Studienreise inkl. Flug & Programm 3/4 Sterne Hotels***+
Termine bis: 30.10.2020


Usbekistan | Das goldene Herz der Seidenstraße

Dauer: 8 Nächte ab € 1.398
Chiwa Samarkand Taschkent

Geheimnisvolles Mittelasien - die Märchen aus 1001 Nacht nahmen hier ihren Anfang. Städte wie Samarkand, Buchara und Chiwa kamen im Mittelalter durch ihre Handelstätigkeit zu enormem Reichtum, der in prächtige Moscheen, Paläste, Koranschulen und Mausoleen investiert wurde. Wir haben eine klassische Route für Sie zusammengestellt, in der auch viele Extras inkludiert sind. Durch einen Inlandsflug und eine Schnellzugstrecke von Samarkand nach Buchara ersparen Sie sich die langen Fahrtstrecken über Land. Unsere Reiseleiter vor Ort garantieren, dass Ihre "orientalische" Studienreise zu einem besonderen Erlebnis wird.

Linienflüge Wien - Taschkent / Samarkand - Wien (Turkish Airlines via Istanbul), beim Termin 11.-19.9. Wien -Taschkent - Wien mit Aerflot über Moskau
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Inlandsflug Taschkent - Urgentsch (Uzbekistan Airways)
Schnellzug Buchara - Samarkand
Bahnfahrt Samarkand - Taschkent beim Termin 11.-19.9. (da Rückflug von Taschkent)
Transfers/Rundreise im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
8 Übernachtungen in guten Hotels (nationale Kategorie 3*/4*)
Verpflegung laut Programm: 7x Frühstück, 7x Abendessen
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf: Khasti-Iman-Komplex/Tashkent, Mausoleum des Pahlawan Mahmud, Festung Kohne Ark, Palast Tasch-Hauli, Samanidenmausoleum, Medrese Mir-e Arab, Medrese Ulughbek, Medrese Tellakari, Mausoleum des Mongolenherrschers Timur, Moschee Bibi Hanim u.a.
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Örtliche Führer
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Sobir Rajabov, Dr. Renate Rems, Rudolf Birner (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Taschkent Linienflug mit Turkish Airlines von Wien nach Taschkent (via Istanbul, Flugdauer von Istanbul nach Taschkent ca. 4½ Stunden). Ankunft (Ortszeit) nach Mitternacht und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Taschkent (F/A) Nach dem Frühstück unternehmen wir eine ausführliche Stadtrundfahrt in der usbekischen Hauptstadt. Taschkent ist außergewöhnlich kontrastreich, traditionelle und moderne Architektur, ausgedehnte Gärten und Märkte bilden ein farbenfrohes Miteinander. Die Altstadt ist der einzige Ort in der Stadt, wo man noch einen Hauch orientalischen Flairs genießen kann. Der Altstadtbasar bietet traditionelle Handwerkskunst, z.B. volkstümliche Musikinstrumente und Kinderkrippen. Daneben gibt es aber auch Unmengen günstiger chinesischer Importware zu erwerben. Wir besuchen u.a. die Medrese Kukaldasch mit schönem Fayencenschmuck am großen Hauptportal. Ein Erlebnis ist der alte Basar: zwischen einer Fülle von Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen, gackernden Hühnern und um die Stände von Handwerkern aller Art drängen sich Scharen von Besuchern. Am Nachmittag besuchen wir die Neustadt Taschkents, die beim halbkreisförmigen Amir-Timur-Park beginnt. Zentrum des kleinen Parks ist das Reiterstandbild Timurs, einem zentralasiatischen Eroberer, der als neue Leitfigur Usbekistans gilt.

