Thailand-Gruppenreise: Auf der Bambusroute nach Phuket
16 Tage Bangkok, Dschungel, River Kwai und Inselfeeling. Ruefa Reiseberater und Content Creator Daniel Huber aus der Filiale Korneuburg erzählt, warum aus seiner ersten Gruppenreise eine der schönsten Reiseerfahrungen seines Lebens wurde.
Daniel Huber
Reiseexpert:in im Ruefa Reisebüro Korneuburg
Daniel Huber | Reiseberater in der Filiale Korneuburg
„Alleine mit fremden Menschen verreisen?"
Genau das war mein erster Gedanke, als die Thailand-Rundreise mit Marco Polo Reisen feststand. Eine Gruppenreise war für mich etwas völlig Neues. Ich war unsicher, neugierig und ehrlich gesagt auch ein bisschen ängstlich. Was dann folgte, waren 16 Tage voller Erlebnisse, die ich so schnell nicht vergessen werde. Wir haben viel gelacht und sind von Tag zu Tag enger zusammengerückt.
Ankommen in Bangkok
Der Flug mit Condor von Frankfurt direkt nach Bangkok verlief angenehm ruhig. Am Flughafen machte ich mich sofort auf die Suche nach meiner Reisegruppe von Marco Polo und wurde schnell fündig. Ein Teil der Gruppe traf erst später ein, sodass wir uns schließlich alle gemeinsam im Hotel kennenlernten. Eine bunt gemischte Truppe. Mir war sofort klar: Die kommenden Tage werden alles andere als langweilig.
Unser Guide Bengi begrüßte uns herzlich und besprach mit uns den Ablauf der nächsten Tage. Schon kurz darauf tauchten wir mitten ins Leben der Megacity ein. Mit dem Skytrain ging es über die Straßen Bangkoks, wir erkundeten beeindruckende Tempel wie den Wat Pho und den Königspalast und ließen uns durch Märkte und verwinkelte Gassen treiben.
Besonders beeindruckt hat mich der Königspalast: so viele prachtvolle Gebäude und so viel Geschichte an einem Ort. Genau mein Ding, da ich mich sehr für Kultur interessiere. Bangkok lässt sich für mich in einem Satz zusammenfassen: intensiv, laut, lebendig und der perfekte Start in diese Reise.
Dschungelnächte am River Kwai
Hier begann das eigentliche Abenteuer. Keine Stadtgeräusche mehr, kein WLAN, kein Strom. Stattdessen Bambus, das Rauschen des Flusses und die Geräusche der Tiere. Die zwei Nächte fühlten sich an wie ein echtes Dschungelkino. Trotzdem war alles vom Hotel hervorragend organisiert: Wir bekamen Lampen, und auch das Essen war ausgezeichnet.
Am River Kwai hieß es dann: Schwimmwesten an und ab aufs Wasser. Ob Bambusfloß oder Kanu, wir paddelten durch den Regenwald, lachten, wetteiferten und landeten nach wenigen Metern direkt im Wasser. Ich hatte einen richtigen Lachanfall. Meine Begleitung und ich versuchten mit aller Kraft, Kanu und Paddel festzuhalten und dem Personal zu übergeben. Beim zweiten Anlauf klappte dann alles wunderbar.
Death Railway: ein bewegendes Kapitel Geschichte
Die Fahrt mit der berühmten Death Railway war ein ganz besonderes Erlebnis. Während der Zug langsam an steilen Felsen entlang und durch dichten Dschungel ratterte, erzählte unser Guide Bengi die bewegende Geschichte dieser Strecke. Ein starker Kontrast zu den vielen leichten, unbeschwerten Momenten der Reise. Jeder Tag war anders, voller Abwechslung und neuer Eindrücke. Es wurde nie langweilig, im Gegenteil: Jeder einzelne Tag war gut gefüllt.
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Thailändisch kochen lernen, mit ordentlich Schärfe
Ein weiteres Highlight war unser Kochkurs. Alles war bereits vorgeschnitten, und unsere Köchin zeigte uns Schritt für Schritt, wie man klassische thailändische Gerichte zubereitet. Jede Gruppe hatte ihre eigene Feuerstelle, wir wurden in drei Teams aufgeteilt. Am Ende konnten wir unsere selbstgekochten Gerichte genießen. Ich habe danach gleich drei Wasserflaschen gebraucht, so scharf war das Essen. Wahrscheinlich hatte ich einen Löffel Chili zu viel erwischt, upsi!
Zwischen Strand und Bergen: die Vielfalt Thailands
Die nächsten Tage zeigten uns, wie vielseitig dieses Land ist: von entspannten Stunden an tropischen Stränden bis zu kleinen Abenteuern wie Wanderungen und Tempelbesuchen. Ich habe ehrlich gesagt noch nie so viel Sport gemacht und bin noch nie so viel gelaufen wie auf dieser Reise. Auch wenn ich zwischendurch ein wenig gejammert habe: Die Wanderungen zu den Tempeln waren absolut jeden Schritt wert.Schaut euch nur dieses Bild an!
Khao Sok Nationalpark: mein persönliches Highlight
Wenn ich einen Ort aus dieser Thailand-Rundreise hervorheben müsste, dann wäre es dieser: der Khao Sok Nationalpark, pure Magie. Gemeinsam mit einem Ranger wanderten wir durch dichten Regenwald. Über uns bewegten sich Affen durch die Baumkronen, ich hätte ihnen stundenlang zusehen können. Die Schlange im Baum und die wirklich großen Spinnen waren ebenfalls interessant, da hat mir allerdings ein Foto gereicht.
Ankommen in Phuket: der perfekte Abschluss
Nach all den Erlebnissen war Phuket der perfekte Abschluss. Karon Beach, warmes Meer, weicher Sand, einfach ankommen und genießen. Ich saß am Strand, schaute aufs Meer und dachte darüber nach, wie viel in diesen 16 Tagen passiert war und wie schnell die Zeit vergangen ist. Am Abend gingen wir gemeinsam essen und stießen auf 16 unvergessliche Tage in Thailand und auf neue Freundschaften an.
Danach gönnten wir uns noch eine einstündige Fußmassage, die hatten wir uns nach all dem Laufen und Erkunden mehr als verdient. Am nächsten Morgen wurden wir früh abgeholt und traten die Heimreise an. Spät am Freitagabend war ich wieder zu Hause, im Kopf aber noch lange in Thailand.
Daniel Huber
Reiseexpert:in im Ruefa Reisebüro Korneuburg
Daniel Huber | Reiseberater in der Filiale Korneuburg
Mein Fazit: Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde
Anfangs hatte ich wirklich Respekt vor einer Gruppenreise mit völlig fremden Menschen. Doch genau das machte diese Reise so besonders. Wenn die Gruppe nicht so cool gewesen wäre, wäre alles nur halb so schön geworden. Schon nach kurzer Zeit hatten wir keine Hemmungen mehr: Man lacht zusammen, erlebt zusammen, wächst zusammen.
Thailand hat mich begeistert. Ehrlich gesagt hatte ich das anfangs gar nicht in dieser Intensität erwartet. Nach dieser Reise würde ich jederzeit wieder nach Thailand fahren, und ich würde jederzeit wieder mit Marco Polo Reisen verreisen. Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.
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