9 Tage | inkl. Flug & Verpflegung laut Programm
Termine von 09.05.2020 bis 05.09.2020


Weißrussland | Mit einem Abstecher nach Vilnius

Dauer: 8 Nächte ab € 1.398
Vilnius

Belarus, vielen besser als Weißrussland bekannt, ist ein weitgehend unentdecktes Reiseziel - und vielleicht gerade deswegen sehr reizvoll. Generell hat das Land ein reiches Kulturerbe. Dieses ist zurückzuführen auf die Zeit, als das Land noch eine polnisch-litauische Adelsrepublik war. Kulturfreunde, die sich für diese Studienreise entscheiden, werden nicht enttäuscht werden. Besucher sollten beachten, dass sich die touristische Infrastruktur noch im Aufbau befindet. Für Pannen und Servicemängel werden Sie mit herzlicher Gastfreundschaft entschädigt. Besucher sollten beachten, dass sich die touristische Infrastruktur noch im Aufbau befindet. Für Pannen und Servicemängel werden Sie mit herzlicher Gastfreundschaft entschädigt.

Linienflüge Wien - Vilnius - Wien (Austrian Airlines)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Alle Transfers/Rundreise im landestypischen, bestmöglichen Reisebus
8 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 3*/4*)
Verpflegung laut Programm: 8x Frühstück, 8x Abendessen
Besichtigungen und Eintritte (mit * gekennzeichnet): Peter- &- Paul- Kirche/Vilnius, St.-Anna-Kirche/Vilnius, Marc Chagall-Geburtshaus, Marc Chagall Art Centre, Sophienkathedrale & Museum für Buchdruckkunst/Polazk, Freilichtmuseum Dudutki, Schloss Mir, Festung Brest, Kossovo-Palast, Schloss in Grodno, Festung (Schloss) in Lida
Wodka-Verkostung in Dudutki
Besuch des Palastes der Fürstenfamilie Radziwiłł inkl. Eintritt
Besuch der Wasserburg Trakai inkl. Eintritt
Nationalparkgebühr Białowieża
Informationsmaterial & Reiseliteratur (1 Exemplar/Zimmer)
Audiosystem Quietvox (ab 20 Personen)
Speziell qualifizierte örtliche Stadtführer
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Tatiana Paschkur, Mag. Friederike Raderer (Änderungen vorbehalten!)

1. Tag: Wien - Vilnius (A) Flug nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Am Nachmittag unternehmen wir einen ausführlichen Stadtrundgang in Vilnius. Die Altstadt zählt zu den größten und schönsten in Osteuropa, ein steinernes Bilderbuch der europäischen Architektur. Wir beginnen mit der Besichtigung der barocken Peter-&-Paul-Kirche*. Dank ihrer Lage außerhalb der Altstadt wurde der Komplex nie zerstört und ist in seinem Originalzustand erhalten: Gewölbe und Wände sind mit Ornamenten und etwa 2.000 Stuckfiguren aus der christlichen Mythologie bedeckt. Der Eindruck ist überwältigend! Im Zentrum der Altstadt bewundern wir das gotische Ensemble mit der großartigen St.-Anna-Kirche*. Sie gehört zu den schönsten Kirchenbauten von Nordosteuropa. Napoleon sagte über die Anna-Kirche: "Wenn ich könnte, würde ich diese Kirche auf meine Handfläche nehmen und nach Paris tragen". Hauptsehenswürdigkeit ist jedoch die Universität, eine der ältesten und größten in Europa: mit ihren 12 Innenhöfen (Renaissance) und 13 Gebäuden bildet sie den bedeutendsten Architekturkomplex der Stadt.