3. Tag: Oasenstadt Chiwa (F/A) Morgenflug nach Urgentsch und Weiterfahrt nach Chiwa. Die Altstadt von Chiwa ist so gut wie unberührt erhalten geblieben und hat ihren orientalischen Charakter bewahrt. Eine mittelalterliche Mauer umgibt Lehmziegelhäuser, prächtige Moscheen und Paläste der reicheren Einwohner. Auf dem Stadtrundgang besuchen wir u. a. das Mausoleum des Pahlawan Mahmud: Weit über den Dächern der Stadt ragt die auf einem großen Tambour ruhende und mit türkis-blau leuchtenden Kacheln verzierte Kuppel, unter der der berühmte Volksheilige Pahlawan Mahmud ("der starke Mann") seine letzte Ruhe gefunden hat. Unmittelbar neben dem Haupttor erhebt sich die "alte" Festung Kohne Ark. Auf dem großen Areal befanden sich neben dem eigentlichen Palast eine Moschee sowie die Verwaltung, die Münze, das Arsenal und der Harem. Ein Fixpunkt des Stadtspaziergangs ist der Besuch des Palasts Tasch-Hauli, der außerhalb der Stadtmauern liegt und von einem schattigen Park umgeben ist. Hohe, mit kleinen Türmen gekrönte Ziegelmauern umschließen das Areal, das einem reichen Kaufmann aus Chiwa gehörte. Hier sind auch ein Harem, ein Gästehaus sowie ein Spiegelsaal für offizielle Empfänge zu finden.

4. Tag: Durch die Wüste nach Buchara (F/A) Am Nachmittag fahren wir auf meist gut ausgebauten Straßen durch Steppen- und Wüstenlandschaft in die legendäre Karawanenstadt Buchara, die den Beinamen "die Edle" trägt (440 km, Fahrtzeit ca. 7 Stunden). Unterwegs machen wir bei einer Teestube halt und können uns mit Getränken und kleinen Speisen für diese Wüstenetappe stärken. Am Abend Ankunft in Buchara.

5. Tag: Buchara - Perle Zentralasiens (F/A) Wir unternehmen heute eine ganztägige Besichtigung der berühmten Stadt Buchara, die ihren altorientalischen Charakter bewahrt hat. Geschichtsschreiber, Abenteurer, Kaufleute, Künstler - sie alle waren von Buchara tief beeindruckt. Im Mittelalter hatte die Stadt über Jahrhunderte eine Vorzugslage an der Großen Seidenstraße. Über Buchara führte der Weg nach China, und so wurden nicht nur wertvolle Sachgüter, sondern auch unschätzbare Kunstwerke transportiert. Von Bucharas Bedeutung als Handelsstadt zeugen v. a. die riesigen Marktkuppelbauten, wo Güter aus Indien, China und dem Iran zwischengelagert wurden. Berühmt war auch das Kunstgewerbe der Stadt (Goldstickerei, Kupferziselierarbeiten), das mittlerweile leider weitgehend durch maschinelle Fertigung ersetzt wurde. Nahezu alle wichtigen Baudenkmäler befinden sich innerhalb der alten Stadtmauer. Unser Rundgang beginnt in der Zitadelle, mitten im Stadtzentrum (ehemaliger Palast der Herrscher von Buchara). Weitere Höhepunkte sind u. a. die Besichtigung des Samanidenmausoleums (bedeutendstes islamisches Bauwerk Zentralasiens), des eleganten Kaljan-Minaretts und der prächtigen Ark-Moschee. In der Medrese Mir-e Arab können wir die in zwei Etagen angeordneten Wohnzellen der Koranschule bewundern.

6. Tag: Mit dem Schnellzug nach Samarkand (F/A) Der Vormittag steht in Buchara zur freien Verfügung. Genießen Sie eine der schönsten Städte des Orients. Am Nachmittag bring uns der moderne Schnellzug in nur zwei Stunden bequem durch die usbekische Steppenlandschaft nach Samarkand.

