Für die Türkei gelten einige besondere Regeln im Hinblick auf das Fotografieren militärischer Einrichtungen, was unterlassen werden sollte. Parallel legt man genauso großen Wert wie auf die Tatsache, dass die linke Hand als unrein gilt. Wichtig: Beim Besuch von Moscheen werden am Eingang die Schuhe ausgezogen.
Der optimale Reisezeitpunkt richtet sich nach der Zielort. Für die Region rund um Antalya liegt die Reisezeit im Frühsommer bzw. den Herbstmonaten. Im Hochsommer ist das Wetter einfach zu heiß. Entlang der Küste von Izmir kann man aber auch in den Sommermonaten den Badeurlaub verbringen, da die Temperaturen hier angenehmer sind. Gerade Touristen, die auch etwas über Land und Leute erfahren wollen, werden Frühling und Herbst bevorzugen.
Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres gibt derzeit in seinen Reiseinformationen keine konkreten Impfvorgaben aus. Generell wird zu einem Check des Routineimpfstatus vor der Einreise geraten. Hierzu gehören u. a.: Tetanus, Kinderlähmung, Hepatitis A, Hepatitis B. Des Weiteren wird vor dem Verzehr von rohem Obst und Gemüse sowie dem Genuss von Leitungswasser gewarnt, da dieses vereinzelt mit Keimen belastet sein könnte.
Seit April 2014 ist für Österreicher das Beantragen eines Visums vor Reiseantritt Pflicht. Hierfür steht ein Electronic Visa Application System (E-Visum) bereit. Alternativ stellen die türkischen Behörden derzeit eine Übergangslösung vor Ort zur Verfügung – allerdings bis auf Widerruf. Wichtig: Das Visum hat eine Gültigkeit von 90 Tage, der Reisepass sollte noch fünf Monate gelten.
Entscheidend für die Flugzeit sind Start- und Zielflughafen. Für eine Reise von Wien nach Ankara sollte man beispielsweise circa zweieinhalb Stunden einplanen. Je nach Ankunftsort ist man schneller in der Türkei – oder braucht etwas länger. Zwei bis drei Stunden Flugzeit sind aber durchaus realistisch.
Durch die relativ lange Küstenlinie entlang des Mittelmeers bietet die Türkei ein relativ breites Spektrum an herrlichen und einladenden Stränden, wie in: Kas, Alanya, Marmaris, Antalya, Side.
Letztlich spielen hier individuelle Vorlieben eine Rolle. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob man am Strand eher seine Ruhe haben oder auch einen Club besuchen will.
In der Regel ist der Zugang zum türkischen Stromnetz ohne zusätzlichen Adapter möglich. Das mit 220 Volt bzw. 50 Hertz betriebene Netz ist mit sogenannten Typ F Steckdosen ausgestattet, die zu den in Österreich verbreiteten Steckern passen.
Eltern, die mit Babys oder Kleinkindern in die Türkei reisen wollen, müssen sich im Klaren über zwei Aspekte sein. Einmal kann gerade im Sommer die Hitze und UV-Einstrahlung für den Kreislauf der Kinder zum Problem werden. Darüber hinaus sollte man sich absichern, dass sowohl Babynahrung als auch Babykosmetik erhältlich sind. Gerade die Hygiene muss hier eine besonders große Rolle spielen, da Darm- oder Durchfallerkrankungen gefährlich werden können.
In Bezug auf die Bekleidung gelten für die Türkei jene Regeln, die man in jedem vom Islam geprägten Land beachten sollte. Sehr knappe Kleidung ist in der Öffentlichkeit auch im Sommer eher unangemessen. Beine und Arme sollten soweit wie möglich bedeckt sein, in Moscheen tragen Frauen am besten ein Kopftuch.
Das offizielle Zahlungsmittel der Türkei ist die Türkische Lira. Gesprochen wird als Amtssprache Türkisch, das zu den Turksprachen gehört und auch als Osmanisch-Türkisch bezeichnet wird. Besucher der Türkei, die aus Österreich anreisen, stellen ihre Uhren eine Stunde vor, da das Land in der Zeitzone UTC+2 liegt.