8 Nächte | inkl. Flug & Besichtigungsprogramm 3* Hotel***
Termine bis: 28.09.2020


Georgien | Im Land des goldenen Vlieses

Dauer: 8 Nächte ab € 1.330
Tiflis Gelati Monastery Kazbegi

Georgien hat sich nach langen Jahrzehnten der (erzwungenen) Isolation endlich wieder geöffnet und präsentiert sich dem Besucher als Schatzkammer von Kultur und Kunst. Neben den historischen Baudenkmälern werden Sie auf dieser Reise aber auch mit der ursprünglichen Natur des Landes in Kontakt kommen, die gehaltvolle Küche und den kräftigen Wein genießen und die Traditionen der wunderbaren Menschen kennenlernen. Die georgische Gastfreundschaft ist weltberühmt, erleben Sie den Zauber eines unbekannten Landes.

Linienflüge Wien - Tbilisi - Wien (Turkish Airlines via Istanbul)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 209,-)
Transfers/Rundreise je nach Teilnehmeranzahl im Minibus oder landesüblichen Bus
8 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels (Kat. 3*)
Verpflegung lt. Programm: 8x Frühstück bzw. Frühstücksbox, 8x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Schwefelbäder/Tiflis, Schatzkammer des Historischen Museums/Tiflis, Dschwari-Kirche, Swetizchoweli-Kathedrale, Kloster Gelati, Höhlenstadt Wardsia, Prometheus-Grotte, Festung Gonio,
Spaziergang zu den Heilquellen von Bordschomi
Besuch des Botanischen Gartens in Batumi
Führung durch die Höhlenstadt Upliszische
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Natia Tavadze, Dr. Khatuna Oniashvili (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Tbilissi (A) Flug mit Turkish Airlines (via Istanbul) in die georgische Hauptstadt Tbilissi. Transfer ins Hotel und Zeit zum Akklimatisieren. Übernachtung.

2. Tag: Tbilissi - zwischen Orient & Okzident (F/A) Nach dem Frühstück unternehmen wir einen ausführlichen Spaziergang durch die Altstadt. Wir besuchen u.a. die ehrwürdige Metechikirche* aus dem 13. Jahrhundert und die Schwefelbäder*. In der Leselidsestraße belegen die zahlreichen Gotteshäuser den multikonfessionellen Charakter der Stadt. Auf engstem Raum erheben sich die Antschischatibasilika und die Sioni-Kathedrale, die armenische Kirche, das Minarett der Moschee, die katholische Kirche und die jüdische Synagoge. Anschließend Besuch der Schatzkammer* des Historischen Museums (Goldschmiedekunst!). Es beherbergt Gold- und Silberschätze der georgischen Könige, darunter das Brustkreuz der Königin Tamara sowie Zeugnisse georgischer Malerei mit einer wertvollen Sammlung des georgischen Volksmalers Niko Pirosmani. Am Nachmittag flanieren wir über den Rustaveli-Prospekt, Prachtstraße der georgischen Hauptstadt mit Opernhaus, Theatern und vielen Cafés und Bars. Am Abend essen wir georgische Köstlichkeiten.

3. Tag: Das religiöse Zentrum Georgiens (F/A) Fahrt nach Mzcheta, dem religiösen Zentrum Georgiens (UNESCO-Weltkulturerbe). Wir besuchen die Dschwari-Kirche*, ein Kirchenjuwel aus dem 6. Jahrhundert, und die Swetizchoweli-Kathedrale*, wo das "Gewand Christi" aufbewahrt wird. Weiterfahrt in das Heilbad Bordschomi, wo wir den Park und die Mineralwasserquellen besuchen. Das Heilwasser ist ein Hydrogencarbonat-Natrium-Säuerling, der gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und Stoffwechselerkrankungen wirkt. Wegen seines hohen Fluoridgehalts wird das Wasser auch zur Vorbeugung gegen Karies eingesetzt. Das Heilwasser kann an verschiedenen Quellen kostenfrei entnommen werden. Tagesziel ist der Skiort Bakuriani. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Das Goldene Zeitalter Georgiens (F/A) Wir besuchen die Höhlenstadt Wardsia*, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jahrhundert. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge - alle von Menschenhand vor über 800 Jahren aus dem Felsen gehauen, dazu tropfendes eiskaltes Wasser aus dem nackten Fels und wunderschöne Fresken. Bauherr war der georgische König Giorgi III. Er plante die Stadt als Grenzfestung gegen Türken und Perser. Seine Tochter, Königin Tamara, vervollständigte das Bauwerk und errichtete ein Kloster. Während eines militärischen Konflikts mit den Seldschuk-Türken lebte sie von 1193 bis 1195 mit ihrem Gefolge in der Stadt. Wardsia wurde in eine vom Tal rund 500 Meter hoch aufragende Felswand geschlagen. Die Baumeister nutzten Vor- und Rücksprünge für die Anlage tiefer Höhlen, die durch Tunnel, Treppen, Terrassen und Galerien miteinander verbunden sind. Für die Einwohner waren ursprünglich 3.000 Wohnungen auf bis zu sieben Stockwerken errichtet worden. Jede Wohnung bestand aus drei Räumen. Es gab eine Schatzkammer, eine Kirche, eine Bibliothek, Bäckereien, Ställe und Badebassins. Wasser floss aus Keramikleitungen. Hauptattraktion ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt* mit einem prächtigen Säulenportal: Sie ist mit farbigen Fresken ausgestattet, darunter Darstellungen der Bauherren, König Giorgi III. und Königin Tamara. Noch heute leben einige Mönche in Wardsia, die als Fremdenführer fungieren. Unterhalb der Höhlenstadt, im Tal der Mtkwari, liegt ein traditionelles Schwefelbad.

