14 Tage | inkl. Flug
Termine bis: 18.06.2022


RUSSLAND | Sibiren und der Mythos Baikalsee

Dauer: 14 Nächte ab € 3.150
Ulan Ude Irkutsk Jekaterinburg Baikal See

Was für eine Reise! Ausgehend von der quirligen Metropole Moskau und der Kulturstadt Stadt Jekaterinburg sind Sie auf großer Fahrt durch die schier endlosen Weiten Russlands. Sie sind mit den Regelzügen (Linienverkehr) im Streckennetz der klassischen Transsibirischen Eisenbahn unterwegs und erleben Land und Leute hautnah. Von Etappe zu Etappe sind Sie mit unterschiedlichen Zugsgarnituren unterwegs, viele Besichtigungen und immer wieder Hotelnächste statt Nachtfahrten tragen zu einer komfortablen und anregenden Erlebnisreise bei.

Linienflüge Wien - Moskau - Jekaterinburg / Ulan-Ude - Moskau - Wien (voraussichtlich SU)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Transfers und Ausflüge in bequemen Reisebussen
Bahnfahrten im Streckennetz der Transsib 2.Klasse mit Platzreservierung
11 Übernachtungen in guten/sehr guten Hotels (3*/4* Kat.)
3 Übernachtungen an Bord der Regelzüge (Linienverkehr) der Transsib in 4-Bett-Abteils
Verpflegung lt. Programm: 11x Frühstück, 4x Mittagessen, 12x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte laut Programm
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Lokale deutschsprachige Reiseleitung in allen Städten
Lokale deutschsprachige Reiseleitung in allen Städten

1. Tag: Wien - Moskau (A) Flug von Wien nach Moskau, Ankunft am Nachmittag. Bus und Guide erwarten Sie am Flughafen, nach Erledigung der Einreiseformalitäten kurze informative Stadtrundfahrt am Weg ins zentral gelegene Hotel.

2. Tag: Moskau - Jekaterinburg (F/A) Früh am Morgen Flug nach Jekaterinburg, Ankunft mittags. Die Geschichte der Stadt ist untrennbar mit Katharina der Großen, Zar Nikolaus und dem Ende der Romanovs verbunden: An der Stelle der heutigen Kathedrale auf dem Blute stand das Ipatjew-Haus, in dem 1918 Zar Nikolaus II. und die Romanovs ermordet wurden. Stadtrundfahrt und Besuch des Obelisken, der als "Europa-Asien-Säule" zur Gedenkstätte an der Grenze zwischen den beiden Kontinenten wurde, Blick auf die vielen sozialistischen Gebäude im Schatten moderner Glaspaläste.

3. Tag: Jekaterinburg - Tjumen (F/A) In der Stille des Ural liegt Ganina Jama, hierhin wurden die Leichen der Romanovs verschleppt. Ein Kloster erinnert an dieses geschichtsträchtige Ereignis, das Russland für immer geprägt hat. Das Männerkloster der Heiligen Zarenmärtyrer ist ein einzigartiges Ensemble, bestehend aus sieben traditionellen Holzkirchen. Fahrt nach Tjumen mit dem Bus, Aufenthalte in den kleinen Dörfern des Ural, Einblick in das einfache Leben am Land.

4. Tag: Tjumen - Tobolsk - Transsib (F/A) Am Morgen Rundfahrt in Tjumen, der ersten russischen Siedlung in Sibirien, heute eines der Wirtschaftszentren im östlichen Ural. Weiter mit dem Bus abseits der touristischen Hauptrouten. Auch Zar Nikolaus II. bereiste diese Gegend, auch er hat wohl Pokrowskoje besucht, die Heimat von Grigori Rasputin. Tagesziel ist Tobolsk: Besichtigung des charmanten Zentrums mit Souvenirständen, Lokalen und je nach Zeit zum Alltagsmarkt, wo es von Lebensmitteln bis Wäsche ziemlich alles gibt. Besuch des weißen Kremls mit der Sophienkathedrale. Dies ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte Tobolsks: Der Kreml wurde bis in die 1980er als Gefängnis benutzt, auch Dostojewski saß hier ein. Abendessen in der Stadt, dann Abfahrt mit dem Zug (Nachtfahrt!).

5. Tag: Transsib nach Novosibirsk (A) Ihr Tag an Bord der Transsib nach Novosibirsk, das Sie abends (fahrplanabhängig zwischen ca. 20:00 und 21:00 Uhr) erreichen. Sie rollen auf Schienen durch die typische sibirischen Taiga: Birken einzeln oder ganze Wälder davon, Bäche und Seen, oft winzige Dörfer. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Es ist eine ärmliche Region, nur reich an Landschaft und Stille. Abends Ankunft in Novosibirsk. Transfer ins Hotel.

