urbino, Keramikmuseum in Faenza, Palazzo Schifanoia, Dom in Parma

  • Bootsfahrt im Po-Delta

  • Informationsmaterial

  • Reiseliteratur

  • Tlw. örtliche deutschsprachige Reiseleiter

  • Qualifizierte Studienreiseleitung: Mag. Rafael Prehsler (Änderungen vorbehalten!)

Reiseverlauf

1. Tag: Wien - Bologna

Fahrt von Wien über die Südroute nach Bologna. Unterwegs halten wir in Aquileia. Die Stadt liegt am Fluss Natissa im heutigen Friaul und war bis in die Zeit der Völkerwanderung und ins hohe Mittelalter ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Nach der Durchquerung der Pforte von Postojna oder dem Übergang über den Pass des Birnbaumer Waldes in den Julischen Alpen im heutigen Slowenien war Aquileia die erste größere Stadt in Italien. Hier lag ein Endpunkt der Bernsteinstraße. Neben Bernstein war Aquileia vor allem für seine Glasindustrie bekannt. Auch die Eisenverhüttung und die Produktion von Amphoren blühten. Schiffswerften entstanden und Zubehör für den Transport zur See wurde in Aquileia hergestellt. Eine geistige Blüte erlebte Aquileia ab 314 durch das Christentum, vor allem durch seinen Bischof Theodorus. Seit dem Jahr 572 galt der Bischof von Aquileia als Patriarch und damit als höchster Kirchenfürst, gleich nach dem römischen Papst in der lateinischen Kirche. Im Jahre 452 wurde die Stadt von den Hunnen unter Attila zerstört. Wir besuchen die mittelalterliche Kathedrale* mit dem bedeutendsten frühchristlichen Fußbodenmosaik Italiens. Drei Übernachtungen in Bologna.


2. Tag: Parma & Sabbioneta (F)

Ludwig Tieck meinte: "Niemand sage, er habe Italien gesehen, wenn er nicht dich besucht hat, Parma, und deinen Dom." In Parma lebten u.a. Verdi, Toscanini, Correggio, Stendahl und Guareschi. Gourmets aus aller Welt lieben den Parmaschinken und den Parmesan. Wir besichtigen den Dom* mit prächtigen Illusionsmalereien von Corregio und die Kirche San Giovanni Evangelista. Am Nachmittag machen wir einen Abstecher nach Sabbioneta. Die Stadt ist beispielhaft für die Architektur der Renaissance. Zu den schönsten Gebäuden gehören das Teatro All’Antica und der freskenverzierte Palazzo del Giardino. Kurzer Überblicksrundgang mit Ihrem Reiseleiter, anschließend steht die Zeit zur freien Verfügung.


3. Tag: Mantua & Modena (F)

Am Vormittag besuchen wir die elegante Stadt Modena mit ihren kunsthistorischen Schätzen, allen voran der Piazza Grande mit dem Dom und dem Turm La Ghirlandina, Wahrzeichen der Stadt und UNESCO-Welterbe. Wir spazieren über den überdachten Markt und bewundern die prächtigen Palazzi. Am Nachmittag fahren wir nach Mantua, wo Vergil geboren wurde. Die berüchtigten Herzöge von Gonzaga bestimmten drei Jahrhunderte die Geschicke der Stadt. Mantua ist Schauplatz der Oper Rigoletto, und Shakespeare entsandte seinen Romeo hierher. Im prachtvollen Palazzo Ducale (Außenbesichtigung), einst Residenz der Familie Gonzaga, sind herrliche Kunstschätze zu bewundern, darunter ein Porträt der herzoglichen Familie von Rubens.


4. Tag: Bologna (F)

Der Vormittag gehört ganz dem historischen Zentrum von Bologna. Zeugen des historischen Erbes der Stadt sind über die ganze Stadt verteilt, von den schiefen Türmen und der Kirche San Petronio bis zur Pinacoteca Nazionale im Universitätsviertel. Über die längsten Arkadengänge einer europäischen Stadt erreichen wir die Piazza Maggiore samt seinen prächtigen Palästen und dem Neptunbrunnen. Fakultativ: Mittagessen in einer Trattoria mit traditioneller Bologneser Küche (Spaghetti bolognese). Am Nachmittag verlassen wir Bologna und fahren weiter nach Ravenna. Zeit zur freien Verfügung. Vier Übernachtungen in Ravenna.


