8 Nächte geführte Studienreise Rundreise
Termine von 21.05.2022 bis 10.09.2022


Verpflegung: Leistungspaket

GRIECHENLAND | Die Höhepunkte im Norden

Dauer: 8 Nächte ab € 1.298
Thessaloniki Olymp Dodona Orakel Meteoraklöster

Auf dieser wunderbaren Reise durch den unentdeckten Norden Griechenlands folgen Sie den Spuren der makedonischen Könige. Wir besuchen antike Stätten, bewundern frühchristliche und byzantinische Bauten in Thessaloniki und genießen die herrliche Natur. Die herzliche Gastfreundschaft der Griechen wird uns immer begleiten.

Linienflüge Wien - Thessaloniki - Wien
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Transfers/Rundreise in einem bequemen Bus mit Klimaanlage
8 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (4* Kat.)
Verpflegung laut Programm
Besichtigungsprogramm lt. Reiseverlauf
Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Ausgrabungen in Pella & Vergina, Orakel in Dodona, zwei Meteoraklöster, archäologischen Park & Museum/Dion, Philippi
Besuch bei einem Muschelzüchter
Informationsmaterial
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Stratos Kassaras (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Thessaloniki (A) Linienflug von Wien nach Thessaloniki. Nach der Ankunft am Flughafen fahren Sie in Ihr Hotel in Thessaloniki. Zwei Übernachtungen.

2. Tag: Thessaloniki (F/A) Heute unternehmen wir eine ausführliche Rundfahrt in der zweitgrößten Stadt des Landes. Die zahlreichen frühchristlichen und byzantinischen Bauten in Thessaloniki wurden aufgrund ihrer Bedeutung schon sehr früh als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Wir sehen u.a. den Galeriusbogen (mit Reliefdarstellungen von Szenen aus den Kämpfen des Galerius gegen die Perser), die Rotunde (erbaut im 4. Jahrhundert als Mausoleum des Galerius) und die Demetriosbasilika mit wunderschönen Mosaiken. Wir sehen auch das Wahrzeichen der Stadt, den Weißen Turm, der von venezianischen Baumeistern errichtet wurde; durch die Jahrhunderte diente er den wechselnden Herren als Waffenlager, als Gefängnis, und unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg als Nahrungsmittellager. Inzwischen wird er als Museum genutzt. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung in der Altstadt.

3. Tag: Mazedonische Könige in Pella & Vergina (F/A) In der am Nordrand der makedonischen Tiefebene gelegenen Stadt Pella*, wurde Alexander der Große geboren und später vom Philosophen Aristoteles unterrichtet. In den Ruinen der antiken Hauptstadt Makedoniens sind einige der schönsten Mosaiken des Landes zu bestaunen. Berühmt ist das Mosaik des Dionysos, der auf einem Panther reitet, es besteht aus naturfarbenen Kieseln und beweist die große Kunstfertigkeit der antiken Handwerker. Nächste Station ist Vergina. Das kleine Dorf wäre unbekannt geblieben, wenn nicht im Jahr 1977 der Archäologe Manolis Andronikos eine sensationelle Entdeckung gemacht hätte. Professor Andronikos glaubte fest daran, dass unter jenem Hügel in dem nordgriechischen Dorf Vergina die Ruinen der antiken makedonischen Hauptstadt Aigai zu finden sei, die bis 410 v. Chr. Hauptstadt des Königreiches Makedonien war. Tatsächlich: die Archäologen gruben Teile der Stadtmauer aus, ebenso Fundamente von Wohnhäusern, von Tempeln und vom Königspalast. Wichtigster Fund war jedoch der Tumulus mit den Gräbern* der makedonischen Königsfamilie. Ein Grab wird König Philipp II zugeordnet, ein weiteres Alexander IV, Sohn von Alexander dem Großen. Wir sehen die Überreste der Originalgräber, und zusätzlich vermitteln uns Rekonstruktionen einen Eindruck von der einstigen Anlage. Sehenswert sind die Mosaiken und die Wandmalereien im Inneren der Grabkammern. Philipps Gebeine lagen in einem prunkvollen, goldenen Sarg, in den das Symbol der makedonischen Sonne eingraviert war. Der "makedonische Stern" wird heute als patriotisch-nationales Motiv genutzt und ist überall im Land zu sehen. Eine Übernachtung in Ionnina.