6. Tag: Nowosibirsk und Transsib nach Krasnojarsk (F/A) Ausflug in die "Akademikerstadt" Akademgorodok: Hier ließ das Sowjet-Regime Abteilungen für sämtliche wissenschaftliche Sparten errichten und schuf damit eine ganz eigene Welt des Forschens und Lehrens. Besuch im Eisenbahn-Museum und im Geologischen Museum. Am Nachmittag Rundgang in Nowosibirsk, dem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum Sibiriens: Krasny-Prospekt, Lenin-Platz mit der größten Oper der Welt, historischen Holzhäuser im ältesten Stadtteil an der Gorkogo-Strasse, St. Nikolaus-Kathedrale im geographischen Zentrum Russlands. Abendessen in der Stadt und später (zwischen ca. 20:30 und 22:00 Uhr) Abfahrt nach Krasnojarsk. Übernachtung im Zug.

7. Tag: Krasnojarsk und Transsib nach Irkutsk Sightseeing in Krasnojarsk vor der Weiterfahrt nach Irkutsk. Krasnojarsk wurde 1628 als Ostrog (hölzerne Festung) gegründet, der Kosaken-Verband kreierte den Namen. Sie sehen das Denkmal des Gründers, den Pokrovskij-Hügel mit der Kapelle aus dem Jahr 1855; die Maria-Verkündigung-Kirche, die Pokrovsky-Kathedrale, eine der katholischen Kirchen, die große Kais und Boulevards, das Puschkin-Theater und die Oper. Bei Fahrplanänderung entfällt die Stadtrundfahrt ersatzlos. Mit dem Zug am frühen Nachmittag oder am Abend (fahrplanabhängig) nach Irkutsk an den Baikal-See. Übernachtung an Bord.

8. Tag: Irkutsk, das Tor zum Baikal-See (A) Ankunft in Irkutsk, mit Bus und Guide geht es auf Rundfahrt. Die Stadt ist bekannt als das Tor zum Baikal-See und als die Stadt der Dekabristen. Sie waren es, die einen großen Beitrag zur Geschichte, Geographie und zur politischen Entwicklungen der Region und wohl auch ganz Sibirien geleistet haben. Bei der Rundfahrt erfahren Sie mehr über das Schicksal dieser "Staatsverbrecher" die es wagten, 1952 gegen die Monarchie anzutreten und hierher ins Exil mussten. Viele ihrer Häuser sind noch erhalten geblieben. Freie Zeit bei früher Ankunft.

9. Tag: Irkutsk - Listwjanka (F/M/A) Mit der rustikalen Baikal-Kreis-Eisenbahn auf fantastisch schöner Strecke nach Listwjanka, Ihr Lunchpaket haben Sie mit! Sie werden den Blick nicht vom Fenster abwenden können: Sie fahren auf einer schönsten Bahnstrecken der Welt durch Tunneln, über Brücken und vorbei an historischen Bauten. Los geht es bereits am frühen Morgen vom Irkutsker Bahnhof mit einem normalen Zug bis Sludjanka, fahrplanabhängig weiter mit Dampf- oder E-Lok. Unterwegs Aufenthalte in den Dörfern, abends Ankunft in Port Baikal. Bootstransfer nach Listwjanka Drei Übernachtungen im Hotel.

10. Tag: Listwjanka und Umgebung (F/A) Das ehemalige Fischerdorf Listwjanka ist längst zum touristischen Hot-Spot geworden, doch der Charme des Dorfes hat sich in vielen traditionellen Holzbauten erhalten. Einen Blick auf die Bautradition und die Handwerkskunst der Baikal-Region erhaschen Sie beim Besuch des Freiluftmuseums für Holzarchitektur in Talzy. Dann geht es um das fragile Ökosystem, sie erfahren Faszinierendes über Flora und Fauna des vermutlich ältesten Sees der Erde. Stadtbesichtigung und mit der Seilbahn zum Panoramablick vom Tschersky-Felsen. Noch ein Bummel zum Fischmarkt und freie Zeit.

11. Tag: Ausflug Bolshiye Koty (F/M/A) Leben in und mit der Natur ist das Grundthema Ihres Aufenthalts am Baikal-See. Bootsfahrt zum Dorf Bolshiye Koty. Die Siedlung wäre wohl nicht entstanden, wenn man hier in der Nähe nicht Gold gefunden hätte. Die Siedlung gehört zum Nationalpark Pribaikalsky, die Biostation No.1, das erste von zehn Forschungszentren rund um den See, ist hier angesiedelt. Rundgang und Spaziergang in der wunderschönen Landschaft. Mittagessen im Dorf. Am Abend Rückfahrt mit dem Tragflügelboot nach Listwjanka.