7. Tag: Faszination Samarkand (F/A) In Samarkand nahmen die Märchen aus "Tausendundeiner Nacht" ihren Anfang. Unter Timur (1370-1405) galt Sarmarkand als schönste Stadt der Welt - bis heute hat sie nichts von ihrem Reiz verloren. Samarkand besteht seit mehr als 2500 Jahren und gilt als eines der ältesten Kulturzentren der Welt. Alexander der Große eroberte 329 v. Chr. die Stadt, dann kamen die Sassaniden, die Türken, die Araber und schließlich die Mongolen unter Dschingis Khan, die vieles zerstörten. Wir unternehmen einen ausführlichen Rundgang und besichtigen u. a. die "goldgeschmückte" Medrese Tellarkari, die prachtvolle Moschee Bibi Hanim und das palastartige Mausoleum des Timur. Die Besichtigung der Baudenkmäler erfolgt zu Fuß, denn diese befinden sich fast alle in der Nähe des Registanplatzes. Prächtig ist die Medrese Ulughbek, die zu den ältesten in Zentralasien gehört. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Konstruktion darf sie als Musterbeispiel einer islamischen Hochschule angesehen werden. Man gewinnt den Eindruck, dass der hohe Leistungsstand von Wissenschaft und Kunst in der Schönheit des Gebäudes zum Ausdruck gebracht werden sollte. Im Norden des Platzes erhebt sich die Medrese Tellakari, deren Hauptfassade in Anlehnung an die beiden benachbarten Medresen ebenfalls symmetrisch gestaltet wurde. Besondere Beachtung verdient die Moschee, denn ihr Innenraum ist mit Goldmustern reich geschmückt: ein überwältigender Eindruck! Als Tagesabschluss besuchen wir das palastartige Mausoleum des Mongolenherrschers Timur, am Rande der Altstadt. Seit Jahrhunderten grüßt die hohe, melonenförmige Grabkuppel den Reisenden, der sich im Tross einer Karawane Timurs Hauptstadt nähert. Gur-e Amir beherbergt das Grab des Mannes, der als berühmter Bauherr islamisch geprägter Architektur, aber auch als gefürchteter Eroberer in die Geschichte eingehen sollte.

8. Tag: Samarkand (F/A) Am Vormittag setzen wir unsere Besichtigungen in Samarkand fort: Zu den schönsten Gotteshäusern des Orient gehört die Moschee Bibi Hanim, die von Timur zum Andenken an die Mutter seiner Frau errichtet worden war. Besonders beeindruckend ist das kolossale Hauptgebäude, ein Meisterwerk der besten Architekten und Künstler des Orients. Neben einheimischen Meistern waren an dem Bau und der Ausschmückung viele Künstler beteiligt, die Timur während seiner Kriegszüge aus Aserbaidschan, Persien, Mittelasien und Indien hatte nach Samarkand verschleppen lassen. Bewundernswert erscheint bis heute, dass den Baumeistern und Künstlern aus unterschiedlichsten Ländern unter Zwang und Lebensgefahr in so kurzer Zeit ein Kunstwerk gelingen konnte, das heute als "eine Synthese der Höchstleistungen der damaligen orientalischen Baukunst" gilt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Beim gemeinsamen Abendessen in einem lokalen Restaurant nehmen wir von diesem faszinierenden Land Abschied.

9. Tag: Von Samarkand nach Österreich Frühmorgens Rückflug von Samarkand nach Wien (via Istanbul). Beim Termin 11.-19.9. Fahrt mit dem Zug von Sarmakand nach Tashkent und Rückflug mit Aeroflot über Moskau nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programm­änderungen bleiben vorbehalten! (F=Frühstück, A=Abendessen)

Nicht inkludiert
  • Trinkgelder
Reisedokumente/Visum
  • Reisepass (mindestens sechs Monate nach Ausreise gültig) erforderlich
Impfung/Gesundheitsvorsorge
  • Keine Impfungen vorgeschrieben
Teilnehmerzahl
  • 15 bis maximal 26 Personen
Reiseinformation
  • Reisepass (mindestens sechs Monate nach Ausreise gültig) und Visum erforderlich. Die Reise ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität
Veranstalter
Termine
  • 20.03.-28.03.2020
  • 03.04.-11.04.2020
  • 17.04.-25.04.2020
  • 24.04.-02.05.2020
  • 15.05.-23.05.2020
  • 11.09.-19.09.2020
  • 23.10.-31.10.2020
  • 30.10.-07.11.2020
Abflüge
  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens
Leistung (Preis p.P) Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag
Usbekistan Goldenes Herz der Seidenstraße 1.398 195
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 138,- pro Person erhoben

Auf der Seite "Service" finden Sie noch wichtige Infos über unsere Servicepauschalen bei Buchung, Gesundheitsinfos und eine Reisecheckliste für Ihren Urlaub.

Die Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH prüft und aktualisiert ständig die Information auf ihren Webseiten. Trotz aller Sorgfalt können sich Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Information ist daher ausgeschlossen.

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