4. Tag: Das Orakel von Dodona (F/A) Am Vormittag unternehmen wir einen Rundgang durch die Hauptstadt von Epirus, Ioannina. Die lange Osmanenherrschaft hat das Stadtbild entscheidend geprägt, nicht zuletzt auch weil die Türken Ioannina als regionales Handelszentrum förderten. Wir spazieren durch die malerischen Gassen, die von alten Steinhäusern und kleinen Basaren gesäumt sind. Am Nachmittag besuchen wir das Orakel von Dodona*, das malerisch in einem grünen Tal liegt. Im Mittelpunkt des Orakels stand eine heilige Eiche, umgeben von Dreifüßen und Kesseln aus Bronze. Wenn man die Kessel berührte, entstanden verschiedene Töne, die zusammen mit dem Rauschen der Eichenblätter einen Orakelspruch ergaben. Neben der Orakelstätte, sehen wir ein riesiges Theater und davor ein Stadion, in dem Wettkämpfe abgehalten wurden. Durch das bewaldete Pindosgebirge führt uns die landschaftlich schöne Strecke nach Kalambaka. Zwei Übernachtungen.

5. Tag: Die Meteoraklöster (F/A) Heute besichtigen wir die spektakulär gelegenen Meteoraklöster*, die wie Adlerhorste auf den Felsen kleben. Die Klöster boten nicht nur Schutz in unruhigen Zeiten, sondern versprachen den Mönchen durch ihre "entrückte" Position einen besonderen Zugang zum Himmlischen. Die natürlichen Sandsteintürme von Meteora wurden bereits um 1000 n. Chr. als religiöser Zufluchtsort genutzt. Im 14. Jahrhundert wurde das erste Kloster auf einer der rund 1.000 Felsnadeln gegründet, 23 weitere folgten. Wegen ihrer gewagten Lage wurden viele Klöster im 18. Jahrhundert verlassen, heute leben noch in einigen Klöstern Mönche und Nonnen. Unbekannt ist, wie die ersten Einsiedler die Spitze dieser Felswände erreichten, doch vermutlich schlugen sie Pflöcke in die schmalen Felsspalten, um so Baumaterial nach oben zu befördern. Auf dem Rückweg zum Hotel halten wir bei den Thermopylen, wo der tapfere Spartanerkönig Leonidas mit seinen 300 Kriegern den zahlenmäßig weit überlegenen Persern standhielt. In der Antike maß der durchschnittlich 15 Meter breite Durchgang an den beiden engsten Stellen nur wenige Meter. Infolge von Versandung hat er sich bis heute auf mehrere Kilometer ausgedehnt.

6. Tag: Der Olymp und das Zeusheiligtum von Dion (F/A) Das Kilometerlange Bergmassiv des Olymp, das wir heute auf unserer Fahrt in den Norden passieren, war nach der griechischen Mythologie der Wohnsitz der Götter. Mit einer Höhe von fast 3.000 Metern ist der Mytikas der höchste Berg des Gebiets. Damals wie heute zählt das Bergmassiv mit seinem rauen Klima und der reichen Vegetation zu den eindrucksvollsten Orten der Erde und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Am Fuße des Olymp liegt das antike Dion*, militärischer Stützpunkt und heiliger Ort der Makedonen. König Archelaos I. (413 v. Chr.) ließ hier erstmals olympische Festspiele ausrichten. Ihm zu Ehren wurde der Tempel des Zeus gebaut. Philipp II. errichtete monumentale Stadtmauern und ein dichtes gepflastertes Straßennetz. Sehr beeindruckend ist die Badeanlage mit einem komplizierten System für die Wasserzuleitung. Hinter den Stadtmauern sehen wir die Reste des römischen und griechischen Theaters, das wieder für Vorstellungen genutzt wird. Die Funde aus den Ausgrabungen werden im Ort in einem Museum* ausgestellt. Darunter befinden sich Fragmente von einer Orgel aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. - sehenswert! Anschließend Fahrt in den malerischen Fischerort Makrygialos, wo wir einen Muschelzüchter besuchen. Drei Übernachtungen in Paralia.

