Packen Sie auf alle Fälle ein wirksames Mückenschutzmittel und eventuell auch ein Moskitonetz ein. Je nach Jahreszeit sollten Sie auch Ihre Kleidung anpassen. Im Sommer benötigen Sie leichte, lange Kleidung, um vor der Sonne geschützt zu sein. Nachts kann es jedoch auch abkühlen. In der Regenzeit sollten Sie an Regenbekleidung und einen Schirm denken. Packen Sie auch Sonnencreme und eine Kopfbedeckung ein.
Fliegen Sie von Wien nach Windhuk in Namibia, müssen Sie mindestens einen Zwischenstopp einlegen. Je nach Dauer des Stopps beträgt die Dauer des Hinfluges ab 13 Stunden.
Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist in der Trockenzeit von Mai bis Dezember. Im Juni und Juli sind die Temperaturen besonders angenehm. Die Differenz zwischen den Tages- und Nachttemperaturen kann hier jedoch erheblich sein. Regen ist zu dieser Zeit äußerst selten. Im August und September wird es sowohl tagsüber als auch nachts etwas wärmer. Zu dieser Zeit kommt es oft zu Stürmen. Im Oktober und November ist es besonders heiß. Hier liegen die Temperaturen oft zwischen 30 und 35 Grad. Es kühlt dann auch nachts kaum noch ab,
Für Österreicher:innen besteht zur Einreise nach Namibia keine Visumspflicht. Sie benötigen einen Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten. Der Pass sollte am Datum der Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Außerdem müssen Sie bei der Einreise ihre Ausreise nachweisen, etwa durch Rückflugtickets oder Flugtickets zur Weiterreise.
Namibia ist sehr gut geeignet für Selbstfahrertouren. Sowohl die Straßenverhältnisse, als auch die Beschilderung sind gut, sodass Sie sich leicht zurechtfinden. Als Selbstfahrer können Sie Ihre Tagesplanung flexibel gestalten und spontan ändern. Achten Sie jedoch darauf, dass in Namibia Linksverkehr herrscht. Das ist für einige Autofahrer:innen zunächst ungewohnt.
Je nach Reiseart werden Sie in unterschiedlichen Unterkünften übernachten. In den Städten finden Sie klassische Hotels und Pensionen. In den ländlichen Gebieten erwarten Sie eher gemütliche Lodges, Gästefarmen, Campingplätze oder Bungalows.
In Namibia herrscht mit der Sicherheitsstufe 1 ein guter Sicherheitsstandard. Trotzdem sollten Sie in den Städten auf Taschendiebe Acht geben. Auch ein Kreditkartenbetrug ist nicht selten. Sie können bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Ihre Sicherheit zu erhöhen, wie das Verriegeln von Autotüren und das Unterlassen von Spaziergängen im Dunklen.
Für kürzere Aufenthalte in Namibia reichen in der Regel die österreichischen Standardimpfungen aus. Auf Safaris besteht eine recht hohe Malariagefahr, besonders im Norden des Landes. Schützen Sie sich also gut gegen Mücken und deren Stiche. Bei Selbstfahrerreisen, bei denen Sie alleine unterwegs sind, bestehen noch weitere Gesundheitsrisiken. Hierbei wird eine Beratung im Tropeninstitut empfohlen.
In Namibia benötigen Sie einen Stromadapter. Es werden Steckdosen mit drei Löchern des Typs D oder Typs M genutzt.
Die Amtssprache in Namibia ist Englisch. Neben Afrikaans gibt es noch viele weitere Nationalsprachen wie Oshivambo oder Khoekhoegowab. Auch Deutsch wird von manchen Menschen gesprochen.
Die Währung ist Namibia Dollar (NAD), wobei 1 Euro etwa 20 NAD.
Namibia befindet sich in der koordinierte Weltzeit UTC + 1. In der österreichischen Winterzeit liegt Namibia somit eine Stunde vorn. In der Sommerzeit herrscht Gleichzeit.