2. Tag: Bei Marc Chagall in Witebsk (F/A) Am Vormittag überqueren wir die Grenze nach Weißrussland und fahren nach Witebsk (Wizebsk). Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum, später Sitz eines eigenständigen Fürstentums mit Handelsverbindungen zur Hanse. Im 19. Jahrhundert wurde Witebsk zu einem bedeutenden Industriezentrum und wichtigen Eisenbahnknotenpunkt auf den Strecken von Sankt Petersburg (wo einer der Hauptbahnhöfe Witebsker Bahnhof heißt) nach Warschau und von Moskau nach Riga. Heute ist die Stadt am Ufer der Düna auch als kulturelle Hauptstadt des Landes bekannt. 1887 wurde hier Marc Chagall geboren, als ältestes von neun Kindern einer armen jüdischen Arbeiterfamilie. Am Nachmittag unternehmen wir eine ausführliche Stadtrundfahrt; wir sehen u.a. das Rathaus aus dem Jahre 1775, den Gouverneurspalast, in dem sich Napoleon 1812 aufhielt, und die Mariä-Verkündigungskirche. Anschließend folgen wir den Spuren von Marc Chagall und besuchen sein Elternhaus*, das als Museum hergerichtet wurde, sowie das Marc Chagall Art Centre*. Viele Chagall-Bilder spiegeln seinen Geburtsort wider und zeigen das Witebsk anno dazumal.

3. Tag: Kirchen & Klöster (F/A) Fahrt nach Polazk, der ältesten Stadt Weißrusslands. Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert entwickelte sich das Fürstentum Polazk zu dem wichtigsten Machtzentrum auf weißrussischem Gebiet. Mehrmals verteidigte es seine Selbständigkeit gegenüber anderen Zentren der Kiewer Rus und wurde zur politischen Hauptstadt und Bischofssitz. Von hier aus wurden die baltischen Untertanenländer im Westen kontrolliert. Polazk ist auch die Heimatstadt der Nonne und Schriftstellerin Euphrosyne von Polazk, die als Schutzheilige der Weißrussen gilt. Wir besichtigen zunächst die Sophienkathedrale*, die den herrschaftlichen Anspruch der Fürsten von Polazk unterstreicht, das Euphrosyne-Erlöser-Kloster und das Museum für Buchdruckkunst*. Als Tageshöhepunkt genießen wir eine Orgelvorführung und fahren anschließend weiter nach Minsk. Abendessen im Panoramarestaurant.

4. Tag: Freilichtmuseum Dudutki und Minsk (F/M) Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Panoramastadtrundfahrt in Minsk und fahren anschließend in das nahegelegene Freilichtmuseum* Dudutki. Es gilt als Spiegel des weißrussischen Lebens im 19. Jahrhundert und besteht aus einer historischen Dorfstraße, Bauernhäusern, einer Windmühle, einer Schmiede, historischen Geschäften, einem Wirtshaus, sowie einer Ausstellung über landwirtschaftliche Arbeitsgeräte. Verkostung* des weißrussischen Wodkas und Mittagessen. Zurück in Minsk steht ein ausführlicher Rundgang auf dem Programm: Die im 2. Weltkrieg zerstörte Stadt wurde in der Nachkriegszeit praktisch aus Ruinen neu aufgebaut. Heutzutage ist die Hauptstadt der Republik Belarus das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Sehenswert sind vor allem die Altstadt, die früher sogenannte "Oberstadt" um die orthodoxe Heiliggeist-Kathedrale, das alte Bernhardinerinnenkloster und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus. Zu den neueren Bauten zählt der "Unabhängigkeitsboulevard", der eindrucksvolle Beispiele sowjetischer Architektur liefert.

5. Tag: Schlösser & Paläste (F/M/A) Am Vormittag besuchen wir das Palastensemble* der Fürstenfamilie Radziwiłł (UNESCO-Weltererbe) in Njaswisch. Sonderführung durch den barocken "Schönbrunner"-gelb strahlenden Palast, der später mit anderen Stilen erweitert wurde. In der Corpus-Christi-Kirche, die mit der Burg durch einen Dammgraben verbunden war, befinden sich die Gräber der Familie Radziwiłł. Mittagessen. Anschließend besichtigen wir Schloss Mir* (UNESCO-Weltererbe). Mit seinen gotischen, Renaissance- und Barockelementen ist es ein Beispiel der Magnatenarchitektur aus der Zeit der polnisch-litauischen Herrschaft. Fünf Backsteintürme prägen das Bild des Schlosses. 1568 übernahm Fürst Radziwiłł die Festung und baute sie zu einer Adelsresidenz aus. Die verzierten Turmfassaden mit abwechselnd backsteinroten und weiß verputzten Feldern zeugen vom Selbstverständnis der hier residierenden Fürsten. Tagesziel ist Brest.