7. Tag: Freizeit oder Berg Athos Der Tag steht im schönen Strandhotel zur freien Verfügung. Fakultativ haben Sie die Gelegenheit eine Bootsfahrt um die Mönchsrepublik Athos zu unternehmen. Nur Männern ist es erlaubt die Halbinsel zu besuchen, aber vom Schiff aus, das entlang der Küste gemächlich die Wellen durchpflügt, sind fast alle zwanzig byzantinischen Klöster zu sehen.

8. Tag: Philippi & Kavala (F/A) Ein Tagesausflug bringt uns die hellenistische und frühchristliche Geschichte näher. Wir fahren zum berühmten hellenistischen Löwen von Amphipolis. Die Stadt erlangte während der Antike große Bedeutung, unter anderem wegen der Beschaffung von Holz für den Schiffbau, Einnahmen aus den Bergwerken der Umgebung, Zöllen, sowie der strategisch wichtigen Position. Wir halten bei der Taufstelle der Lydia, fahren anschließend in das vom Makedonier Philipp II. (neu)gründete Philippi*, bei dem 42 v. Chr. in einer der blutigsten Schlachten der Antike Octavian und Antonius die Caesar-Mörder Brutus und Cassius besiegten. Der Apostel Paulus predigte hier erstmals auf europäischem Boden und gründete an dieser Stelle die erste christliche Gemeinde. Besichtigung der Ausgrabungen: hellenistisches Theater, Forum Romanum, Ruinen einer byzantinischen Basilika. Danach geht es nach Kavala. In der Antike waren es vor allem die Silberminen im westlich gelegenen Pangaion-Gebirge, aus denen die Stadt ihren Reichtum bezog. 1387 wurde Kavala von den Türken erobert und blieb 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft. Unter osmanische Herrschaft entstanden ein bis heute vorzüglich erhaltenes Aquädukt, ein neuer Hafen und eine Festung. Wir spazieren durch den malerischen Stadtteil Panagia, wo viele griechische und türkische Bürgerhäuser erhalten sind.

9. Tag: Rückflug nach Wien (F) Der Tag steht bis zum Flughafentransfer zur freien Verfügung. Sie möchten noch nicht zurückfliegen? Dann verlängern Sie Ihre Reise doch um einen Badeaufenthalt auf der Halbinsel Chalkidiki. Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen)

Hier wohnen Sie
  • Mediterranean Village****(*)
  • Das komfortable Hotel liegt sehr ruhig direkt am Meeres in der Kleinstadt Paralia, der Flughafen Thessaloniki ist ca. 80 km entfernt, Transferzeit: ca. 90 Minuten. Den Ort mit den Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten erreichen Sie nach etwa 700 m. Die 176 Zimmer sind komfortabel ausgestattet. Zur Grundausstattung gehören eine Klimaanlage, ein Safe, Sat-TV und eine Minibar. Alle Zimmer verfügen über seitlichen Meerblick.
  • Zur Pool-Landschaft gehören neben den Schwimmbecken eine Poolbar und Terrassen mit Sonnenschirmen und Liegen. Die Liegestühle und Schirme benutzen Sie am Pool und am Strand kostenlos. Im Hotel befinden sich ein Hallenbad und Thermal-Whirlpools, das Sie kostenfrei nutzen. Gegen eine Gebühr entspannen Sie in der Sauna und im Hamam.
Fakultative Leistungen
  • Bootsausflug Berg Athos (halbtags) €65,- (Mindestteilnehmerzahl 12 Personen)
Nicht inkludiert
  • Bettensteuer: Seit 1. Januar 2018 wird in Griechenland landesweit eine sogenannte Aufenthaltssteuer erhoben. Je nach Hotelkategorie beträgt die Steuer pro Zimmer und Nacht bis zu vier Euro. Eine Übernachtung im 3-Sterne-Hotel kosten € 1,50,- pro Nacht und Zimmer. Gäste im Viersterne-Hotel bezahlen drei Euro. Diese Gebühren sind nicht im Pauschalpreis enthalten und müssen bar im Hotel bezahlt werden.
Teilnehmerzahl
  • 15 bis max. 26 Personen
Buchungsinformation
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität.
Veranstalter
Termine
  • 21.05.-29.05.2022
  • 10.09.-18.09.2022
Arrangement Preis p.P ab € EZ-Zuschlag
Im Doppelzimmer ab/bis Wien 1.298 249
Preisinformation
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 139,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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