12. Tag: Ins Reich der Schamanen - Ulan-Ude (F/M/A) Mit dem Boot nach Kluevka auf der anderen Seite des Sees, ins Gebiet der autonomen Region der Burjaten. Dieses ursprünglich mongolisch-stämmige Volk konnten sich trotz der erzwungenen Russifizierung die religiösen und kulturellen Besonderheiten erhalten. Der Schamanismus wurde der modernen Zeit angepasst, man stellt sich heute weniger in die Dienste einzelner Clans, sondern ist Heiler oder Ritualbegleiter. Weitergabe und Pflege des traditionellen Wissens macht die kulturellen Identität aller Burjaten aus. Mittagessen aus der Lunchbox bevor am Nachmittag der Transfer nach Ulan-Ude erfolgt. Panoramafahrt in Ulan-Ude, zwei Übernachtungen im Hotel.

13. Tag: Ulan-Ude und Umgebung (F/M/A) Die ehemalige Überwinterungsstation der Kosaken wurde nach einem alles zerstörenden Brand zur Hauptstadt der autonomen Republik Burjatien innerhalb Russlands. Tradition trifft auf Moderne, unterschiedliche Glaubensrichtungen sind in friedlicher Koexistenz. Besuch vom Iwolginsky-Dazan, einem buddhistischem Wohn- und Lehrkomplex mit schönen Tempeln. Ausflug zum Schamanenberg beim "Dorf der Altgläubigen" und Mittagessen bei einer Familie, die dieser traditionellen Weltanschauung verpflichtet ist.

14. Tag: Ulan-Ude - Moskau (F/A) Rückflug ins ca. 4.500km Luftlinie entfernte Moskau, Ankunft mittags. Bus und Guide warten schon, es geht auf Stadtrundfahrt: Besuch des Neujungfrauenklosters und der Christi-Erlöserkathedrale, von deren Aussichtsplattform sich ein wunderschöner Panoramablick bietet. Sie sehen die mondäne Straße Arbat, die "Sperlingsberge", die Universität und natürlich den Roter Platz.

15. Tag: Moskau - Wien (F) Je nach Abflug bleibt Zeit für einen Besuch im Kreml und / oder eine Schifffahrt auf der Moskwa (optional, Bezahlung vor Ort. Richtpreis Schifffahrt ab ca. € 20,- bzw. Kreml halber Tag inkl. Audio-Guide ab ca. € 50,- ). Rückflug nach Wien am Nachmittag oder Abend.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten | F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Nicht inkludiert
  • Trinkgelder, Aufzahlung auf 2-Bett-Kabinen, Programm in Moskau am Abreisetag, Visum, Versicherung
Teilnehmerzahl
  • 18 bis max. 30 Personen
Buchungsinformation
  • Bitte um frühzeitige Buchung wegen der Visumformalitäten
Zusatzinformation
  • Die Fahrpläne der russischen Staatsbahn sind bei Drucklegung noch nicht fixiert, wir behalten uns Programmänderungen aus diesem Grund ausdrücklich vor. Die Buchung von 2-Bett-Abteilungen in den Zügen kann frühestens 3 Monate vor Abreise auf Anfrage vorgenommen werden, die Bestätigung erfolgt ausschließlich in Abstimmung mit dem Bahnbetreiber, rechnen Sie mit Zuschlägen von ca. € 80 bis € 200 pro Person pro Nachtfahrt. Wir benöitgen bei Buchung Ihre Passkopie für die Buchung der Bahnkarten.
  • Verpflegung an Bord der Züge in Eigenregie: Ein Samowar mit heißem Trinkwasser ist die Grundausstattung in jedem Waggon. Teegläser und Teebeutel bekommen Sie beim Schaffner, Kaffee oder Instant-Suppen sollten Sie selbst mitbringen. Die meisten Züge verfügen über Speisewägen, oft werden Frühstück, "Business Lunch" und traditionellen Zwischengerichte wir Pirogen oder Borsch angeboten (nicht inkludiert).
Reiseinformation
  • Die Reise ist für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet.
Veranstalter
Termin
  • 18.06.-02.07.2022
Leistung Preis pro Person Einzelzimmerzuschlag
Geführte Studienreise 3.150 350
Zuschläge
  • Kleingruppenzuschlag: bei Durchführung einer Kleingruppe von 18-22 Personen wird ein Zuschlag von € 220,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

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