5. Tag: Das Goldene Vlies (F/A) Mittags Ankunft in Kutaissi, der zweitgrößten Stadt des Landes. In der griechischen Mythologie befand sich hier die Stadt des Goldenen Vlieses. Wir sehen die Ruine der Bagrati-Kathedrale, von der man einen herrlichen Blick über die Stadt genießt: 1003 vom georgischen König Bagrat III. erbaut und vom türkischen Sultan 1696 gesprengt, wurde die Kathedrale mittlerweile vollständig rekonstruiert. Sie steht heute auf der UNESCO-Welterbeliste. Im Kloster Gelati* sehen wir das Grab von König David und bewundern das Mosaik der Gottesmutter mit Kind. Anschließend Besuch einer Grotte* mit interessanter Felsformation. Zwei Übernachtungen in Privatunterkünften.

6. Tag: Am Schwarzen Meer (F/A) Wir unternehmen einen Ausflug ans Schwarze Meer. In unmittelbarer Nähe der heutigen Stadt befand sich in der Antike eine griechische Kolonie mit der antiken Stadt Phasis, sie ist in der griechischen Argonautensage ein Etappenziel Jasons und der Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies. Die an einer Flussmündung gelegene Stadt bestand noch bis in die byzantinische Zeit, doch war der Siedlungsplatz durch die Lage in der Nähe ausgedehnter Sümpfe begrenzt, zudem bestand eine latente Bedrohung durch Malaria und Sumpffieber. Archäologen haben einen Teil der Siedlung unter der Oberfläche des Sees Paliostomi in der Nähe von Poti gefunden. Im Botanischen Garten* von Batumi können wir über 5.000 Pflanzen aus der ganzen Welt bewundern. Anschließend besichtigen wir die Festung Gonio*, die eng mit der Geschichte der Argonauten verbunden ist. Sie liegt am Strand des Schwarzen Meers, in der Nähe der Mündung des Flusses Tschorochi. Der älteste Hinweis auf die Festung findet sich bei Plinius dem Älteren in der Naturalis Historia aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. In den griechischen und römischen Quellen ist Gonio mit dem Namen Apsaros oder Apsaruntos bekannt: Im 2. Jahrhundert n. Chr. war Apsaros eine gut befestigte römische Stadt im georgischen Reich Kolchis. In der Stadt gab es auch ein Theater und ein Hippodrom. Als Tagesabschluss spazieren wir durch die Altstadt von Batumi.

7. Tag: Die Seidenstraße (F/A) Entlang der alten Seidenstraße fahren wir nach Gori, der Geburtsstadt Stalins. Interessanter als das Stalinmuseum (Außenbesichtigung) ist die Höhlenstadt Upliszische*, durch die eine Route der legendären Seidenstraße führte. Die alte Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachzuvollziehen. Das größte Gebäude der Anlage ist von Königin Tamaris Darbasi, eine große Felsenhalle mit zwei gewaltigen Säulen. Die Wohnhäuser sind aus dem weichen Fels geschlagen, hatten Säulen und gewölbte Dächer. Es gab ein Amphitheater, eine Apotheke, eine Bäckerei, Lagerhäuser, ein Gefängnis und einen Markt. Archäologen entdeckten heidnische Andachtsstellen, an denen Tiere geopfert wurden. Uplisziche besaß ein Kanalsystem aus Abflussrinnen und Wasserkanälen. Ein in die Felswand gegrabener Tunnel, der ursprünglich der Wasserversorgung der Einwohner diente, ist heute der Zugang zum Plateau. Weiterfahrt durch eine Traumlandschaft nach Gudauri im Kaukasus.

8. Tag: Im Kaukasus (F/A) Fahrt durch die hochalpine Landschaft in das Dorf Kasbegi. Von hier führt eine Wanderung zu der Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (bei gutem Wetter drei Stunden, fakultativ). Wenn das Wetter mitspielt, blickt man auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus, den Kasbek (5.047m). Anschließend Fahrt nach Tbilissi. In einem typischen georgischen Restaurant nehmen wir von dem faszinierenden Land Abschied.

9. Tag: Tbilissi - Wien (F) Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. | F=Frühstück, A=Abendessen

Teilnehmerzahl
  • 5 bis ca. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 06.04.-14.04.2020
  • 27.04.-05.05.2020
  • 18.05.-26.05.2020
  • 08.06.-16.06.2020
  • 06.07.-14.07.2020
  • 10.08.-18.08.2019
  • 07.09.-15.09.2020
  • 28.09.-06.10.2020
Preis p.P. ab Doppelzimmer Einzelzimmer Zuschlag
Georgien im Land des goldenen Flieses 1.330 195
Preisinformation
  • Kleingruppenzuschlag: bei Durchführung einer Kleingruppe von 12-19 Personen wird ein Zuschlag von € 129,- pro Person erhoben

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