5. Tag: Das Po-Delta (F)

Die Po-Ebene umfasst etwa 15 % der Fläche des Landes, "ernährt" aber rund ein Drittel der Bevölkerung Italiens. In der kleinen Ortschaft Comacchio besteigen wir ein Schiff* und unternehmen einen Ausflug im Nationalpark Parco Delta del Po. Bei der Bootsfahrt durch den letzten Abschnitt des Hauptarmes Richtung Adriatisches Meer, dort, wo Fluss und Meer aufeinandertreffen, haben wir die Möglichkeit, die vielfältige Tierwelt zu erleben. Mittags genießen wir Fischspezialitäten in einem rustikalen Lokal (fakultativ). Als Tagesabschluss besichtigen wir das uralte Benediktiner-Kloster* in Pomposa. Bereits im 6. Jahrhundert existierte an dieser Stelle eine kleine Kirche. Etwa ab Mitte des 9. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Benediktinermönche an. Das Kloster profitierte von seiner Lage auf einer fruchtbaren, von zwei Armen des Po umgebenen Insel in der Nähe der "strada romea" zwischen Ravenna und Rom. Wie in vielen anderen Gegenden auch leisteten die Mönche getreu ihrem Motto "ora et labora" wahre Pionierarbeit. Eine blühende Landwirtschaft war die Folge. Das Kloster wurde schnell zu einem der bedeutendsten religiösen und kulturellen Zentren Italiens und erreichte nach dem Jahr 1000 seine größte Blütezeit. In dieser Phase erstreckte sich die spirituelle, politische und legislative Macht des jeweiligen Abtes auf sämtliche umliegende Gemeinden. Die Abtei ist ein Meisterwerk der romanischen Baukunst mit einem prächtigen Freskenzyklus.


6. Tag: Ravenna (F)

Der Aufstieg Ravennas begann im 1. Jahrhundert v. Chr. unter Kaiser Augustus, der einen Hafen und einen Flottenstützpunkt anlegen ließ. Anfang des 5. Jahrhunderts wurde Ravenna Hauptstadt des Weströmischen Reichs und behauptete diese Stellung auch während der gotischen und byzantinischen Herrschaft. Weltberühmt ist Ravenna für seine frühchristlichen Mosaiken. Diese umfassen die Zeit von der römischen bis zur gotischen Herrschaft und bieten gute Vergleichsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Stilen. Unser Rundgang beginnt in der Kirche San Vitale und führt uns zum Mausoleum der Galla Placidia* (ältestes Bauwerk der Stadt). In der "Neonischen" Taufkapelle* bewundern wir die einzigartigen Mosaiken in der Kuppel und gehen weiter zum Grab Dantes. Zum Abschluss besichtigen wir die Basilika Sant’Apollinare in Casse und das Mausoleum Theoderichs*. Es gilt als herausragendste Bauleistung der Ostgoten in Italien. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.


7. Tag: Ausflug in die Marken - Urbino & Ferrara (F)

Ein Ausflug führt uns in die Marken nach Urbino. Herzog Federico da Montefeltro verwandelte seinen Geburtsort in eine ideale Renaissancestadt. Sein prächtiger Palast* - eines der schönsten Renaissancebauwerke Europas - beherbergt heute die Nationalgalerie der Marken mit einzigartigen Werken von Piero della Francesca und Raffael. Am Nachmittag besuchen wir Ferrara (UNESCO-Welterbe), die "Hauptstadt der Po-Ebene". Die Fürstendynastie d’Este übte lange Zeit einen prägenden Einfluss auf Ferrara aus. Auf dem Rundgang durch die Altstadt sehen wir u.a. den befestigten Familiensitz der d’Estes. Mit unzähligen Türmen und Mauern ragt er beherrschend über dem Stadtzentrum empor. Weiter geht es zum Palazzo Schifanoia*, dem Sommersitz der Familie. Er ist berühmt für den "Salone Mesi" (Monatsraum) mit seinen schönen Wandgemälden.


8. Tag: Rückreise (F)

Rückfahrt nach Österreich. Unterwegs halten wir in Padua und unternehmen einen Rundgang durch die Altstadt. Selbstverständlich sehen wir den Palazzo della Ragione, auch Salone genannt: Er gilt als das heimliche Wahrzeichen Paduas. Das Obergeschoß nimmt der ehemalige Rats- und Gerichtssaal, der eigentliche "Salone", ein, der von einer Schiffskiel-ähnlichen hölzernen Dachkonstruktion überspannt wird. Weiterfahrt über Klagenfurt, Graz und Wiener Neustadt nach Wien.


Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten | F=Frühstück

Gut zu wissen

Teilnehmerzahl

  • Mindestteilnehmerzahl 15 Personen | Maximal 27 Teilnehmer

Reiseinformation

  • Die Reise ist für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität geeignet

Veranstalter

Termine & Anreise

Termine

  • 26.05.-02.06.2019

  • 07.09.-14.09.2019

Preis

Preis p.P. ab Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Emilia Romagna  1.149,-  290,-

Zuschläge

  • Kleingruppenzuschlag: bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen wird ein Zuschlag von € 149,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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