6. Tag: "Brest-Litovsk" & Nationalpark Białowieża Der Vormittag ist für Brest reserviert, eine geschichtsträchtige Stadt, wurde doch hier 1917 der Frieden von Brest-Litovsk geschlossen. Hauptattraktion ist die monumentale Festung*, die in den Weltkriegen eine blutige Rolle gespielt hat. Die Festung wurde im 19. Jahrhundert zur Sicherung der russischen Westgrenze gegen Kongresspolen am Zusammenfluss der Flüsse Muchawez und Bug errichtet. Die später modernisierte und erweiterte Anlage sollte Angreifern den Weg ins Landesinnere versperren. Sie gilt als größte Festungsanlage des 19. Jahrhunderts im Russischen Reich. Den Nachmittag verbringen wir im Nationalpark Białowieża (UNESCO-Welterbe). Hier finden wir die letzten Urwälder Europas und zahlreiche Tiere: Wölfe, Biber und Luchse fühlen sich besonders wohl.

7. Tag: Grodno - "Stadt der Könige und Tempel" (F/A) Fahrt Richtung Grodno. Unterwegs halten wir am Kossovo-Palast*, der im Stil des Romantizismus errichtet wurde. Viele Legenden ranken sich um den Palast, von dem man glaubt, es gebe keinen schöneren im Land. Jeder Raum besaß eine eigen Farbe, eine individuell gestaltete Inneneinrichtung, Kamine, teure Gobelins, Teppiche und wertvolle Möbel. Der Palast hatte 132 Zimmer und wurde so gebaut, dass die Sonne jährlich zwei Tage in einem Raum blieb und danach weiter zog. Am Nachmittag unternehmen wir eine ausführliche Besichtigung von Grodno. Höhepunkt ist der Besuch des Neuen Schlosses*, 1737 auf Geheiß König Augusts III. als Tagungsort für den polnisch-litauischen Reichstag erbaut. Der Schlossbau gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der sächsischen Architektur im alten Polen-Litauen. Übernachtung in Grodno

8. Tag: Abschied von Belarus (F/A) Wir fahren Richtung litauische Grenze. Unterwegs halten wir in der Kleinstadt Lida, wo wir das gleichnamige Schloss besichtigen, ein Denkmal der Festungsarchitektur des 14. Jahrhunderts. Der Komplex sollte ein mächtiges Bollwerk des Großfürstentums Litauen gegen die Einfälle der Krimtataren bzw. Schweden sein. Sicherheitshalber hoben die Architekten auch einen tiefen Graben aus. An zwei Ecken gab es Türme, in zwei Wände waren Tore eingebaut. Das kleinere Tor — die "Fortka" (das Pförtchen) — wurde alltäglich benutzt, das große öffnete man nur für die feierliche Anreise der Herrscher und Gäste. Im 20. Jahrhundert wurde das Denkmal mittelalterlicher Kultur renoviert und zum Austragungsort für Konzerte und Ausstellungen. Am späten Nachmittag treffen wir wieder in Vilnius ein.

9. Tag: Trakai - Wien (F) Fahrt in die kleine Stadt Trakai, die besonders für ihre einzigartige gotische Wasserburg* berühmt ist, aber auch die Altstadt mit ihren hübschen Häusern ist ein Juwel! Am Nachmittag Rückflug nach Wien.

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten! | F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Nicht inkludiert
  • Visum für Weißrussland p.P. € 110,-
Teilnehmerzahl
  • 15 bis ca. 26 Personen
Reiseinformation
  • Die Reise ist für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet
Veranstalter
Termine
  • 09.05.-17.05.2020
  • 30.05.-07.06.2020
  • 06.06.-14.06.2020
  • 05.07.-13.07.2020
  • 15.08.-23.08.2020
  • 05.09.-13.09.2020
Abflughafen
  • Bundesländerabflüge: auf Anfrage mit Aufpreis zzgl. Taxen des Abflughafens
Leistung Preis pro Person Einzelzimmerzuschlag
Weissrussland | mit einem Abstecher nach Vilnius 1.398 210
Zuschläge
  • bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 119,- pro Person erhoben

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